Update Wortwolken


Hier im Blog befassen sich viele Beiträge mit dem Thema Wortwolken im DaF-Unterricht. Da sich dort einiges verändert hat, wird es Zeit, darauf aufmerksam zu machen.

Word Art4
Erstellt mit WordArt

Da wäre zum Ersten das Tool Tagul, das seit 2017 in Word Art umbenannt hat und nun hier zu finden ist: https://wordart.com/create  Mit dem Tool habe ich auch oben- stehende „Wortwolke“ erstellt, in der man die wichtigsten Tools wiederfindet, die noch aktiv sind. Für mich neu hinzugekommen, ist die Seite WortWolken.com. Da sie meiner Meinung nach noch einfacher funktioniert als Wordle.net und zudem noch auf Deutsch ist, habe ich dieses Tool zu meinem Favoriten gemacht. Nach und nach werde ich deshalb meine Schritt-für-Schritt-Beschreibungen für Fortbildungen anpassen. Aber es lohnt sich auch, die anderen Tools auszuprobieren, die man oben in der „Wortwolke zu Wortwolken“  finden kann. Hier die noch einmal die Adressen:

Zum Thema Wortwolken im DaF-Unterricht habe ich auch einen LearningSnack erstellt, den ich in den kommenden Tagen anpassen werde. (WortWolken.com ergänzen): https://www.learningsnacks.de/share/2983

Kommen wir nun zu einer wirklichen Innovation der Arbeit mit Wortwolken im Fremdsprachenunterricht. Ich fand es bisher immer sehr umständlich, die Ergebnisse des gemeinsame Brainstorming in einer Klasse oder Fortbildungsgruppe selbst oder mit Hilfe eines Schülers oder Kollegen in eine Wortwolke einzutragen oder eintragen zu lassen. Dank BYOD und eines Tools geht das jetzt sehr einfach und schnell. Ich nutze dazu Mentimeter. Neben klassischen Abfragen kann man dort auch eine Abfrage in Form einer Wortwolke generieren. Seit wenigen Wochen ist es auch möglich, die Arbeitsanweisungen in deutscher Sprache anzuzeigen. Hier ein Beispiel zum Thema „Typisch deutsch“:

Screenshot-2018-1-12 Interactive presentation software
Screenshot Mentimeter.com

www.menti.com

898136

Screenshot-2018-1-12 Voting - Mentimeter
Screenshot-2018-1-12 Voting – Mentimeter

Die Ergebnisse lassen sich in Echtzeit präsentieren oder sind auch herunterladbar.

Das Ergebnis kann man hier verfolgen.

Das Tool kann man auch einbetten und so zum Beispiel in Moodle sichtbar machen.

Besonders motivierend fanden die Teilnehmer, dass sie live miterleben konnten, wie sich die Wortwolke entwickelte. Dies Szenarien für den Fremdsprachenunterricht liegen auf der Hand. Es kann sowohl für Brainstorming und Aktivierung des Vorwissens in Vorbereitung einer Aufgabe oder Übung eingesetzt werden (zum Beispiel für das Lese- und Hörverstehen, Vorbereitung einer Textproduktion usw.), aber auch ganz klassisch als Abbildung der Gruppenmeinung für eine sich daran anschließende Diskussion. Auch zur Sichtbarmachung des eigenen Lernfortschrittes eignet es sich, indem man zum Beispiel eine Wortwolke vor einer Übungssequenz mit einer danach erstellten vergleicht. Auch hier eignen sich die Wortwolken für das kreative Schreiben, nur dass durch BYOD der Schreibprozess dynamischer gestaltet werden kann, da die Wortwolke ständig verändert werden kann. Auch für eine Evaluation oder als Stimmungsbild eignet sich die Wortwolke von Mentimeter.

Die Erstellung ist ganz simpel. Man muss sich zuerst auf der Seite https://www.mentimeter.com/  registrieren und hat dann verschiedene Präsentationsstile zur Auswahl:

Screenshot Mentimeter Auswahl
Screenshot Mentimeter Auswahl

Die Einstellungen der Präsentation zum Beispiel der Präsentationssprache oder des Präsentationsmodus oder die Begrenzung der Anzahl der Einträge sind möglich. Das Tool ist aktuell noch kostenlos und in seinen Basisfunktionen für die Schule oder auch für die Fortbildung ausreichend.

Beiträge zum Thema Wortwolken hier im Blog: (2016)

 

Zusammenfassung: Wortwolken im DaF-Unterricht


Gestern habe ich im Blog-Artikel Wikinar: Wordle & Co Unterrichtsideen für den Fremdsprachenunterricht einen kurzen Workshop zum Thema Wortwolken vorgestellt. Heute gibt es noch mehr Informationen und Materialien rund um das Thema: Wortwolken im DaF-Unterricht. Ihr findet hier:

  • Die ausführliche Beschreibung einer Fortbildung zu diesem Thema und Material
  • Eine Liste mit möglichen Einsatzszenarien für Wortwolken in DaF

Mit Wortwolken in Fortbildungen habe ich mich in den letzten Jahren im Blog Landeskunde (erstmals 2008) und in Online- oder Blended Learning-Kursen oder in Präsenzseminaren beschäftigt. Meist ging es darum, Unterrichtsideen für Wortwolken zu analysieren und eigene Wortwolken zu erstellen. Dabei sollten Ideen für die eigene Unterrichtspraxis entwickelt und Arbeitsblätter mit Wortwolken und Arbeitsanweisungen angefertigt und präsentiert werden. In den letzten 8 Jahren ist so eine Menge Material entstanden, das ich hier gerne veröffentlichen möchte.
Grob kann man den Ablauf fast aller Fortbildungsvarianten so wiedergeben:

