PowerPoint-Karaoke in der Fortbildung


PowerPoint-Karaoke wurde im Netz schon oft besprochen. Wenn ich mich noch genau daran erinnere, war das zum Beispiel im DaF-Bereich 2009 Cornelia. Trotzdem will ich noch einmal kurz erklären, was es mit dieser Methode auf sich hat und dann über meine Erfahrungen damit in der Lehrerfortbildung berichten.
Wikipedia liefert eine ganz gute Erklärung: „Bei PowerPoint-Karaoke handelt es sich um einen Ableger des klassischen Karaoke, bei dem die Teilnehmer keine Liedtexte nachsingen, sondern aus dem Stegreif einen Vortrag zu ihnen vorher nicht bekannten, zufällig ausgewählten Folien halten. Diese können entweder eigens erstellt werden, oder man verwendet Folien, die man im Internet gefunden hat.“ (Zum Spielziel) „Das PowerPoint-Karaoke bietet eine Möglichkeit, rhetorische Fähigkeiten auf spielerische Weise zu verbessern. Zudem kann PowerPoint-Karaoke als Parodie auf sinnlose Präsentationen betrachtet werden.“

PowerPoint-Karaoke im DaF-Bereich
1. Im mündlichen Teil der neuen B1-Prüfung des Goethe-Instituts müssen die Teilnehmenden fünf Folien präsentieren. Die Vorgaben sind dabei eng begrenzt. Die Folien haben Bilder und wenig Text. Die TN erhalten zu jeder Folie (links) Anweisungen und können ihre Notizen in der Vorbereitungszeit rechts daneben schreiben. Nach der Präsentation muss man auf Rückmeldungen und auf Fragen der Prüfer/-innen und des Gesprächspartners reagieren.
Beispiel: Modellsatz Goethe-Zertifikat B1 (Erwachsene) http://www.goethe.de/lrn/prf/pro/b1_modellsatz_erwachsene.pdf
2. Unterrichtstipp im DaF-Blog von Cornelia Steinmann: http://cornelia.siteware.ch/blog/wordpress/2009/11/14/dialog-karaoke

PowerPoint-Karaoke in der Lehrerfortbildung
Die Methode eignet sich bei der alternativen Bearbeitung komplexer, leider oft auch wenig motivierender, Themen. Oft werden solche Themen als textlastige Präsentation eingeführt. Wenn überhaupt, machen sich TN Notizen oder werden durch Arbeitsblätter dazu angehalten. Sie konsumieren das Gesagte, aber eine Verarbeitung findet selten statt.

Durch die PowerPoint-Karaoke drehen sich die Aktivitäten um. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich selbständig und aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie müssen dem Inhalt einen Sinn geben und im Plenum vortragen.
Wie kann dies mit der PowerPoint-Karaoke funktionieren?
Die Teilnehmer werden in Gruppen eingeteilt und erhalten 11 auf A4-Papier ausgedruckte PowerPoint-Folien. Ich habe die Folien in Farbe ausgedruckt, damit die Struktur, die durch die Farbformatierungen sichtbar ist, einfacher zu erschließen ist.
Die TN erhielten folgende Aufgaben:
Die Reihenfolge der PowerPoint-Präsentation ist Ihnen nicht bekannt.
1. Diskutieren Sie in der Gruppe, wie die richtige Reihenfolge der Präsentation sein könnte.
2. Tragen Sie gemeinsam die Präsentation im Plenum vor.

Hier kann man auch je nach Seminarsituation zwischen zwei Varianten wählen. a) Die TN präsentieren ihre Folien auf einer Wäscheleine und führen die Gruppe während des Vortrags entlang der Präsentation. b) Die im Computer gespeicherte Version wird angepasst. Das ist durch einfaches Verschieben der Folien in PowerPoint schnell möglich.

Weitere Varianten für die PowerPoint-Karaoke wären:
• Sie können eine Einleitungsfolie oder bestimmte Folien innerhalb der Präsentation anfertigen lassen. Sehr gut eignet sich zum Beispiel die Aufgabe, eine Folie mit der Zusammenfassung des Gesagten erstellen zu lassen.
• Sie können bestimmte Informationen auf einer Folie auslassen und von den TN ergänzen lassen.
• Sie können, wie in der B1-Prüfung (siehe oben) Leitfragen vorgeben.

Video-Tutorials von Schülern für Schüler (Grafik- und Bildbeschreibung, B1)


Auf PASCH-Global, der internationalen Online-Schülerzeitung der PASCH-Initiative bin ich auf zwei Video-Tutorials von Schülern für Schüler gestoßen.  Themen sind „Wie beschreibt man eine Grafik? (B1+) und – Bildbeschreibung (B1). Ich finde sie sehr professionell gemacht. Die Sprecher sind augenscheinlich Muttersprachler, Schüler der spanischen Schule IES Poeta García Gutierrez (Schulporträt auf PASCH-net).

