Fortbildungen


Folgende Fortbildungen biete ich als ein- oder zweitägige Veranstaltungen an, auf Wunsch (und nach Möglichkeit) auch in einer Kurzform.

Falls Sie hier kein passendes Thema finden oder Sie meinen, dass ein Fortbildungsthema Ihren spezifischen Bedürfnissen angepasst werden muss, melden Sie sich bitte bei mir:

deutsch.lernen@yahoo.de

Gerne erstelle ich eine neue Fortbildung im Auftrag oder passe ein Thema dem Fortbildungsbedarf Ihrer Mitarbeiter an.


NEU – Fake News und landeskundliches Lernen

Mithilfe des Internets kann „die Welt der Zielsprachenländer“ zu jeder Zeit in die Kurs- und Klassenzimmer geholt werden. Aber die Menge an Informationen und Materialien macht es für Lehrer und Lerner schwerer, „Passendes“ auszuwählen und für den Unterricht nutzbar zu machen. Verstärkt wird das Problem durch die Zunahme von „Falschmeldungen“ und die daraus folgende Medienskepsis der Nutzer.

Um so wichtiger wird es, Medienkompetenz, Bildung zum mündigen Bürger und landeskundliches Lernen zusammen zu denken.

Ziele des Workshops:

Die Teilnehmer*innen

  • sind für die Problematik von Fake News sensibilisiert und kennen Strategien, diese zu erkennen.
  • können ihre Lerner für mögliche Falschmeldungen sensibilisieren, können die Thematik für den Fremdspracheunterricht nutzbar machen und dabei die Medienkompetenz ihrer Zielgruppe entwickeln.
  • können Materialien, gezielt für ihre Zielgruppe (zum Beispiel Kinder oder jugendliche Lerner) finden, auswählen und adaptieren.

NEU – Mit Karten und Infografiken Landeskunde anschaulicher und motivierender gestalten

Karten und Infografiken transportieren nicht nur aktuelles landeskundliches Wissen, sondern eignen sich auch für das (inter)kulturelle Lernen.

Der Workshop präsentiert aktuelle Quellen landeskundlicher Materialien und erarbeitet gemeinsam mit den TN Wege, diese didaktisch sinnvoll und motivierend in den eigenen Unterricht zu integrieren. Dabei bietet er Varianten von aktivierenden Methoden mit Karten und Infografiken im Unterricht zu arbeiten und diese auch für das projektorientierte Lernen zu nutzen.

Auf Wunsch kann der Workshop um eine Anwendungsphase erweitert werden, die zeigt, wie man mit digitalen Werkzeugen Karten für den DaF/DaZ-Unterricht interaktiv gestaltet werden können.

Die Teilnehmer*innen

  • kennen aktuelle Quellen für landeskundliche Materialien.
  • kennen Methoden Karten und Infografiken für das (inter)kulturelle Lernen nutzbar zu machen
  • können landeskundliche Materialien gezielt auswählen und für den Unterricht adaptieren.

Wenn gewünscht:

  • TN können mit digitalen Mitteln interaktive Karten und Infografiken didaktisch aufbereiten bzw. mit digitalen Übungen ergänzen.
  • TN kennen Möglichkeiten, digitale landeskundliche Materialen für projektorientiertes Lernen einsetzen.

Workshop „Erklärvideos im Fremdsprachenunterricht“

Aktuell wird das Unterrichtskonzept Flipped Classroom und die Arbeit mit Erklärvideos im Bereich Deutsch als Fremdsprache kontrovers diskutiert. Der Workshop nimmt diese Diskussion auf, reflektiert gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Vor- und Nachteile des Konzepts und sucht nach möglichen Einsatzszenarien für den eigenen Unterricht. Dabei bietet er die Möglichkeit, Videos für den eigenen Unterricht zu erstellen.

Ziele:

Die Teilnehmer*innen

  • kennen das veränderte Nutzerverhalten ihrer Zielgruppe in Hinblick des Gebrauchs von Erklärvideos / Video-Anleitungen / Video-Tutorials.
  • kennen den Unterschied zwischen guten und schlechten Erklärvideos und können passende Erklärvideos für den Unterricht auswählen und didaktisch sinnvoll integrieren.
  • können selbst kurze Erklärvideos erstellen. (anwendungsphase je nach Workshopzeit)
  • kennen die Methode „Flipped Classroom“ und können deren Mehrwert für den DaF-Unterricht kritisch bewerten.
  • können den Umgang mit Erklärvideos auf Seiten der Schüler so gestalten, so dass lebenslanges und autonomes Lernen ihrer Zielgruppe gefördert wird.

