Deutschlandkarten zu positiven und negativen Vorurteilen der Deutschen


Ist ein Erzgebirgler wirklich zänkisch oder ein Hesse besonders schlau? Vorurteile entstehen meist ohne Grund, halten sich aber hartnäckig, wie zwei Deutschlandkarten von ZEIT.ONLINE  zeigen:

  1. Karte der negativen Vorurteile
  2. Karte der positiven Vorurteile

Es überrascht nicht, dass die positiven Eigenschaften der Bundesbürger nicht so einfach zu finden waren. Zitat:

Es macht eben keinen Spaß, über den anderen gut zu reden. Die positiven Vorurteile sind weniger Fremd- als Selbstbilder.

Aus: http://www.zeit.de/2011/32/Deutschlandkarte-Vorurteile

Bleibt noch anzumerken:

Zum Glück werden Vorurteile in Deutschland heute nicht mehr dazu benutzt, um Kriege zu führen, sondern um Bürowitzchen über »den Schnösel aus München« zu machen.

Aus: http://www.zeit.de/2011/31/Deutschlandkarte-Vorurteile

Beide Karten eignen sich ausgezeichnet für Deutschstunden zu diesem Thema. Auf den Seiten der ZEIT.ONLINE Serie „Deutschlandkarten“ finden sich noch weitere brauchbare Unterrichtsmaterialien, wie zum Beispiel: Meier, Meyer, Mayer oder Maier

 

Filmempfehlung No.4


Musik liegt in der Luft, Wohlklang und Harmonie. „Distraxion“ ist ein kurzer Animationsfilm,  der unseren Schülern sicher gefallen wird. Oft müssen sie hören, dass ihre Musik zu laut sei und ihr Musikgeschmack keiner wäre.

Ein Film zum Thema Generationsprobleme und  Toleranz und zur Schwierigkeit jung zu sein.

Siehe auch:

Webportal „60 deutsche Jahre – Geschichte(n) in den deutschen Medien“


Dieses Webportal zur jüngeren deutschen Geschichte wurde von der Nachrichtenagentur dpa in Zusammenarbeit mit ihren Kunden aufgebaut. Es biete aktuelle Berichte rund um die historischen Jubiläen in diesem Jahr, teilte die Deutsche Presse-Agentur dpa am Mittwoch mit.

Derzeit beteiligen sich laut dpa an dem Angebot mehr als 30 Verlagshäuser, die bis zum Jahresende fortlaufend Beiträge auf dem Portal veröffentlichen wollen.

Und hier ein Beispiel passend für den Landeskundeunterricht: Typisch deutsch lebt weiter („Was ist aus den Klischees über Deutsche geworden, und was ist überhaupt noch typisch deutsch? Eine Suche an vermeintlich typischen Orten.“)

HV-B2 Übung: Wann ist man erwachsen?


Wieder eine sehr gute Übung auf dem IIK Düsselblog:

Wann ist man erwachsen?: Wie gewohnt mit sehr guten Aufgaben auf einem Arbeitsblatt (PDF) und dem Podcast Link von WDR5. (B2-Niveau)

TIPP: Es lohnt auch der Blick auf die Ergebnisse des IIK Wikis:

Im Rahmen von Projektarbeit bzw. im Unterricht erstellen IIK-Teilnehmer in Gruppen von 2-4 Personen gemeinsam Texte zu vorgegebenen Themen im IIK Wiki.

Beispiel: Wie die Deutschen leben

Schreibt eine zweite Strophe für die deutsche Nationalhymne!


Eine Unterrichtsidee, die mir beim Lesen eines ZEIT-ONLINE Artikels kam. Hier stellt man folgende Fragen zur Diskussion:

Soll die Bundesrepublik zum 60. Geburtstag eine zweite Strophe für ihre Nationalhymne bekommen? Wäre der Text der DDR-Hymne geeignet?

Der Vorschlag stammt vom SZ-Autor Heribert Prantl, der zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik die Nationalhymne um eine zweite Strophe ergänzen möchte. Zitat:

Schon 1990, bei den Verhandlungen zum Einigungsvertrag, hatte Lothar de Maizière, der letzte, der demokratisch gewählte DDR-Ministerpräsident darum gebeten, „Einigkeit und Recht und Freiheit“ mit dem „Auferstanden aus Ruinen“ zu verbinden“. Aber damals galt im Westen alles als schlecht, was sich mit der DDR verband. Der Westen lehnte brüsk ab, im Gestus: Was wollen wir mit eurer Hymne? Es war der Überheblichkeitsgestus: Ihr könnt froh sein, dass ihr nicht mehr die alten Lieder singen müsst.  aus SZ

Nun möchte ZEIT-ONLINE darüber eine Debatte führen, ob dies politisch machbar sei. Auch eine Karaoke-Version zur alten Melodie kann man aufzeichnen und als Dateianhang MP3 hochladen.