  1. Simulation: Bearbeitung von Beispielaufgaben mit Wordle im DaF-Unterricht
  2. Reflexion dieser Aufgaben und Sammlung eigener Unterrichtsideen
  3. Erstellung von Wortwolken: Schritt-für Schritt-Anleitung, Ausprobieren von versteckten Eigenschaften des Wordle-Tools
  4. Planung und Erstellung eines Arbeitsblattes mit Wortwolken für den DaF-Unterricht
  5. Präsentation der Ergebnisse und Evaluation

Einstieg

In den Fortbildungen vergangener Jahre habe ich verschiedene Einstiegsvarianten ausprobiert. So zum Beispiel in einer Online-Fortbildung (auf Moodle) mit internationalen Teilnehmern, mit der Aktivität Wörter und Wortgruppen zum Thema: „Typisch deutsch ist für mich: …“ zu sammeln. Daraus entwickelte sich im Moodle-Forum eine interessante Diskussion und ein multiperspektivischer Blick auf das Thema. Aus den gesammelten Ideen wurde eine gemeinsame Wortwolke erstellt, die dann wiederum als Schreibanlass für einen kurzen persönlichen Text zum Thema diente. Damit waren sogleich zwei grundlegende Möglichkeiten von Wortwolken im Fremdsprachenunterricht genannt: Als Visualisierung von Assoziationen, aber auch als Schreibanlass für einen Text (auch Dialog oder Gedicht).

Simulation: Bearbeitung von Beispielaufgaben

Die Simulationsphase des Workshops soll den TN die Möglichkeit bieten, dass Potenzial von mit Wortwolken erstellten Übungen zu erkennen. Dabei lösen sie aus der Perspektive der Lerner Beispielaufgaben und reflektieren diese Aufgaben aus der Sicht des Lehrers (Lehrerprofessionalität).
Im Folgenden findet man mögliche Simulationsaufgaben und Anweisungen für die Reflexion.
Simulationsaufgaben: (Gruppen- oder Paararbeit)

Reflexionsaufgaben: (Gruppenarbeit)

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Arbeitsblätter für den Unterricht untersuchen:

  1. Lösen Sie die Aufgaben der Arbeitsblätter.
  2. Diskutieren Sie, welche Ziele mit den Aufgaben erreicht werden sollen. Tragen Sie die Ergebnisse hier ein:

Ziele:

……
3. Inhaltliche Seite:
Wie sinnvoll finden Sie die Aufgaben? a) Geben Sie 1-5 Punkte: von 1 = „nicht sinnvoll“ bis 5 = „sehr gut einsetzbar“. b) Begründen Sie Ihre Entscheidung.

Nicht sinnvoll                                                                          Sehr gut einsetzbar
1                          2                               3                            4                                5
Begründung:

…..

4. Welche Alternativen für die Aufgabenstellung oder für die formale Gestaltung würden Sie vorschlagen? Was würden sie anders machen?

….

5. Präsentieren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum:

a) Sie stellen die Aufgabenstellung und die Ziele des Arbeitsblattes kurz vor. (früher Folie, jetzt iPad über Apple-TV) b) Lesen Sie Ihre Texte vor. (Zeitfrage)
c) Präsentieren Sie Ihre Bewertungen mit Begründung.
d) Nennen Sie mögliche Alternativen.

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Erarbeitung / Information

Danach sammeln die TN in Gruppen Ideen für den Einsatz von Wortwolken im eigenen Unterricht.

Arbeitsauftrag:

1. Finden Sie in Ihrer Gruppe eine für Sie interessante Unterrichtsidee, wie man das Wordle-Tool im DaF-Unterricht einsetzen könnte.
2. Beschreiben Sie diese Idee und stellen Sie diese im Plenum vor. Nutzen Sie für Ihre Arbeit folgende Wortwolke:

Unterrichtsideen Wortwolken im DaF-Unterricht

Einige Ergebnisse findet man im ZUMPad: http://zumpad.zum.de/p/Zagreb5

Zu den gesammelten Wortwolken-Ideen

Folgende Wortwolken-Ideen stammen von mir oder aus Online- und Präsenzveranstaltungen der vergangenen Jahre. Sie sollen hier nur kurz beschrieben werden.
Sinnvoll erscheint mir eine Gliederung nach Fertigkeitsbereichen (Lese- oder Hörverstehen, Sprechen und Schreiben), wobei die Einteilung nach Unterrichtsphasen dem untergeordnet wird. Weitere Übungsformen zum Beispiel zu Grammatik, Wortschatz, aber auch zur Landeskunde werden gesondert dargestellt. Ergänzt werden auch Ideen für die Lehrerfortbildung.

Als ersten ein ausführlich beschriebenes Beispiel aus meiner Unterrichtspraxis:

Zielaufgabe im Fach Civilizacio (DaF-Landeskunde-Fach in Ungarn):
Die Schülerinnen und Schüler (SuS) können einen Tourismuswerbetext zu München verfassen.