Ein gutes Beispiel für digitale Anwendung der Methode Lernen durch Lehren und für die Wiederholung der beschriebenen Fertigkeiten. Natürlich wäre es besser, die Präsentation noch durch Arbeitsblätter und Übungen zu ergänzen.

Wie beschreibt man eine Grafik?

(Wurde leider entfernt.)

Wie beschreibt man ein Bild?

Redemittel für DSD-Vorträge


Im DSD-Wiki hatte ich schon vor längerer Zeit eine Sammlung von Redemitteln für eine Präsentation zusammengestellt.

Jetzt bin ich auf den Seiten des Klett Lehrwerkes „Mittelpunkt“ auf eine anspruchsvolle Darstellung solcher Redemittel in Form von Unterrichtsplakaten  gestoßen. Sinnvoll finde ich vor allem die Konzentration auf wenige wichtige Formulierungen, da die Lerner oft von „gut gemeinten“ Arbeitsblättern überfordert werden.

Daneben gibt es auch ein Lernplakat zu Diskussionsmitteln:

WordSift – Texte „durchsieben“ und visualisieren


http://wordsift.com/
http://wordsift.com/

„Wordsift“ ist weniger ein Tool zum Erstellen von Wortwolken, sondern dient zur Analyse von Texten (sift = sichten, durchsieben) und deren Visualisierung. Dies  funktioniert auf ganz anderer Weise, als bei den hier vorgestellten Wortwolken-Tools.

Als klassische Word Cloud ist Wordsift (ein Angebot der Stanford University) auch nicht zu gebrauchen. Nach Eingabe eines Textes (65k characters max) werden die Wörter gehörig durcheinandergewirbelt. Man kann diese auch nach bestimmten Kriterien neu anordnen (alphabetisch).  Der Clou an der ganzen Sache ist, dass die einzelnen Wörter  mit thematisch passenden Bildern im Netz verlinkt werden. Diese Bilder lassen sich auf einem Fenster sammeln (Funktion: Make Images Draggable)  und so entsteht ein bildhaftes Gegenstück des Textes, welches man abspeichern und dann in eine Präsentation einbinden kann.  Daneben werden bei längeren Texten alle Textstellen aufgeführt, in denen das verlinkte Wort vorkommt. Auch ein Wortnetz (Visual Thesaurus) wird erstellt, wie man es aus der DWDS (nutzt OpenThesaurus) kennt.

Hier ein Video, das das Tool beschreibt: http://wordsift.com/site/video

Ein Problem fällt bei der Auswahl der visualisierten Wörter auf. Wordsift kann nicht viel mit der deutschen Sprache anfangen. Das Tool liebt „Artikel“ und zeigt nur wenige Nomen. Besonders mag es den Artikel „die“, jeder kann sich denken warum. Auch die angezeigten Bilder haben nicht immer etwas mit dem Thema zu tun. Manchmal muss man einfach schmunzeln, welche Assoziationen das Tool hat. 😉

Wordsift eignet sich vor allem für Englischlehrer, aber auch für die eigene Präsentation könnte man es nutzen. Im Unterricht würde ich einmal Folgendes ausprobieren:

1. Einen Text eingeben und bearbeiten („durchsieben“) lassen.

2. Aus den angebotenen Bildern, passende auswählen und auf ein Arbeitsblatt kopieren („Bilderwolke“).

3. Vor Einführung der Texte, die Bilder präsentieren und nach-(vor)-erzählen lassen.

Das funktioniert natürlich auch online und Schüler können das natürlich auch selbst. Hier sollte man aber das geltende Urheberrecht beachten.

Auch die umgekehrte Variante wäre denkbar. Der besprochene Text wird zu Hause visualisiert und mithilfe der Bilder wiedergegeben. Wem das Tool zu kompliziert ist, kann einfach eine Suchmaschine nutzen.

Die Idee der Methode finde ich trotzdem spannend. Intuitiv wünsche ich mir ein Netz-Wörterbuch , das nicht nur Übersetzungen oder Erklärungen bietet, sondern Bilder mit entsprechenden Situationen, Wortnetze und weiterführende Links. Die aktuelle zweite Version des Digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache (DWDS) (zurzeit in der  Betaphase)  kommt mit einigen Funktionen dem schon sehr nahe. Für viele Lerner ist es natürlich zu unübersichtlich, auch wenn man eine eigene Auswahl der zu nutzenden Bücher erstellen kann.

