MIGRANTEN-STUDIE(N)

SPIEGEL-ONLINE erwähnt heute eine interessante Studie zum Integrationserfolg einzelner Migrantengruppen, inklusive der Zuwanderer mit deutschem Pass. Die Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung wird am Montag veröffentlicht. Sie erstellt ein Ranking der einzelnen Bundesländer nach ihrem Integrationserfolg.

Wer sind Migranten?

Es leben etwa 15,3  Millionen Deutsche mit „Migrationshintergrund“. (fast jeder Fünfte  -18,4 Prozent) – Statistik

Das Herkunftsland Nummer eins ist die frühere Sowjetunion mit 21 Prozent der Migration in Deutschland,
gefolgt von der Türkei mit 19 Prozent. Zwölf Prozent kommen aus südeuropäischen Ländern, elf Prozent
aus Polen.

Statistik: Anzahl der Ausländer in Deutschland nach Herkunftsland (Stand 31.12.2006)

Hier einige Zitate aus der aktuellen Studie:

Türken und Türkischstämmigen in Deutschland:

  • 30 Prozent haben keinen Schulabschluss, nur 14 Prozent haben das Abitur
  • sind häufig erwerbslos
  • viele sind abhängig von Sozialleistungen
  • hohe Hausfrauenquote
  • Besonders groß sind die Missstände im Saarland: 45 Prozent der Türken und Türkischstämmigen dort sind ohne jeglichen Bildungsabschluss.

Gruppe der Aussiedler:

Und noch ein Zitat von Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts, das ich mir als Diskussionsanlass sehr gut vorstellen kann:

Wir haben uns viel zu lange daran gewöhnt, dass wir Grundschulklassen haben, in denen 80 Prozent kein Deutsch verstehen.

Am Ende steht die Frage:

Warum sind Türken mit Abstand am schlechtesten integriert?

  • Weitere Links, Ideen, Videos und Statistiken auf dem DSD-Wiki unter:  Begegnung und Projektpräsentation meiner neunten Klasse (GER A2) zum Thema “Ausländer in Deutschland und Ungarn”.Klasse 9a

Migranten in Deutschland – antifundamentalistisch, integrationswillig und aufstiegsorientiert!

Die neue Sinus-Studie über Migranten-Milieus als [PDF – 60 KB]

Viele Türken haben früher nach dem Erwerb der deutschen ihre alte Staatsbürgerschaft zusätzlich wieder angenommen. Das ist nun nicht mehr möglich.

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    Ein Gedanke zu “MIGRANTEN-STUDIE(N)

    1. http://cengiz-dursun.hostzi.com

      Hallo, ich heiße Cengiz und bin Mitglied der SPD. Das ist mein Blog. Ich habe einen Text erfasst, der die ethnische Lobbypolitik thematisiert und auch dazu eine Gruppe gegründet: gegen ethnische Lobbypolitik.

      Ich warte auf Antworten und eine Diskussion:

      Wenn wir von Migranten sprechen, sprechen wir nicht von Menschen aus Polen, Schweden, Russland oder den vereinigten Staaten.
      Wir sprechen von Menschen aus muslimischen Ländern, meistens aus der Türkei und aus arabischen Ländern.

      Deswegen sehe ich es vor, das Wort „Migrationshintergrund“ deutlich erkennbar zu machen, da ich nichts von diesem Wort halte. Wenn Menschen, die seit 50 Jahren hier leben, immer noch als Migranten bezeichnet werden, finde ich, ist etwas schief gelaufen in unserer Gesellschaft und auf diese Probleme werde ich jetzt Stück für Stück eingehen… Ich widme mich nicht der falschen Politik, der vergangenen 50 Jahre, sondern gehe auf Probleme ein, die für einige Tabuthemen sind, die sich keiner traut anzusprechen bzw. nicht die Macht besitzt, etwas zu ändern…

      …nämlich die ethnische Lobbypolitik und ihr daraus resultierendes „politisches Geschäft“.

      Innerhalb der Partei (egal welcher) gibt es etliche von türkischstämmigen Politikern. Die meisten sind in der Türkei geboren und kamen als Kinder nach Deutschland. Sie geben sich als Anwälte der „Migrantengesellschaft“ und kämpfen für deren Rechte. Soweit so gut! Das hört sich sehr gut an und sollte auch unterstützt werden.Natürlich braucht die Partei auch Menschen mit einem „Migrationshintergrund“, da sie sich sehr gut in die Lage der Menschen hineinversetzen können. Vor allem im sozialpädagogischem Bereich, ist die Arbeit immer wieder effektiv. Politiker die sich für die Rechte der Menschen einsetzen, für diejenigen die große Probleme in der Gesellschaft haben, sind immer gern gesehen und brauchbar für jede Partei. Bloß jetzt kommt es darauf an, für welche Probleme sie sich einsetzen. Was genau beabsichtigen sie?