Ich würde vorschlagen, ein neue Strophe von unseren Schülern (DaF) schreiben zu lassen. Stellt euch vor, aus der ganzen Welt werden neue Strophen eingesandt, die den unterschiedlichen Blick auf unser Land thematisieren. Die Ergebnisse könnten im Internet gesammelt und kommentiert werden. Also, dann mal los!

Weitere Links:

Woran erkennt man einen Deutschen?


Der Post „Woran erkennt man einen Deutschen?“ im Blog Deut(sch)lich hat mich gleich an eine ähnliche Aufgabe mit meinen Schülern im Civi-Wiki erinnert. Hier eine Kostprobe – Die Aufgabe war: Wie stellt ihr euch den typischen deutschen Urlauber vor?

Die Deutschen tauchen ganz oft am Balaton auf. Man findet einen Deutschen nie alleine, die laufen immer in Horden. Wenn man zum Beispiel am Abend spaziert und zuerst nur laute Gespräche hört und 2 Minuten lang nichts sieht, kann er sich sicher sein, dass er etwas mit einem Deutschen zu tun hat. Die sehen auch besonders gut aus. Die tragen Sandalen, dazu weiße Socken, hellbraune Shorts und haben den Oberkörper frei., stellen ihren schönen Bierbauch zur Schau. Im Allgemeinen sind sie rot oder haben Sonnenbrand. Ihre Haut ist so empfindlich, dass sie Sonnenhut tragen müssen, so kann man ihre wunderschönen blonden Haare und blauen Augen nicht ganz gut sehen. Bemerkenswert ist noch, dass sie immer etwas suchen und sind wie die Italiener, die glauben, dass alle ihre Sprache können. Also, wenn man sieht, dass die nur so rumstehen und ratlos schauen, soll man ganz schnell fliehen. Außerdem liegen sie fast den ganzen Tag am Strand und hören laut Musik. Mit dem Ball, den sie dabei haben, spielen sie so „geschickt“, dass man den ihnen immer zurückwerfen muss.

Leg dich am Strand nie neben eine deutsche Horde.!

So viel über die Deutschen am Balaton. Aber Vorsicht! die sind überall …

Danach konnten die Schüler darüber schreiben, wie Ungarn im Ausland gesehen werden:

Die meisten ungarischen Touristen kann man daran erkennen, dass sie mit großen Koffer im Urlaub erscheinen. Sie schaffen meist ein großes Gemeinschaftsgefühl und erzählen Witze. Deshalb haben sie gute Laune und sprechen sehr laut. Sie verbringen viel Zeit am Meer und sie können den ganzen Tag unter der Sonne liegen. Die meisten Frauen machen das, um schön braun zu sein. Beim Essen ist es charakteristisch, dass sie die Spezialitäten des gegebenen Landes essen. Aber, wenn man einen ungarischen Touristen sieht, ist es sicher, dass man oft Unzufriedenheit auf dem Gesicht sieht, aber sie essen trotzdem viel.

  • Die Gastfreundschaft wird von dem Zielgebiet erwartet.
  • Sie machen meist viele Fotos.
  • Sie mögen am Ufer faulenzen und dort schlafen.
  • Für sie ist auch das Sparen typisch.
  • Wenn die Ungarn eine Reise machen, dann denken sie, dass sie alles dürfen.
  • Früh am Morgen essen sie Wurst mit Senf. Für sie ist das Abend- und Mittagessen sehr wichtig.

WikiMindMap zu Stereotyp

Brite bekommt Schadenersatz wegen vieler Deutscher im Hotel


Zum Thema Europa diese Meldung:

http://de.news.yahoo.com/afp/20080531/ten-d-grossbritannien-justiz-tourismus-l-1dc2b55.html

Man muss natürlich etwas genauer hinsehen um das Problem zu verstehen:

Da aber alle Aktivitäten für Kinder und Erwachsene in dem Hotel auf Deutsch organisiert wurden, konnte die britische Familie nicht daran teilnehmen. …in dem von ihm gewählten Hotel „war alles, vom Zettel am Morgen bis hin zu der Sprache der Reiseleiter alles deutsch“.