Verlauf:
1. Als Einstieg wurde das Vorwissen der SuS abgefragt und in einer Wortwolke visualisiert. (Mehrfachnennungen = größere Anzeige)
2. Danach wurde der Inhalt erarbeitet: Texte, Filme, Bilder (Vorgehen nach Belieben – Vorschlag: projektorientiert, Gruppenarbeit (GA), Wirbelgruppen)
3. Der“ Zwischenstand“ kann ebenfalls als Wortwolke dargestellt werden. Der Lernzuwachs wird so von den SuS direkt wahrgenommen.
4. „Abschluss-Wortwolke“ mit allen relevanten Begriffen, die zur Erfüllung der Aufgabe notwendig sind, wird erstellt.
5. Die Wortwolke kann zum Üben (Erstellung von MindMaps zur strukturierten Textproduktion, freies Sprechen, Formulierung von Sätzen und Textabschnitten) genutzt werden.
6. Die Wortwolke dient als Vorlage für den Aufsatz, der als Abschlusstest der Einheit geschrieben wird.
Hinweis: Hier bietet es sich an, je nach Lernergruppe, die Erstellung der Wortwolke den SuS zu überlassen. Die Sammlung der Ideen kann im Wiki oder Etherpad erfolgen. Die „Abschlusswolke“ sollte durch den Lehrer vereinheitlicht werden.

Ideen zur mündlichen und schriftlichen Textproduktion

Die Wortwolke:

  • als Dialoggerüst: Der Inhalt eines Dialogs (Beispiel „Im Restaurant“) wird in Wortgruppen (zusammenhängende Darstellung durch ~; Wort~Wort ) und Wörtern in einer Wortwolke dargestellt. Die SuS ordnen den Dialog zu einem Dialoggerüst, üben zuerst mit diesem Gerüst, danach mit der Wortwolke als Stütze, um dann später frei zu sprechen.
  • für Vorträge: Für Vorträge nutzen die SuS anstatt Notizzettel selbsterstellte Wortwolken, welche während der Präsentation als Bild präsentiert werden.
  • als Grundlage für mündliches Erzählen oder kreatives Schreiben:
    Ein thematischer Kurztext (Beispiel: „Bürogeschichte“) in einer Wortwolke dargestellt. Die SuS erhalten die Aufgabe, daraus einen Text (mdl., schr.) zu produzieren. Weitere Steuerung über Bilder oder Geräusche möglich, evtl. können weitere Vorgaben gemacht werden: wie Genre, handelnde Personen, Zeit usw.
  • Schreiben von Gedichten: Wortwolken aus
    • 1. Reimwörtern,
    • 2. Teile aus bekannten Gedichten,
    • 3. thematisch von den SuS gesammelten Wörter dienen als Grundlage  (Ergänzung zu 3. : SuS können in Gruppen die Wörter für die anderen Gruppen vorgeben.)
  • Texte zur Landeskunde produzieren (siehe oben):
    Textproduktion aus gemeinsamen Assoziationen (Beispiel: „Was ist typisch Deutsch?)
  • Rekonstruktion von Texten: (Beispiel: bekannte Texte wie Rezepte, Dialoge, Wegbeschreibungen + mit Bild) werden in Wortwolken zerlegt und müssen durch die SuS „rekonstruiert“ werden, je nach Fertigkeit und Komplexität des Textes kann dies frei oder in einem Textgerüst erfolgen.
  • Eine Inhaltsangabe (Zusammenfassung) erstellen: Siehe DIGU-Aufgabentypologiesammlung

Vorwissen aktivieren

  • Lese- oder Hörverstehen: zur Vorentlastung der Texte, Wortwolke aus Text erstellen – Vermutungen anstellen lassen
  • Hörverstehen global: Eine Wortwolke mit in dem Hörtext vorkommenden Themen gemischt mit Distraktoren („Ablenker“) erstellen. Beim Hören markieren die TN die im Text vorkommenden Themen. Dann bringen sie die Themen in die richtige Reihenfolge und vergleichen diese mit ihren Vermutungen.
  • beim Einstieg in das Thema: (Beispiel: Abiturbräuche im DSD-Wiki, Bundestagswahlen und andere landeskundliche Themen) – Was kennt ihr? – Was sollten wir noch recherchieren?
  • beim Einstieg in ein Projekt: Assoziationen sammeln und visualisieren, für die weitere Planung des Projekts benutzen, für Zwischenevaluationen einsetzen

Wortschatztraining

  • zum Lernen: Die Lerner notieren wichtigen Lernwortschatz, drucken sich diesen als Wortwolke aus und hängen Sie in ihrem Zimmer an einer sichtbaren Stelle auf, bis sie die Wörter kennen.
  • Üben 1: Die SuS notieren den Lernwortschatz in der Ziel- und Muttersprache und erstellen daraus eine Wortwolke. Die SuS tauschen ihre Wortwolken. Zuordnungsübung zusammengehörender Paare, Austausch und Korrektur der Übungsaufgabe
  • Üben 2: Themen wie „Arbeit und Beruf“, „Einkauf/Lebensmittel“ oder „Eigenschaften von Personen“ usw. können mithilfe von Wortwolken geübt werden: Zuordnung Beruf – Verb, Lebensmittel – Verpackung, …

Spiele

Ideen für Spiele mit Wortwolken findet man auch auf DIGU des Goethe-Instituts (Datenbank „Digitale Unterrichtsgestaltung“) http://digu.goethe.de

 Lehrerfortbildung

  • Name + etwas Persönliches (für alle gleich: Hobbys, Was man mag, Lieblingstier, Diese Metapher passt zu mir als Lehrer usw.)
  • Namen von allen Kursteilnehmern werden als ein „Wolken“-Plakat im Raum aufgehängt.
  • Sich mit Hilfe einer Wortwolke vorstellenhttp://digu.goethe.de/p4ansehen.php?id=132 (auch für den Unterricht geeignet).
  • Erfahrungen (Wörter, Wortgruppen) zu bestimmten Themen in der Gruppe sammeln, Gruppen-Wolke erstellen – die anderen Gruppen müssen erfragen, welche Erfahrungen damit gemeint sind (Wibelgruppen)
  • Gut gemachte und einfach gehaltene Anleitung für Fortbildner zum Thema: Wordle – einfach und schnell Wortwolken erstellen (wb-web)

Auf die Beispiele zum Thema Grammatik verzichte ich hier. Diese sind sehr zahlreich und meist Zuordnungsübungen. Vielleicht ergänze ich sie zu einem späteren Zeitpunkt.