Kurzfilme und Werbefilme im DaF-Unterricht

Im Mittelpunkt des Seminars steht die kreative Arbeit mit kurzen Filmen und Filmsequenzen. Es wird gezeigt, welche Möglichkeiten diese zum Training der verschiedenen Fertigkeiten wie Hör-Sehverstehen, Schreiben und Sprechen bieten. Daneben werden sie für das Thema Werbung als Unterrichtsgegenstand in Deutsch als Fremdsprache sensibilisiert. Aktiv und kritisch setzen Sie sich mit den unterschiedlichen Ansätzen des landeskundlichen Unterrichtes auseinander und können diese zielgerichtet im eigenen Unterricht umsetzen.
Als Ergebnis erstellen die Teilnehmer/-innen Arbeitsblätter zu unterschiedlichen Phasen der Filmarbeit.

Ziele:

  • Die TN kennen die wichtigsten Ressourcen für Kurz- und Werbefilme für den DaF-Unterricht
  • Die TN können Filmmaterial nach didaktischen Kriterien bewerten, auswählen und adaptieren.
  • Sie kennen eine Vielzahl von Aufgabentypen, die in der DaF-Filmarbeit hilfreich sind und können diese adressatengerecht einsetzen.
  • Die TN können sprachliche und landeskundliche Ziele formulieren und im eigenen Unterricht umsetzen.
  • Sie können zu Kurz- und Werbefilme didaktisieren und passende Aufgaben formulieren.

Mehr Informationen findet man hier im Blog: Filme/DaF


Kompetent fortbilden (Workshops für Multiplikatoren)

Das Seminar ist modular aufgebaut und beschäftigt sich mit den Merkmalen einer guten Fortbildung und der Erweiterung der persönlichen Fortbildungskompetenz. Die Teilnehmer lernen, wie man eine Fortbildung erfolgreich planen, durchführen und nachbereiten kann. Dabei stehen innovative Fortbildungsmethoden und der sinnvolle Einsatz von digitalen Medien in den Fortbildungen im Vordergrund.

Module:

  • Modul 1: Merkmale einer guten Fortbildung
  • Modul 2: Das Seminar erfolgreich planen, durchführen und nachbereiten
  • Modul 3: Das Potenzial des Europäischen Profilrasters für Sprachlehrende für die Entwicklung von Fortbildungen für Fremdsprachenlehrer
  • Modul 4: Der digitale Methodenkoffer für Fortbildungen

Projektorientiertes Lernen

Projektorientiertes Lernen gilt im Fremdsprachenunterricht seit Langem als effektive Möglichkeit, die kommunikative Kompetenz zu entwickeln. Dabei gibt es bei Lehrerinnen und Lehrern oft Unsicherheit, welche Kriterien ein gutes Projekt erfüllen sollte.

Der eintägige Workshop beschäftigt sich deshalb mit folgenden Fragen:

  • Was ist projektorientiertes Lernen?
  • Was sind Kriterien für ein gutes Projekt?
  • Welche Schritte sind bei Durchführung und Planung eines Projektes zu beachten?

Erzählen im DaF-Unterricht

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CC BY-SA 3.0 DE Ralf Klötzke

Das Erzählen von Geschichten ist die älteste Präsentationsform der Menschheit. In Deutsch als Fremdsprache ist das mündliche Erzählen sowohl ein wichtiges Gestaltungselement als auch Gegenstand des Unterrichts. Erzählen eignet sich nicht nur für die Entwicklung der sprachlichen Fertigkeiten der Lerner, sondern ebenso zur Erweiterung ihrer sozial-interaktiven Fähigkeiten. Der Workshop beleuchtet die Lehrer- und Schülerperspektive des zuhörerorientierten Erzählens und gibt den Teilnehmern/-innen die Möglichkeit, über ihre eigene Erzählkompetenz zu reflektieren. Aktivitäten, die zum freien Sprechen motivieren, werden spielerisch ausprobiert und deren Rolle im aufgabenorientierten Unterricht aufgezeigt.

Siehe auch hier im Blog den Artikel „Mündliches Erzählen im DaF-Unterricht“


Kommunikative Kompetenz und ihr „Grammatikproblem“

Deutsche Sprache, schwere Sprache?