Kennt ihr ähnliche Klagen Deutscher Urlauber? Es wäre interessant weitere Begründungen und Vorurteile für solche Beschwerden zu sammeln.

Meine Schüler haben letztes Jahr aus Sicht der Ungarn über den „typischen“ deutschen Urlauber am Balaton geschrieben.

(Ergebnisse: http://wiki.zum.de/Landeskunde/Civi/Ergebnisse/Typischer_deutscher_Urlauber)

Danach sollten sie über das Bild der ungarischen Urlauber im Ausland schreiben: Typischer ungarischer Urlauber

Eine sehr schöne Seite über Stereotype bietet das GI: Typisch deutsch? Auf dem ZUM-Wiki habe ich einige Links zu diesem Thema gesammelt: Stereotype im DaF-Unterricht

Bilder zu den (Un)Tugenden der Deutschen


Hinweis: Diese Seite wurde 2008 erstellt. Eventuell sind einige Links veraltet bzw. funktionieren nicht mehr.

Mal einen anderen Einstieg in das Thema „Was ist typisch deutsch?“ bietet die Onlinepräsentation der Ausstellung: „Die Kunst Deutscher zu sein“ (Wortbilder)

In der Online-Galerie findet man Anregungen (Alltagsbilder, Gesichter, Häuser, Puppenszenen usw.) zur Textproduktion, aber auch Provokantes für Diskussionen:

Oder man nimmt einfach die Kindergesichter von Markus Urban: „Geboren 2003“ und lässt die Lerner fiktive „deutsche“ Biographien schreiben, die man im Blog, Wiki veröffentlichen oder einfach im Klassenraum aushängen kann.

Gute Bilder findet man auch auf Focus-Online: Stereotype – Was ist typisch deutsch? eine Diashow mit 25 Bildern.

Daneben gibt es eine Tabelle, die die Antworten auf folgende Frage dokumentiert: „Wenn Sie jetzt bitte nun einmal an Deutschland und die Deutschen denken. Was verbinden Sie persönlich mit Deutschland und den Deutschen, wofür stehen ihrer Meinung nach Deutschland und die Deutschen?“

Deutsche Männer wollen lieber bessere Heimwerker als bessere Liebhaber werden


„Yahoo! Clever Studie „Be a better“ zeigt: Europäer bleiben ihren Klischees treu – Deutsche wollen flinker, witziger und fitter werden, aben aber keine Zeit dafür“

Yahoo! CleverYahoo! Clever Studie „Be a better“:

Deutschland-Grafik: JPG 699KB Download

Europa-Grafik JPG 1.496 KB Download

Die „Be a better“ Studie analysiert die Wünsche der Menschen nach
Rat und Hilfe und deckt zugleich auf, wie viel Wahrheit immer noch in
den interkulturellen Klischees steckt. „Klischees sind die Spitze der
Typisierung einer Kultur. Interessant ist, dass sich die in der
Studie ermittelten länderspezifischen Interessen und Stereotypen auch
in den Internet-Mentalitäten wieder finden“

"Als beliebteste Ausrede, warum die Verbesserungswünsche bisher noch  nicht in die Tat umgesetzt wurden, müssen in Deutschland die knappe  Zeit und das fehlende Geld herhalten. Nahezu jeder vierte befragte  Deutsche (23 Prozent) ist der Meinung, dass er keine Zeit habe, um  das eigene Leben zu verbessern oder sich weiterzubilden. Das fehlende Geld stellt zudem für jeden Fünften (20 Prozent) eine unüberwindbare  Barriere dar."
Quelle: Presseportal  

Was deutsche Frauen wollen


„Jede zweite Frau in Deutschland findet Männer mit gepflegten Fingernägeln, kurzen Haaren und glattrasiertem Gesicht attraktiv.

Quelle SPIEGEL ONLINE

Ich wusste zum Beispiel nicht, dass dunkelhaarige Männer mehr Chancen haben als blonde. Also gibt es bei Frauen auch Vorurteile?

Wo bleiben dann die „Blonden“-Witze?