Was noch fehlt ist die:

Anwendungsphase (Transfer)

Erstellung einer kurzen Übung für den Unterricht mithilfe eines Wordles

Erstellen Sie ein Arbeitsblatt. Schwerpunkt soll eine Wortwolke sein. Nutzen Sie als Anregung die Seiten „Unterrichtsmaterialien“ auf PASCH-net.

Folgende Schritte können Ihnen helfen:

  1. Thema suchen
  2. Ziel formulieren
  3. Text suchen oder Wörterliste erstellen
  4. Wortwolke generieren und in das Arbeitsblatt einfügen.
  5. Arbeitsauftrag formulieren
  6. Speichern

Stellen Sie Ihre Ergebnisse im Plenum vor.

Zeit: 30 Minuten

Damit sind wir am Ende des kurzen Workshops angekommen. Es folgt eine kleine Linkliste mit Beiträgen aus diesem Blog:

 

Wikinar: Wordle & Co – Unterrichtsideen für den Fremdsprachenunterricht


„Was ist ein Wikinar?“

wird sich der eine oder andere fragen. Für mich passt der Begriff sehr gut zu Präsenz- und Onlineveranstaltungen, bei denen das Wiki als „digitales Arbeitsblatt“, das heißt als E-Collaboration Tool zum Beispiel für Gruppenarbeiten und natürlich als digitale Ablage, fungiert. Wiki-Seiten können dabei als Präsentationsmedium, als Kollaborations-Tool, als Linkliste (z.B. als Ersatz für https://todaysmeet.com) und als Ablage für die Ergebnissicherung und für die nachhaltige Bearbeitung dienen. Der Vorteil ist, dass sich alles übersichtlich auf einer Seite befindet, da verschiedene externe Anwendungen im Wiki eingebettet werden können.

Im DaF-Wiki gab es im letzten Jahr einige Seminare mit Wiki-Unterstützung. In den kommenden Monaten sollen darum Module entstehen, die jeder frei im DaF-Wiki (oder in einem anderen Media-Wiki) weiterverwenden kann. Dabei soll es für jedes Modul eine „Mastervorlage“ geben, die von jedem (Be-)Nutzer in eine neue Seite kopiert und angepasst werden kann. Die absolvierten Seminare stehen den Seminarteilnehmern und den Fortbildnern zur Verfügung, können natürlich auch wieder gelöscht werden.

„Wordle & Co Unterrichtsideen für den Fremdsprachenunterricht“

Heute möchte ich dazu ein Beispiel vorstellen. Der Workshop „Wordle & Co Unterrichtsideen für den Fremdsprachenunterricht“ fand im letzten Jahr in Zagreb für Lehrer aus Grund- und Mittelschulen, sowie Lehramtsstudenten statt. Leider war die damalige Workshopzeit auf 90 Minuten beschränkt. Die doppelte Zeit wäre notwendig gewesen, um alle Phasen einer guten Fortbildung ausreichend zu berücksichtigen.
Wichtig ist im Voraus noch zu erwähnen, dass nicht die Tools im Mittelpunkt stehen sollten, sondern das Thema Wortschatzarbeit. Die Tools wurden so ausgewählt, so dass folgende Schritte beabeitet werden konnten:

Plan_Modul_Wortschatz

Grundlage für diese Planung ist die Idee, dass es einen Zusammenhang von Wortschatz und Internet gibt:

Oft nutzt man den Vergleich des Wortschatzes mit einem Netzwerk, welcher den Zusammenhang der Wörter bildlich bewusst machen soll. Betrachten wir das Wort „Internet“, werden wir wieder auf den Begriff „Netzwerk“ stoßen. In dieser strukturellen Gemeinsamkeit liegt der Mehrwert von Web2.0 Tools, wie zum Beispiel Wiki. Hier kann Wortschatz präsentiert, vernetzt und in seinen kulturellen Bedeutungsunterschieden angewandt und dargestellt werden.

Wie schon oben beschrieben, wurde der Workshop mithilfe einer Wiki-Seite gestaltet:

  • Den bereits im März durchgeführten Workshop findet man mit Ergebnissen hier: Wordle & Co
  • Den „Masterkurs“ kann man hier einsehen, in eine neue Seite kopieren und anpassen: Wordle & Co – Masterkurs

Da der Workshop auf 90 Minuten begrenzt war, konnte man das Thema nur oberflächlich anreißen. Besonders in den Phasen der Anwendung und des zusätzlichen Inputs konnten daher nicht alle Aufgaben gelöst werden. Auch hier ist das Wiki als digitales Arbeitsblatt hilfreich, da diese ungelösten Aufgaben zur persönlichen Nacharbeit daheim zur Verfügung stehen.

Der Ablauf des Workshops sah/sieht folgendermaßen aus:

1. Einführung, Vorstellung und Impuls

2. ZO / Plan

3. E – Erfahrungen zum Thema Wortschatz sammeln, Tool: ZUMPad – Auswertung: Plenum

4. Wortschatz Sammeln – Ordnen – Präsentieren

a. Wortschatz sammeln: Tool- ZUMPad
b. Wortschatz ordnen: Tool-Mindmap auf LearningApp
c. Wortschatz anwenden: Textproduktion

5. Textproduktion mit Wortwolken: Tool-Wordle und Reflexion

a. Einführung in Wordle – Simulation, kurze Texte verfassen
b. Ideen für den Unterricht sammeln: ZUMPad
c. Erstellung von Wortwolken: Tool-Wordle, Pinnwand von LearningApps

6. Rückblick-Evaluation: ZUMPad

7. „Hausaufgabe“ (Anwendung/Transfer): Erstellung einer Unterrichtsidee und eines Arbeitsblattes mit Wordle.