      Die Frage kann man sich eigentlich selbst beantworten, denn wenn man sieht, dass sie von einem großen Teil der „Migrantengesellschaft“ gewählt werden, muss es wohl bedeuten, dass ein großer Teil der Wähler zufrieden mit der Thematik sind, mit der sie sich befassen.

      Es gibt in der Bundesrepublik Deutschland Integrationsprobleme! Manche sprechen von Bildungsdefiziten, die anderen von Ausländerkriminalität.
      Wenn man das Wort Integration definieren möchte, definiert der Brockhaus Integration allgemein als „(Wieder-)Herstellung einer Einheit; Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes.“ Integration ist also als Prozess zu verstehen.

      Man kann sich wiederum darüber streiten und behaupten, dass die Integration nicht nur von Bildungsdefiziten oder Kriminalität abhängig ist, denn es gibt verschiedenste Parallelgesellschaften und Ideologien, über die niemand spricht.

      Schnell fallen Sätze wie: „Die Kriminalität würde es nicht geben, wenn es ein gutes Bildungssystem gäbe“.

      Die Lobbyisten setzen sich ein für: ein kommunales Wahlrecht für Ausländer, die doppelte Staatsangehörigkeit, Islam-Unterricht, die EU-Mitgliedschaft der Türkei, das Angebot; Türkisch als wählbare Fremdsprache in Schulen, mehr Geld für Türken usw.

      So schön so gut, einige Forderungen sind sicher gute Ideen und machbar, über die anderen wiederum könnte man sich streiten. Aber das ist nicht der entscheidende Punkt. Der entscheidende Punkt ist, dass die Lobbyisten nicht Punkte ansprechen, die der Wahrheit entsprechen. Sie sprechen Sprachdefizite an und erklären, man muss die Sprache erlernen, um im Alltag klarzukommen, eine Arbeit zu finden oder um Dinge selbst zu erledigen. Das stimmt! Aber es gibt dennoch viele Punkte, die bewusst nicht angesprochen werden, um nicht kostbare Wählerstimmen zu verlieren. Themen, die sich nur sehr wenige Politiker mit „Migrationshintergrund“ trauen anzusprechen. Themen, die dazu führen würden, in den Augen der „Migrantengesellschaft“ als Verräter angesehen zu werden. Es besteht die Gefahr, in das Visier und die Schlagzeilen der türkischen Medienlandschaft zu geraten – und das sind keine guten Schlagzeilen! Ständig in einem Korsett des Kollektivs zu stecken und Angst zu haben, sein eigenes Volk oder seine Heimat zu verraten oder als Verräter abgestempelt zu werden. Das ist Lobbypolitik…

      Die türkischstämmigen Politiker behandeln die „türkische Community“ als Mündel und entscheiden für sie. Sie versuchen immer wieder andere Auffassungen zur Integrationspolitik zu verdrängen und versuchen zu verhindern, dass dies zur Öffentlichkeit gelangt. Deshalb werden kritische Stimmen innerhalb einer Partei, die gerade diese Probleme ansprechen denunziert und zum Schweigen gebracht, um der „Geschäftsidee nicht zu schaden“.

      Die eigentlichen Probleme, die die Menschen haben, sind sozio-kulturelle Probleme und auch patriarchale Familienstrukturen. Diese Tatsache gefällt naturgemäß weder der türkischen Presse noch denjenigen, die in der Öffentlichkeit spezifisch türkische Interessen vertreten. Die türkischstämmigen Politiker nennen das nur „soziale Probleme“ und versuchen der eigentlichen Diskussion aus dem Weg zu gehen…

      Dieses Problem ist auch ein soziales, vor allem hat es aber mit Haltungen, Einstellungen, Werten, Lebensentwürfen, Traditionen und Gebräuchen zu tun.

      Warum spricht niemand über arrangierte Ehen, Ferienbräute, Ehrenmorde, Gewalt in Familien, Diskriminierung der Frau?

      Wer diese Themen anspricht, wird nicht gewählt, als Verräter abgestempelt, bekommt Hassmails und wird bedroht.

      Jeder ist angesprochen, egal in welcher Partei er auch Mitglied ist. Denn gerade Themen, die sich keiner traut anzusprechen, da er Angst um sich selber hat, sind handfeste Beweise für Gründe einer misslungenen Integration…

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