34,7 Prozent der Befragten finden Schwarzhaarige attraktiv, 28,9 Prozent favorisieren Männer mit braunen Haaren. Auf blonde Männer stehen nur 17,2 Prozent.“

Singles in Deutschland: Kugelmensch oder glücklich halbiert?


In der „Leben“-Rubrik „Gesellschaft“ der „ZEIT“ ist eine interessante Typologie deutscher Singles in Bildern erschienen:

Kugelmensch oder glücklich halbiert?

Die Typologie bezieht sich auf eine Dissertation Sind Singles anders? Gerade die Auseinandersetzung mit vielen Klischees, die man vom Singledasein hat, lohnt sich zu diskutieren.

Zitat:

Ein Vergleich von Singles und Paaren festgestellt, dass sie sich in ihren Ansprüchen an das Leben und an einen potenziellen Partner gar nicht von Paartypen unterscheiden: Vielmehr ähneln freiwillige Singles den unverheirateten Paaren, unfreiwillige den verheirateten. Die einen sind unkonventioneller, die anderen konservativer. Was gibt es also für Single-Typen?“

Die Deutschen und ihre Gewohnheiten auf dem stillen Örtchen


Ende Mai berichtete ich hier über die Küchennutzung der Deutschen. Nun gibt es aktuelle Informationen zu den Gewohnheiten auf dem stillen Örtchen. So richtig überraschen kann die von einem großen Toilettenpapierhersteller in Auftrag gegebene Umfrage nicht. Männer verweilen an diesem Ort länger als Frauen und die Lieblingsbeschäftigung der Deutschen bei dieser unerlässlichen Sache ist Lesen. Interessant finde ich, dass Sachsen dabei gerne singen und Jugendliche simsen:

  • 34 Prozent der befragten Männer benötigen 5 bis 10 Minuten auf der Toilette (Frauen: 29 Prozent),
  • 49 Prozent der Frauen hingegen verlassen das Bad schon nach 2 bis 5 Minuten (Männer: 37 Prozent).

„Die deutschen Männer erweisen sich laut Zewa Umfrage als wahre Dauersitzer auf der Toilette:

  • 16 Prozent der Männer gaben an, 10 bis 15 Minuten auf der Toilette zu verweilen.
  • Bei den Frauen sind es hingegen nur 6 Prozent.“

Aber was machen die Dauersitzer denn die ganze Zeit auf dem Klo?

„Eine freudige Nachricht für das Land der Dichter und Denker: Die
deutliche Mehrheit der Deutschen – ganze 52 Prozent – liest auf dem
stillen Örtchen. Weit abgeschlagen dahinter mit 34 Prozent kommt das
süße Nichts-Tun. Interessant sind vor allem die unterschiedlichen
Lesegewohnheiten der Geschlechter: Während die Männer sich besonders
für Computerzeitschriften und das aktuelle Weltgeschehen der
Tageszeitungen begeistern, lesen die Frauen im Bad neben
Frauenzeitschriften besonders gerne Romane. Das Erstaunliche dabei:
Die Damen mögen es auf der Toilette spannend und weniger romantisch.
Der Liebesroman kam nur auf Platz 2 hinter dem Kriminalroman. Seine
Begeisterung für Technik zeigt das starke Geschlecht mit dem Lesen
von Gebrauchsanweisungen: Immerhin 18 Prozent der Männer studieren
Bedienungsanleitungen auf der Toilette. Frauen dagegen mögen es
knifflig: 10 Prozent beschäftigen sich gerne mit Quizfragen auf dem
Toilettenpapier.“

„Doch die Zewa Umfrage bringt nicht nur Geschlechterdifferenzen,
sondern auch Altersunterschiede in den Toilettengewohnheiten zutage.
Im Gegensatz zu der älteren Generation ab 40 Jahren ist bei jungen
Leuten im Alter von 14-29 Jahren auf der Toilette besonders angesagt:
Musik hören oder SMS schreiben (jeweils 26 Prozent). Der Favorit der
Generation 50Plus: Nichts tun (49 Prozent).“

„Bemerkenswert sind außerdem regionale Unterschiede: So hängen die Bewohner von Mecklenburg-Vorpommern besonders gerne ihren Träumen nach (49 Prozent). Die Sachsen hingegen vertreiben sich ihre Zeit herausragend oft mit fröhlichem Singen (10 Prozent gegenüber 2 bis 3 Prozent im Bundesdurchschnitt).“

Quelle:  http://www.presseportal.de/meldung/1012757