Diese Fortbildung richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer, die an Schulen die Niveaustufen A1 bis A2 unterrichten. Der Workshop ist insbesondere dann sinnvoll, wenn ein zu stark grammatikorientierter Unterricht vorherrscht, der zu einer Demotivation der Lerner führen kann.

Der Workshop hat das Ziel, die Teilnehmer/-innen für das schwierige Verhältnis zwischen Grammatik und kommunikative Kompetenz im Schulalltag zu sensibilisieren. Dabei versucht er Antworten auf die Fragen zu finden, wie viel Grammatik notwendig ist, um ein kommunikatives Ziel zu erreichen und wie hoch der optimale Anteil der Grammatik am Fremdsprachenunterricht (insbesondere auf den Niveaustufen A1 und A2) sein sollte.

Er bietet die Möglichkeit, auf Grundlage von Testformaten, die für die Niveaustufen A1 und A2 entwickelt wurden, die eigene Leistungsbewertung und Fehlertoleranz im Schulalltag zu reflektieren und zu hinterfragen.

Die TN können Grammatikübungen nach didaktischen Kriterien bewerten, auswählen und adaptieren.


„Binnendifferenzierung praktisch gestalten“

Der Workshop richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer der Bereiche Sek. 1 und Sek. 2. Anhand praktischer Unterrichtsbeispiele entdecken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  vielfältige Möglichkeiten der Binnendifferenzierung im schulischen Fremdsprachenunterricht, die in der eigenen Praxis ohne großen Aufwand umgesetzt werden können.

Der Workshop bietet die Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen mit der Binnendifferenzierung im Unterricht zu reflektieren und zu diskutieren.


Einführung in die Unterrichtsplanung

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CC0 Creative Commons

Der Workshop basiert auf dem Band DLL 6 und beschäftigt sich mit der Frage, wie man Unterricht erfolgreich planen kann. (8 Fragen der Unterrichtsplanung, Modelle der Unterrichtsplanung (linear, zyklisch), Rückwärtsplanung, Phasen im fremdsprachlichen  Unterricht)

Gemeinsam werden sinnvolle Lernszenarien entwickelt, die auf Grundlage des Lernfeldermodells, gezielt Aufgaben und Übungen im Fremdsprachenunterricht auswählt, (an)ordnet, wiederholt und evaluiert.


Workshop zum Europäischen Profilraster (EPR) für Sprachlehrende („Die Vermessung des Lehrens“)

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CC0 Creative Commons

Der Workshop stellt das Konzept des EPR vor und befähigt die Teilnehmer/-innen, sich selbständig mithilfe der interaktiven Online-Version, das EPR-digital, einzustufen. Ähnlich wie beim Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen werden die Lehrkompetenzen in Form von „Kann-Bestimmungen“ beschrieben. Sie spiegeln die speziellen Entwicklungsphasen einer Lehrperson wider, die durch diese Selbsteinschätzung eine gute Möglichkeit erhalten, sich beruflich weiterzuentwickeln und auch die eigene Fortbildung zu planen.

Ziele:

  • Die TN kennen die Zielsetzung und die Progression des EPR und können sich selbst einstufen.
  • Die TN können Probleme des EPR identifizieren und gemeinsam Lösungen finden.
  • TN kennen Quellen, die das EPR ergänzen und können diese für die eigene Entwicklung nutzen.
  • Die TN kennen Instrumente, mit deren Hilfe Sie sich nach erfolgter Einstufung in das Profilraster, weiterentwickeln können.
  • Die TN können nach ihrem Bedarf einen persönlichen Entwicklungsplan erstellen.

Lyrik im DaF-Unterricht

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CC BY-SA 3.0 DE Ralf Klötzke

Ob beim kreativen Schreiben, als Gesprächsanlass für landeskundliche Themen oder bei phonetischen Übungen, Gedichte sind vielseitig einsetzbar. Das Seminar vermittelt Möglichkeiten des Einsatzes von Lyrik für den eigenen Unterricht ab A2. Schwerpunkte sind kreatives Schreiben, phonetische Übungen, Landeskunde und „lyrische“ Grammatikübungen. Die TN könne eigene Gedichte verfassen und Unterrichtsszenarien entwickeln, in denen Lyrik sinnvoll integriert werden kann.

Für Lehrerinnen und Lehrer, die die Niveaustufen ab B1 unterrichten, gibt es einen speziellen Kurs, bei dem landeskundliche Ziele im Mittelpunkt stehen.