8. Ausblick

Da keine Zeit für Anwendungsaufgabe (Hier nur „Hausaufgabe“) für den eigenen Unterricht war, habe ich dies nachträglich in den Masterkurs eingefügt.

Zu den eingebetteten Tools:

Das verwendet ZUMPad, aber auch alle Tools von LearningApps lassen sich problemlos in die Wiki-Seite einbetten.
Beim ZUMPad ist zu beachten, dass jeweils im Einbettungscode die Bezeichnung oder die Nummerierung geändert werden sollte.
Beispiel:

  name=’embed_readwrite‘ src=‘http://zumpad.zum.de/p/Zagreb2?showControls=true&showChat=true&showLineNumbers=true&useMonospaceFont=false‘ width=900 height=600>

…/Zagreb2  wird  zu Berlin1 usw. Wichtig ist, dass jeweils neue Pads generiert werden, damit man nicht in die bereits vorhandenen schreiben muss.

Bei LearningApps Anwendungen sollte man erst die Anwendung erstellen und dann den Einbettungscode in die Wiki-Seite kopieren und speichern.
Für das Mindmap von LearningApps habe ich das hier beschrieben: http://wikis.zum.de/daf/Mindmap_mit_LearningApps_erstellen
Für alle anderen Anwendungen hier: LearningApps erklärt im DaF-Wiki

Natürlich stehe ich bei Fragen jederzeit zur Verfügung. Ihr könnt diese hier als Kommentar posten.

Wichtig ist selbstverständlich auch die Evaluation eines Workshops. Diese kann auch im eingebetteten ZUMPad erfolgen. Im beschriebenen Workshop sah das so aus: Im Wiki bzw. http://zumpad.zum.de/p/Zagreb6

ZUMPad_Evaluierung

Abschließend die Kursbeschreibung des Workshops vom März 2015:

Web 2.0 – Anwendungen im Fremdsprachenunterricht sind beim Großteil der Lehrergemeinde noch nicht angekommen, obwohl das „Mitmach-Web“ viel zu bieten hat. Gezielt eingesetzt, kann es nicht nur produktive Fertigkeiten (Sprechen, Schreiben) im Unterricht unterstützen, sondern leistet einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Medienkompetenz bei Schülern. Auch in Hinblick auf die Befähigung der Lerner eine Sprache selbstständig weiterzulernen (Lernerautonomie), sind solche Web2.0-Anwendungen mehr als nur hilfreich. Sie bieten Werkzeuge für ein lebenslanges Lernen, mit denen die Lerner eigene Lernprozesse selbst weiterentwickeln und steuern können. Im Workshop erkunden die Teilnehmer anhand von Beispielen, wie verschiedene Onlinedienste im Fremdsprachenunterricht zweckmäßig und verantwortungsvoll eingesetzt werden können. Dabei werden für ausgewählte Tools Unterrichtsszenarien entwickelt, umgesetzt und reflektiert.
E-Learning wird in diesem Workshop nicht als Ersatz für das Face-to-face-Lernen gesehen, sondern soll neue Kanäle öffnen, die die selbstorganisierte Auseinandersetzung mit Lerninhalte unterstützen und einen wichtigen Beitrag für das lebenslange Lernen leisten.

Wie schon beschrieben, kann der Workshop als gesamte Wiki-Seite kopiert und angepasst werden. Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons: Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten.

Ich würde mich freuen, von euren Erfahrungen mit diesem Modul zu hören.

Ralf Klötzke

 

 

 

 

 

Neujahrswünsche in der deutschen Sprache


Als ich vor Jahren in Ungarn lebte, fand ich den Neujahrswunsch „BÚÉK“ ungemein praktisch. Dieser setzte sich aus den Worten „Boldog Ùj Èvet Kívánok!“ zusammen, was so viel wie „Glückliches neues Jahr (wünsche ich)“ bedeutet. Die kurze Form ermöglicht es auch Nicht-Ungarn, den Neujahrswunsch mehr oder weniger korrekt vorzutragen, auch wenn der Alkoholspiegel sich schon der kritischen Grenze nähert.

Eine Wunschformel für ein positives neues Jahr zum Beginn des neuen Jahres kennt natürlich auch die deutsche Sprache. Nur gibt es hier (wie so oft) regionale Unterschiede. Nachzulesen sind diese im  „Atlas zur deutschen Alltagssprache“ (www.atlas-alltagssprache.de). Ziel des Projektes ist es, „die aktuelle Vielfalt des Deutschen zu erfassen und anschaulich auf Karten darzustellen“.

Nachtrag: Der Atlas zur deutschen Alltagssprache hat die Ergebnisse veröffentlicht. Die Karte findet ihr hier: http://www.atlas-alltagssprache.de/r8-f1a-b-2/

Bei der Umfrage zu den Neujahrswünschen unterscheidet der Atlas zwischen dem Zeitpunkt des Neujahrswunsches: a) in der Silvesternacht um 0:00 Uhr, wenn man auf das neue Jahr anstößt und b) für den Wunsch am 1. Januar.

Die Varianten reichen in der Silvesternacht (von Nord nach Süd) von „Frohes neues Jahr“, „Prosit Neujahr“,  „Gesundes neues (Jahr)“ und „Gutes neues (Jahr)“ (Österreich).

