Einladung zur Online-DaF-Lehrerfortbildung am 19. März

Gestern, auf meinem Rückflug von Oslo, hat mich positiv überrascht, wie selbstverständlich der Flughafen und die Piloten mit starkem Schneefall umgegangen sind. Wie man hier sieht, konnte man im Flugzeug nicht mehr aus dem Fenster schauen.

Enteisung des Flugzeuges am "Fließband".

Wir kennen aus Mitteleuropa viele Beispiele, dass der Flugbetrieb bei solchem Wetter eingestellt wird. Wie kann es aber zu diesen unterschiedlichen Ergebnissen kommen? Das Wissen und die notwendige Technik (hier Enteisung des Flugzeuges am „Fließband“ in Oslo) sind vorhanden, aber bei der Umsetzung scheint man unterschiedlich konsequent zu sein.

Auch beim mediengestützten Lernen im Bereich DaF/DaZ findet man bereits viele fertige Szenarien und Beispiele, ebenso noch mehr Tools, die auf einen Einsatz warten bzw. reflektiert werden sollten. Zum Glück gibt es auch viele engagierte Lehrkräfte, die nicht nur neugierig sind, sondern auch Interesse daran haben, mediengestütztes Lernen sinnvoll in den eigenen Unterricht zu integrieren.

Im DaF-Bereich, der weltweit mit unterschiedliche Lehr- und Lernkulturen und länderspezifischen Curricula umgehen muss, ist es schwieriger, ähnliche Wege zu finden und Ergebnisse angemessen zu vergleichen. Das stellt die Lehrerfortbildung vor einer großen Herausforderung. Zu dieser internationalen Heterogenität kommen auch noch die individuell ungleichen Kompetenzen im Umgang mit Medien oder auch beim abrufbaren Wissen von Methodik und Didaktik des Fremdsprachenunterrichts.

Auf der anderen Seite bringen die Lehrkräfte eine Vielzahl an Erfahrungen und auch Wissen mit, die in den Fortbildungen sichtbar gemacht werden sollten. Am erfolgreichsten sind für mich solche Workshops, die die Teilnehmenden dazu bewegen, (kleine) Veränderung im Unterricht zu wagen. Passend dazu finde ich die aus der Aktionsforschung entstandenen PEPs (Praxis-Erkundungs-Projekte), die in den DLL-Fortbildungen des Goethe-Instituts am Ende jeder Einheit stehen. Das setzt natürlich die Bereitschaft der Teilnehmenden voraus, aktiv zu werden und kollegial solche Erkundungsprojekte reflektieren zu wollen, um sich dabei weiterzuentwickeln.

Am 19. März (19 Uhr) werde ich, im Rahmen des „DaF-Lehrer Netzwerkes“ organisiert von Nadja Blust, eine kostenlose Online-Fortbildung zum Thema „Mediengestützte DaF/DaZ-Übungen am Beispiel von H5P“ anbieten. Diese wird über Adobe Connect erfolgen. Wie mir Nadja mitgeteilt hat, ist, bei Interesse, eine Anmeldung obligatorisch und kann hier erfolgen: Zur Anmeldung

Zur Anmeldung

Angekündigt ist das Ganze als Workshop, da aber nur 90 Minuten zur Verfügung stehen, wird es vom Format her eher eine Präsentation mit interaktiven Elementen werden. Dabei werde ich H5P-Anwendungen nicht nur vorstellen, sondern auch hinterfragen, wie diese konkret in den Lehr- Lernkontext integriert werden könnten. Die Teilnehmenden sind danach aufgerufen, selbst sich ein Bild von den Möglichkeiten von H5P zu machen. Vielleicht entstehen danach durch Ausprobieren und Adaptieren kleine „PEPs“, die Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam reflektieren.

Morgen werde ich hier noch einmal konkret darauf eingehen, warum ich dieses Thema gewählt habe.

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