Comics im Fremdsprachenunterricht

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Screenshot der PDF-Datei CC BY-SA 3.0 DE Ralf Klötzke

Das Seminar zeigt Möglichkeiten, wie man Comics im eigenen Unterricht sinnvoll einsetzen kann. Dazu werden Beispiele aus Lehrwerken und Zusatzmaterialien analysiert und unterschiedliche Aktivitäten für die Bereiche Landeskunde, Wortschatz und Grammatik, aber auch für das Fertigkeitstraining mit Comics erarbeitet. Daneben werden Möglichkeiten für das projektorientierte Lernen aufgezeigt.

Im zweiten Teil des Workshops steht die Erstellung eigener Comicsequenzen im Mittelpunkt. Dafür werden unterschiedliche Möglichkeiten erprobt, eigene Comics zu produzieren: frei gezeichnet, mit Sketchnotes gezeichnet, aus Trickfilmen geschnitten oder mit Comic-Generatoren kreiert. Den TN wird vermittelt, wie sie diese selbsterstellten Comicsequenzen didaktisieren und im Unterricht einsetzen können.

Der Workshop kann an die spezifischen Bedürfnisse der zu unterrichtenden Zielgruppen (A1 bis C2, Alter, Schulform usw.) angepasst werden. Zusätzlich kann, wenn gewünscht, ein Stationenlernen zum Thema „Vermittlung der Kunstform Comic“ simuliert und reflektiert werden.

Ziele des Workshops sind:

  • Die TN kennen Argumente, die für und gegen Comics im schulischen Kontext sprechen und können den Einsatz von Comics im eigenen Unterricht begründen.
  • Die TN kennen eine Vielzahl von Möglichkeiten Comics sinnvoll im Fremdsprachenunterricht einzusetzen und können diese für die eigene Unterrichtssituation auswählen und adaptieren.
  • Die TN können selbst Comics erstellen, didaktisieren und selbsterstellte Comics im eigenen Unterricht einsetzen.

Dieser Workshop kann auch als Schülerworkshop 2×90 Minuten durchgeführt werden.

Im Blog findet man Informationen dazu hier: Comics/DaF


Bildmedien im Fremdsprachenunterricht

Schon Comenius war sich der verständniserleichternden Wirkung von Bildern bewusst, als er 1658 das erste speziell für den Fremdsprachenunterricht entwickelte Bilderkompendium Orbis Sensualium Pictus veröffentlichte. Seitdem hat sich die Arbeit mit Bildern in der Fremdsprachendidaktik weiterentwickelt und in den letzten Jahren sind neue Schwerpunkte wie das landeskundliche Lernen und der Einsatz digitaler Medien hinzugekommen.

Unter Bildmedien versteht man heute nicht nur Zeichnungen oder Fotografien. Der Workshop setzt sich deshalb auch mit Landkarten, Graphiken und Street Art und deren Potential für die Vermittlung landeskundlicher Inhalte und Kompetenzen auseinander.

Schwerpunkt: Bilder und Landeskunde

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CC0 Creative Commons

Ziele des Workshops sind:

  • Die TN kennen wichtige Ressourcen für Bildmedien und können Bildmaterial nach didaktischen Kriterien bewerten, auswählen und adaptieren.
  • Sie kennen eine Vielzahl von Aufgabentypen, die in der DaF-Bildarbeit hilfreich sind und können diese adressatengerecht einsetzen
  • Sie kennen verschiedene Ansätze für die Vermittlung von Landeskunde, insbesondere den Mehrwert des kulturwissenschaftlichen Ansatzes.
  • Sie können mit digitalen Medien landeskundlichen Unterrichtssequenzen mit Bildern erarbeiten und Bilder interaktiv für Aufgaben verändern (anpassen) und innovative Präsentationsformen gezielt einsetzen.

Workshop mit Schwerpunkt: „Das Bild im DaF-Unterricht“

Im Seminar geht es um die Funktion von Bildern im Fremdsprachenunterricht. Es zeigt Möglichkeiten, wie man durch Bilder Sprech- und Schreibanlässe schaffen kann. Es werden Bildersammlungen im Internet analysiert, Bilder digital für den Unterricht bearbeitet und Arbeitsblätter erstellt. Dabei wird auch auf das Problem „Bilder und Urheberrecht“ eingegangen.