Im zweiten Teil geht es um den Wunsch am 1. Januar. Hier gibt es vor allem für die Gebiete eine Veränderung, wo es in der Silvesternacht „Prost“/“Prosit“ (Wunschformel: „Es möge nützen“ bzw. „Es möge zuträglich sein“) heißt. Diese werden meist durch benachbarte Varianten, wie „Gesundes neues Jahr“, ersetzt.

Wer Lust auf mehr bekommen hat, der findet im „Atlas zur deutschen Alltagssprache“ eine kurzweilige Reise durch die Varianten der deutschen Sprache und wer aus den drei deutschsprachigen Ländern kommt, der kann an der neuen Umfrage (Neunte Runde) teilnehmen, indem er den Online-Fragebogen ausfüllt.

Ich wünsche allen Leser des Blogs, ein gesundes, glückliches und frohes neues Jahr!

Neujahr

Links:

Siehe auch im Blog:

Wortwolken im DaF-Unterricht


Gerade ist das Webinar „Web 2.0 im Fremdsprachenunterricht“ zu Ende gegangen,  das ich in den letzten acht Wochen für die Bildungskooperation des GI Minsk in Moodle erstellen und leiten durfte. Ein Ergebnis habe ich hier im Blog schon vorgestellt: Diskussionen auf Voxopop

Nun ist es in Moodle-Seminaren oft so, dass die Ergebnisse in den Kursräumen verschwinden und die guten Ideen nicht mehr auffindbar sind. Deshalb möchte ich, hoffentlich mit der Hilfe einiger Kursteilnehmer, so viele Ergebnisse wie möglich veröffentlichen.

Heute geht es um ein hier schon des öfteren besprochenen Thema: Wortwolken

Ich habe dazu in der ZUM-Unity ein Forum eingerichtet, wo nicht nur über das Thema diskutiert, sondern auch Ergebnisse und Ideen präsentiert werden können.

Natürlich soll das nicht auf die Teilnehmer des Kurses beschränkt bleiben.

Ich rechne auch mit euren Ideen und Meinungen. Beteiligt euch bitte an der Diskussion zu diesem Thema: Wortwolken im DaF-Unterricht

Zum Schreiben eines Beitrages müsstet ihr euch in der ZUM-Unity anmelden. Hier gibt es vielleicht die eine oder andere Gruppe, die euch interessieren könnte. Natürlich gehört dazu auch eine DaF-Gruppe.

Majstersztyk – DaF-Blog des GI Krakau


Majstersztyk ist ein Service mit Materialempfehlungen für DaF-Lehrerinnen und Lehrer. Jeden Dienstag werden hier Angebote aus dem Internet vorgestellt. Moderiert wird das Blog von Tünde Kadar, die sonst hier Tündes privater Blog zu finden ist.

Themen im Blog sind u. a.:

Ach ja, was bedeutet der Name des Blogs? Majstersztyk ist ein Lehnwort , das sich über die Jahrhunderte hinweg im Polnischen etabliert hat.  Wer es immer noch nicht verstanden hat, sollte es sich ganz langsam vor sprechen …

(Siehe www.bis.uni-oldenburg.de/bis-verlag/wdlp/polnisch/majsters.pdf)

Ich habe davon hier: Wörterbuch der deutschen Lehnwörter in der polnischen Schrift- und Standardsprache schon mal berichtet.

WordSift – Texte „durchsieben“ und visualisieren


http://wordsift.com/
http://wordsift.com/

„Wordsift“ ist weniger ein Tool zum Erstellen von Wortwolken, sondern dient zur Analyse von Texten (sift = sichten, durchsieben) und deren Visualisierung. Dies  funktioniert auf ganz anderer Weise, als bei den hier vorgestellten Wortwolken-Tools.

Als klassische Word Cloud ist Wordsift (ein Angebot der Stanford University) auch nicht zu gebrauchen. Nach Eingabe eines Textes (65k characters max) werden die Wörter gehörig durcheinandergewirbelt. Man kann diese auch nach bestimmten Kriterien neu anordnen (alphabetisch).  Der Clou an der ganzen Sache ist, dass die einzelnen Wörter  mit thematisch passenden Bildern im Netz verlinkt werden. Diese Bilder lassen sich auf einem Fenster sammeln (Funktion: Make Images Draggable)  und so entsteht ein bildhaftes Gegenstück des Textes, welches man abspeichern und dann in eine Präsentation einbinden kann.  Daneben werden bei längeren Texten alle Textstellen aufgeführt, in denen das verlinkte Wort vorkommt. Auch ein Wortnetz (Visual Thesaurus) wird erstellt, wie man es aus der DWDS (nutzt OpenThesaurus) kennt.

Hier ein Video, das das Tool beschreibt: http://wordsift.com/site/video

Ein Problem fällt bei der Auswahl der visualisierten Wörter auf. Wordsift kann nicht viel mit der deutschen Sprache anfangen. Das Tool liebt „Artikel“ und zeigt nur wenige Nomen. Besonders mag es den Artikel „die“, jeder kann sich denken warum. Auch die angezeigten Bilder haben nicht immer etwas mit dem Thema zu tun. Manchmal muss man einfach schmunzeln, welche Assoziationen das Tool hat. 😉

Wordsift eignet sich vor allem für Englischlehrer, aber auch für die eigene Präsentation könnte man es nutzen. Im Unterricht würde ich einmal Folgendes ausprobieren:

1. Einen Text eingeben und bearbeiten („durchsieben“) lassen.

2. Aus den angebotenen Bildern, passende auswählen und auf ein Arbeitsblatt kopieren („Bilderwolke“).

3. Vor Einführung der Texte, die Bilder präsentieren und nach-(vor)-erzählen lassen.

Das funktioniert natürlich auch online und Schüler können das natürlich auch selbst. Hier sollte man aber das geltende Urheberrecht beachten.