„Die Not mit den Noten“ – Zur Bewertung von mündlichen Leistungen (Sek.1)

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CC0 Creative Commons Freie kommerzielle Nutzung Kein Bildnachweis nötig

Die Teilnehmer/-innen erhalten einen Überblick über die Praxis der Benotung mündlicher Leistungen im Fremdsprachenunterricht an deutschen Schulen. Sie können Vor- und Nachteile der Notengebung abwägen und die eigene Praxis kritisch reflektieren. Die Teilnehmer/-innen können die situationsbezogene Benotung im eigenen Unterricht umsetzen und die Notengebung für Schüler und Eltern transparent gestalten.


Workshop: Didaktische Spiele im DaF-Unterricht

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CC0 Creative Commons Freie kommerzielle Nutzung Kein Bildnachweis nötig

Didaktische Spiele sind Lernspiele, die unter Einbeziehung vorangegangener Erfahrungen und Fertigkeiten auf ein bestimmtes Lernziel hin orientiert sind. Neben der Analyse von Unterrichtsbeispielen, die unterschiedliche Fertigkeiten des Fremdsprachenunterrichts zum Ziel haben, erstellen die Teilnehmer/-innen Materialien (Spiele) für den eigenen Unterricht und probieren diese aus.

Im Blog: Spiele/DaF

Hier eine Beispielbeschreibung eines Workshops in Slowenien:

Didaktische Spiele im DaF-Unterricht – Üben kann Spaß machen

„Schon wieder üben. Das ist so langweilig.“ Welcher Lehrer kennt das nicht, die Übungsphase beginnt und kaum einer möchte mitmachen. Aber auch jeder Fremdsprachenlerner kann diese Erfahrung aus eigenem Erleben bestätigen. Da, wo Lernen gefühlte Arbeit wird, möchte man am liebsten damit aufhören.

Doch nicht nur die Didaktiker wissen: Übungen zum Anwenden und Festigen des Erlernten sind eine Grundvoraussetzungen für den Erwerb einer Fremdsprache. Dieses Üben wird von den Lernern oft als wenig motivierend empfunden, was sich wiederum negativ auf den Lerneffekt auswirken kann.

Um diese Lernphase abwechslungsreicher und somit erfolgreicher zu gestalten, eignen sich  „Didaktische Spiele“. Darunter versteht man Lernspiele, die unter Einbeziehung vorangegangener Erfahrungen auf ein bestimmtes Lernziel hin orientiert sind.

Aber auch bei der Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen leisten Spiele einen wichtigen Beitrag. Beim Spielen lernt man zum Beispiel nicht „nur“ eine Fremdsprache, sondern entwickelt automatisch soziale Kompetenzen (Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit usw.) oder Personale Kompetenz (Durchhaltevermögen usw.).

Ein oft ungenutztes Potenzial dürfte die Einbeziehung der Schüler bei der Entwicklung neuer Spiele sein. Bei der Planung und Umsetzung setzen sich die Schüler aktiv mit dem Lerngegenstand auseinander. Das Gelernte wird nicht nur wiederholt, sondern auch geordnet, vernetzt, gewichtet und verinnerlicht.

In diesem Workshop lernen die Teilnehmer unterschiedliche Spielmöglichkeiten für den Spracherwerb kennen. Sie werden befähigt, diese Übungsformen in den Unterricht gezielt zu integrieren und professionell durchzuführen. Daneben erhalten sie die Möglichkeit, ausgehend  von Spielvorlagen, didaktische Spiele selbst zu erstellen und diese gleich vor Ort miteinander auszuprobieren.

Insgesamt erwartet Sie nicht nur ein Seminar rund um das Thema Spiele, sondern auch viel Freude beim Ausprobieren und Spaß bei der kreativen Umsetzung.

Linkliste und Ablauf


Moodle im DaF-Unterricht (speziell für Goethe-Moodle und PASCH-net)

Diese Fortbildung wird dem Bedarf des Auftaggebers angepasst. Er kann sich an Einsteiger oder Fortgeschrittene richten. Er kann die Entwicklung spezifischer Fertigkeiten zum Ziel haben (zum Beispiel Schriftliche Kommunikation) oder das projektorientierte Arbeiten mit Moodle entwickeln.

Ein Beispiel für eine angepasste Fortbildung für das Goethe-Institut Bogota:

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Moodle Fortbildung in Bogota, Dezember 2017

Seminarziele

  • Die TN können ausgehend von der didaktischen Zielsetzung die eigene Verwendung von Moodle-Tools und externe Tools reflektieren und gezielt auswählen
  • Sie kennen den Mehrwert der Aufgabentypologie des Goethe-Instituts „DIGU“ und können diese für die Unterrichtsplanung nutzen.
  • Die TN kennen die zusätzlichen Eigenschaften von Moodle, wie die Einbindung externer Tools und können diese didaktisch sinnvoll und motivieren anwenden.
  • Die TN kennen Strategien zur Motivation ihrer Lerner (Kunden) für Moodle.
  • Die TN können, die im Workshop vermittelten Moodle-Kenntnisse und Fertigkeiten, im eigenen Unterrichtskontext anwenden.

PASCH-net im Unterricht

2010 entwickelte ich im Auftrag von PASCH-net den sogenannten PASCH-net-Führerschein. Seit dem hat sich die Seite erfolgreich weiterentwickelt. Auch heute noch erstelle ich didaktisierte Arbeitsblätter für diese Seite.

Dieses Seminar richtet sich nicht nur an Teilnehmer/-innen an PASCH-Schulen. Die Teilnehmer/-innen lernen Möglichkeiten des Einsatzes von PASCH-net im eigenen Unterricht kennen und entwickeln Unterrichtsszenarien insbesondere für das interkulturelle und projektorientierte Lernen mit den Angeboten von PASCH-net.


Hier folgen Workshops mit dem Schwerpunkt: Internet und digitale Medien


BYOD im DaF-Unterricht

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CC0 Creative Commons

 Nach dem Konzept BYOD (engl. „Bring your own device“/ dt. „Bring dein eigenes mobiles Endgerät mit“) sollen Schüler ihre eigenen Geräte (Handys, Tablets) in einem vom Lehrer geplanten didaktischen Unterrichtsszenario für die eigene Kompetenzerweiterung nutzen. Dies kann die traditionelle Schule und den Fremdsprachunterricht bereichern und verändern, aber setzt auch besondere Kompetenzen bei den Lehrkräften voraus.

Das Thema biete ich auch als Impulsworkshop an. Hier ein Beispiel auf der vhs-Fachtagung „Digitales Lernen in Grundbildung und Integration“ – Workshopthema: „Go digital! Mit einfachen Mitteln den Unterricht digitaler gestalten“ Beschreibung: „Die Möglichkeiten digitale Medien im Unterricht einzusetzen sind in der Theorie vielfältig. Die Praxis sieht für viele Kursleitende jedoch oft ganz anders aus: Eine fehlende technische Ausstattung, die Angst, digital nicht fit genug zu sein und der Mangel an didaktischen Konzepten schrecken häufig davor ab, den ersten Schritt hin zum digital(er) gestalteten Unterricht zu wagen. Der Workshop beschäftigt sich mit eben diesen Befürchtungen und Problemen und sucht gemeinsam mit den Teilnehmenden Antworten und Lösungsansätze für einen einfachen Einsatz von digitalen Lernmedien im Unterricht. Dabei werden die Vorteile des digitalen Lernens beleuchtet, das Konzept BYOD (Bring your own device) unter die Lupe genommen und didaktisch sinnvolle Einsatzszenarien im DaZ-Unterricht aufgezeigt.

-> Zusammenfassung des Workshops (hckmd.io)

In der ganz- oder mehrtägigen Fortbildung erkunden die Teilnehmer das Potential von BOYD im Fremdsprachenunterricht (Deutsch). Schwerpunkte sind Übungsphasen, Einsatzszenarien in der Binnendifferenzierung und das projektorientierte Lernen. Aber auch fächerübergreifende Fragen der Entwicklung der Medienkompetenz, des lebenslangen Lernens und die Problematik der Implementierung des BOYD-Konzeptes in die vorherrschende Lernkultur werden thematisiert.

Um den Workshop passgerecht durchführen zu können, ist eine Abfrage der bereits vorhandenen Erfahrungen und Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien notwendig. Erst danach kann bestimmt werden, welche Kompetenzen die Teilnehmer im festgelegten zeitlichen Rahmen erreichen können.