Auch die umgekehrte Variante wäre denkbar. Der besprochene Text wird zu Hause visualisiert und mithilfe der Bilder wiedergegeben. Wem das Tool zu kompliziert ist, kann einfach eine Suchmaschine nutzen.

Die Idee der Methode finde ich trotzdem spannend. Intuitiv wünsche ich mir ein Netz-Wörterbuch , das nicht nur Übersetzungen oder Erklärungen bietet, sondern Bilder mit entsprechenden Situationen, Wortnetze und weiterführende Links. Die aktuelle zweite Version des Digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache (DWDS) (zurzeit in der  Betaphase)  kommt mit einigen Funktionen dem schon sehr nahe. Für viele Lerner ist es natürlich zu unübersichtlich, auch wenn man eine eigene Auswahl der zu nutzenden Bücher erstellen kann.

Im Folgenden habe ich das DWDS, OpenThesaurus und eyePlorer ausprobiert, um das Wort „Wolke“ zu „erklären“:

http://beta.dwds.de/?qu=Wolke
http://beta.dwds.de/?qu=Wolke

Siehe auch im Blog:

Wortwolke mit ABCya


Gestern hatte ich drei weitere Tools zum Erzeugen von Wortwolken/Word Clouds vorgestellt. Heute ein praktisches Beispiel mit ABCya: http://www.abcya.com/word_clouds.htm

Die Handhabung gefällt mir sehr gut. Auch das Aussehen der „Wolke“ unterscheidet sich von den anderen Tools. Ein großer Vorteil des Tools: Man kann das Erstellte gleich (als jpeg) speichern.

Hier das Ergebnis: Die Wortwolke zum Thema Wortwolke 😉

Alternative Tools für Wortwolken/Word Clouds


Wordle ist wieder da!

Gestern war das Tool aus den hier „Wordle.net is Down“ beschriebenen Gründen abgeschaltet. Aber es gibt noch weitere Alternativen (falls es wieder passiert), die ich hier präsentieren möchte.

Word Art
Erstellt mit WORD Art

Neben dem im Blog schon besprochenen WordItOut bin ich noch auf drei weiter Tools gestoßen:

1.) Tagul:  http://tagul.com/  seit 2017: https://wordart.com/create

2.) ABCya: http://www.abcya.com/word_clouds.htm

3.) Wordsift: http://wordsift.com/  (Achtung! Funktioniert aktuell nicht. Stand Januar 2018)

wordle.net is Down


Wer heute Wordle aufruft, wird folgende Meldung erhalten:

wordle.net is Down Until Further Notice

I am seeking pro bono legal advice, to evaluate a trademark claim against my use of the word „Wordle“ for this web site. If you’re an intellectual property lawyer, with expertise in trademark law, and you wish to offer professional advice on this matter, please contact me.

Genaueres weiß ich auch noch nicht, wie es aussieht, droht wieder einmal ein Rechtsstreit um ein „Wort“, ein gutes Tool fertig zu machen.

Ich hoffe, dass Wordle bald wieder online ist, ob mit oder ohne Namen.

Lexik mit Wortwolken visualisieren


Gestern hatte ich hier kurz das Tool WordItOut vorgestellt. Heute möchte ich ein praktisches Beispiel nachreichen. Wortwolken können auch dazu genutzt werden, um Lexik einmal anders einzuführen. Ich stelle immer wieder fest, dass man durch die Veränderung  des Schriftbildes mehr Aufmerksamkeit bei den Schülern erreichen kann. Eine Möglichkeit ist die Wortwolke, die ich im Blog schon näher beschrieben habe: Wordle-Ideen für den DaF-Unterricht

Hier nun Lexikpräsentation Deutsch-Ungarisch zum Thema: Fernsehsendungen:

Hier das erste Beispiel  mit WordItOut: Leider ist die Zahl der Wörter begrenzt, sodass nicht alle eingegebenen Begriffe angezeigt werden. Positiv ist mir aufgefallen, dass die Pluralendung hier problemlos angezeigt wird. In Wordle ist das leider nicht der Fall. Auch die ungarischen Umlaute bereiten hier keine Probleme. Die Zusammenschreibung der Wörter erfolgt wie bei Wordle mit dem  ~ Zeichen.

http://worditout.com/word-cloud/720Hier nun der Versuch mit Wordle:

Die Pluralendungen sind leider verschwunden. Das Bild wirkt überladen. Leider ist auch hier die Veränderung Schriftgröße nicht befriedigend gelöst.

Beide Tools sind noch nicht perfekt. Ich wünsche mir noch mehr Möglichkeiten, direkt auf das Design Einfluss zu nehmen. Eine kreisrunde Anordnung würde mir auch gefallen. Schön wäre es auch, wenn man bestimmte Zeichen ein- und ausschalten könnte. Perfekt wäre es, wenn Wortwolken mit Bildern, Symbolen kombiniert werden könnten. Vielleicht erleben wir in den zukünftigen Versionen, die eine oder andere Überraschung.

Neues Tool um Wortwolken zu erstellen: WordItOut


Auf  Twitter bin ich über @deutschlern.net  auf  WordItOut aufmerksam geworden. Mit dem Tool kann man Wordclouds online erstellen. Worin der Vorteil zu Wordle bestehen soll, kann ich noch nicht entdecken, ich habe es auch noch nicht ausreichend getest. Später also an dieser Stelle dazu mehr.

Zu Wordclouds in diesem Blog:

Extern:

Hier ein Beispiel passend zum Monat Februar:

Legende vom Berliner Pfannkuchen

Javascript required.