Mögliche Ziele des Workshops sind:

  • Die TN kennen Apps für mobile Endgeräte, die im Fremdsprachenunterricht eingesetzt werden könnten. Sie können diese Apps nach didaktischen Gesichtspunkten auswählen und zur Entwicklung von verschiedenen Teil-/Fertigkeiten einsetzen.
  • Die TN können Aufgaben/Übungen zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation für und mit mobile(n) Endgeräte(n) erstellen, erklären und im Unterricht umsetzen.
  • Die TN können Apps, insbesondere QR-Code Apps und QR-Codes sinnvoll für Übungssequenzen, für die Binnendifferenzierung und für projektorientiertes Lernen nutzen und selbst Einsatzszenarien erarbeiten und umsetzen.
  • Die TN kennen Einsatzmöglichkeiten im DaF-Unterricht für die Videoaufnahmefunktion der mobilen Endgeräte und können diese optimal in dem eigenen Unterricht integrieren. (Das Thema Erklärvideos wird in einem gesonderten Workshop vermittelt.)

SprachenQuests und digitale Übungsformen im DaF-Unterricht

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CC0

Die Digitalisierung unserer Lebenswelt macht es möglich und notwendig auch das Fremdsprachenlernen zu verändern. So eignet sich das Internet insbesondere für die Präsentation von bedeutungsvollen und motivierenden Inhalten. Digitale Tools können Übungssequenzen ergänzen, die unterschiedliche Lerntypen berücksichtigen und Binnendifferenzierung (gezielter) ermöglichen.

  • Im Workshop erkunden die Teilnehmer das Potential von SprachenQuests und digitalen Übungsformen für das Fremdsprachenlernen.
  • Sie können geeignete SprachenQuests und Übungen finden, auszuwählen und im Unterricht sinnvoll einzusetzen.
  • Sie können mit unterschiedlichen Tools digitale Übungen und Übungssequenzen erstellen und Schüler dazu befähigen, Übungen für die Methode Lernen durch Lehren zu planen und umzusetzen.
  • Je nach Länge des Workshops können TN kürzere SprachenQuests entwickeln.

Web2.0-Toolbox für DaF-Lehrer

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CC0 Creative Commons

Die vorgestellten Werkzeuge können nicht nur produktive Fertigkeiten (Sprechen, Schreiben) im Unterricht unterstützen, sondern leisten einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Medienkompetenz bei Schülern.
Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Erarbeitung von Web2.0-Unterrichtsszenarien und deren Reflexion.

Es werden passende Tools für konkrete Einsatzszenarien im Fremdsprachenunterricht (gezielte Entwicklung von Fertigkeiten und projektorientiertes Lernen) erkundet. Die TN können mit den Tools eigene Unterrichtssequenzen planen. Sie erstellen ein interaktives Arbeitsblatt, das im eigenen Unterricht eingesetzt werden kann.

Beispiele:

  • Etherpad (ZUMPad und HackMD) für das gemeinsam planen, schreiben und präsentieren
  • Interaktive Übungsformen mit H5P und LearningApps erstellen (Wortschatzlernen, induktive und kreative Grammatikvermittlung, Übungen zur Verbesserung der Fertigkeiten Hören und Lesen)
  • Interaktive Bilder und Filme mit H5P und Thinglink
  • Wortwolken-Tools und Mindmap-Tools für die Produktion relevanten Outputs
  • Das Tool LearningSnacks in der Landeskunde
  • Tools für Sprachaufnahmen
  • Wiki im Unterricht, insbesondere für das projektorientierte Lernen
  • Frage- Feedback- und Evaluierungs-Tools für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht (Vorentlastung, Motivation, kreatives Schreiben, Evaluierung)
  • digitale Präsentationen
  • digitales Classroommanagment mit https://classroomscreen.com/

Wiki im Fremdsprachenunterricht

Der Workshop informiert über Möglichkeiten des Einsatzes von Wiki im Fremdsprachenunterricht. Mithilfe von Schritt-für-Schritt-Anleitungen erlernen die Teilnehmer/-innen. das Erstellen einer Wiki-Seite. Sie können in den Seiten interaktive Test-Aufgaben, die auch für das Interaktive Whiteboard geeignet sind, erzeugen, sowie Bilder und Videos einbinden.

Im Blog mehr dazu: Wiki im DaF-Unterricht oder im Buch „Web 2.0 im Fremdsprachenunterricht – Ein Praxisbuch für Lehrende in Schule und Hochschule“


Prinzip meiner Fortbildungen:

Wichtig ist, dass voneinander, miteinander und füreinander gelernt wird.

Quelle: wb-web.de (Horst Siebert)

2 Gedanken zu “Fortbildungen

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