Made with WordItOut

(Mit dem Einbetten klappt es noch nicht.) 😦

Deshalb hier der Screenshot, der im Gegensatz zu Wordle hier problemlos funktioniert.

Legende vom Berliner Pfannkuchen

Wer mehr über die Legende erfahren möchte, findet hier eine Zusammenfassung.

Frohe Weihnachten


Auch in diesem Jahr geht der Wunsch in über 100 Sprachen an alle Leser des Landeskunde-Blogs.  Diesmal ist das Wordle etwas verständlicher, da ich nun endlich weiß, wie man Sätze in Wordle anzeigen kann. Wer mehr dazu wissen möchte, findet hier im Blog noch einmal die Erklärung und einige Wordle Ideen für DaF:

(Zum Vergrößern auf das Bild klicken.)

Wordle: Frohe Weihnachten in über 100 SprachenWordle: Frohe Weihnachten in über 100 Sprachen Übrigens habe ich die 109 Sprachen hier gefunden.

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StepMap – (Land-)Karten online erstellen


Bei Lehrerfreund habe ich den Hinweis zu diesem wundervollen Tool gefunden:

Mit dem Tool „StepMap“ kann man (interaktive) Landkarten in verschiedener Aufmachung von beliebigen Regionen/Nationen selbst erstellen und auf Arbeitsblättern, Webseiten usw. verwenden. Dies dürfte besonders Lehrer/innen der Fächer Geschichte und Geographie erfreuen, aber auch im Deutsch- bzw. fremdsprachlichen Unterricht kann man von dem Tool enorm profitieren. Sie finden hier eine Beschreibung von StepMap, einige Beispiele und Hinweise zur Verwendung im Unterricht.

Quelle: http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/stepmap-land-karten-online/3636

Ich habe das gleich mal ausprobiert und eine kleine landeskundliche Reise durch Sachsen angelegt. Das geht überraschend unkompliziert. Schnell sind die Icons eingefügt und beschrieben. Diese können dann mit Dokumenten, Seiten oder Videos verknüpft werden. Auch die Einbindung in WordPress funktioniert problemlos. Ich habe nur schnell etwas zusammengestellt und werde es, wenn mehr Zeit ist weiter ausprobieren.

Es ist absolut DaF-tauglich!

Selbst Schüler könnten hier eigene „Karten-(Sprach)Reisen“ planen und ins Netz stellen. Wichtig für DaF: Das Tool ist auf Deutsch! Ich kann mir vor allem eine Art Webquest mit Karten vorstellen, Präsentationen von Ländern bzw. Regionen oder eine „Dialektreise“ durch deutschsprachige Länder. Vergessen habe ich noch zu erwähnen, dass die erstellten Karten auch in Arbeitsblätter eingefügt (Natürlich dann ohne Video) oder auf dem eigenen Computer gespeichert werden können. Weiteres zur Beschreibung von StepMap, einige Beispiele und Hinweise zur Verwendung im Unterricht finden sich auf der zitierten Seite von Lehrerfreund.

Also los, ich lade euch zu einer kleinen Reise durch Sachsen ein. Klickt auf die Karte, seht euch die Videos an und beantwortet die Fragen:   😉

Sachsen
Landkarten erstellen mit StepMap

Nachtrag (1. Februar 2010)

Aktuell gibt es neue Posts zum Thema StepMap. So beschreibt Literatenmelu sehr ausführlich das Tool.  Sie kommt auch zu dem Schluss, dass sich der Einsatz im Unterricht lohnt, kritisiert aber,“dass sich Schüler bei solchen Diensten anmelden müssen, um sie entsprechend nutzen zu können.“ Auch René Scheppler vom Blog http://blog.initiatived21.de geht in seinem Post Kollaborative Kartenarbeit auf StepMap ein. Wie der Titel schon sagt, favorisiert er die kollaborative Kartenarbeit und dafür, findet er, sei das Tool nicht geeignet. Ich finde die Idee, dass Schüler gemeinsam Karten bearbeiten, natürlich sehr gut. Ich denke aber, dass StepMap auch dies (mit Einschränkungen) möglich macht. Interessant seine Alternative: uMapper. Leider besitzt das Tool nur eine englische Oberfläche. Es soll aber trotzdem leicht zu bedienen sein und noch andere Möglichkeiten besitzen, die auch für DaF interessant sein dürften. Ich zitiere ihn aus seinem Kommentar:

Ich möchte noch ergänzen, dass man bei uMapper natürlich auch eigene Karten hochladen und nutzen kann (Bilddateien werden akzeptiert). Damit wird das Tool natürlich über die Fachgrenzen von Erdkunde interessant:
– Man lade ein Bild des menschlichen Körpers hoch und lasse mit dem Geo-Game menschliche Körperteile bestimmen.
– Man lade ein Bild des Sonnensystems hoch und lasse Planeten bestimmen.
– Man lade eine Wordle-Wolke (http://www.wordle.net) hoch und lasse Wortarten bestimmen (Nomen, Verben, Adjektive usw.). Über die Komplexität der Wordle-Wolke lässt sich der Schwierigkeitsgrad ändern.

Da sind sicher noch einige Szenarien denkbar. Nur, ich vergaß im Artikel diese individuelle Uploadmöglichkeit zu erwähnen.

Die Idee mit der Wordle-Wolke werde ich auf alle Fälle ausprobieren. Aber auch die Möglichkeit Bilder mit Lexik beschreiben zu können, klingt für die Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht sehr verheißungsvoll.

Einen guten Überblick, wie StepMap funktioniert, findet man auf den Seiten des Netzcheckers:

StepMap Sachsen