Im Folgenden habe ich das DWDS, OpenThesaurus und eyePlorer ausprobiert, um das Wort „Wolke“ zu „erklären“:

http://beta.dwds.de/?qu=Wolke
http://beta.dwds.de/?qu=Wolke

Siehe auch im Blog:

Alternative Tools für Wortwolken/Word Clouds


Wordle ist wieder da!

Gestern war das Tool aus den hier „Wordle.net is Down“ beschriebenen Gründen abgeschaltet. Aber es gibt noch weitere Alternativen (falls es wieder passiert), die ich hier präsentieren möchte.

Word Art
Erstellt mit WORD Art

Neben dem im Blog schon besprochenen WordItOut bin ich noch auf drei weiter Tools gestoßen:

1.) Tagul:  http://tagul.com/  seit 2017: https://wordart.com/create

2.) ABCya: http://www.abcya.com/word_clouds.htm

3.) Wordsift: http://wordsift.com/  (Achtung! Funktioniert aktuell nicht. Stand Januar 2018)

Neues Tool um Wortwolken zu erstellen: WordItOut


Auf  Twitter bin ich über @deutschlern.net  auf  WordItOut aufmerksam geworden. Mit dem Tool kann man Wordclouds online erstellen. Worin der Vorteil zu Wordle bestehen soll, kann ich noch nicht entdecken, ich habe es auch noch nicht ausreichend getest. Später also an dieser Stelle dazu mehr.

Zu Wordclouds in diesem Blog:

Extern:

Hier ein Beispiel passend zum Monat Februar:

Legende vom Berliner Pfannkuchen

Javascript required.

Made with WordItOut

(Mit dem Einbetten klappt es noch nicht.) 😦

Deshalb hier der Screenshot, der im Gegensatz zu Wordle hier problemlos funktioniert.

Legende vom Berliner Pfannkuchen

Wer mehr über die Legende erfahren möchte, findet hier eine Zusammenfassung.

Digizine – ein online Magazin für DaF-Lerner


In den Niederlanden gibt es seit knapp einem Jahr ein online Magazin, das sich an jugendliche DaF-Lerner richtet. Ich finde die Seiten sehr gut gelungen. Das Magazin ist multimedial konzipiert. Es ermöglicht die Einbindung von Videos und bietet viel Lesestoff. Die Texte sind nach Niveaustufen (3 – als gelbe Punkte) gekennzeichnet und die Themen motivierend für Schüler aufbereitet. Umweltschutz ist genauso vertreten, wie die aktuelle deutsche Musikszene. Ergänzt werden die Beiträge mit vielen externen Links. Die aktuelle dritte Ausgabe beschäftigt sich mit dem Fall der Mauer. Wer genau das Magazin macht, konnte ich mit meinen fehlenden Niederländisch-Kenntnissen nicht herausbekommen. Noch zu erwähnen wäre, dass es Übungen auf Niederländisch und Deutsch gibt.

Die Navigation ist einfach zu handhaben. Man kann wie in einem normalen Magazin blättern oder direkt Seiten ansteuern. Das verwendete Tool erinnert mich an ein Miki,das ich hier schon im Blog vorgestellt habe. Mikis können auch Schüler erstellen. So könnte zum Beispiel ein online Magazin als Projektergebnis hergestellt werden.

Weitere Digizine:

Über Miki im Blog:

Das Blog IDT2009 – E4 ist fertig


Hinter IDT2009 – E4 verbirgt sich die Sektion E4 „Web 2.0–Anwendungen im Fremdsprachenunterricht“. Das Blog beinhaltet alle Präsentationen mit kurzer Inhaltsangabe, die in dieser Sektion vorgestellt wurden.

Zusätzlich haben die Sektionsleiter und Gestalter des Blogs einige Schwerpunkte ausgewählt, über die auf der IDT diskutiert wurden. Leider reichte dort die Zeit nicht aus, um sich tiefer mit der Problematik auseinander zusetzen. Diese Punkte sind:

Persönlichkeitsrechte im Web 2.0

Medienkompetenz und die Notwendigkeit ihrer Vermittlung

Motivation: Wie kann sie gesteigert und aufrecht gehalten werden?

“Freunden Sie mich!” – Lehrende in sozialen Netzwerken

Lehrende im Web 2.0

Kultur des Teilens und Vernetzens

Web 2.0 und der Fremdsprachenkurs

Erst die Aufgabe – dann das Werkzeug & neue Aufgabenformen

Sinnvoll ist es natürlich, dass sich so viele wie möglich an dieser Diskussion beteiligen werden, natürlich auch alle die, die nicht direkt an der Sektion teilgenommen haben. Aber auch für nicht „DaFler“ ist das Blog sehr interessant. Viele der dort gezeigten Beiträge bieten Anregungen für das Fremdsprachenlernen allgemein und die angesprochenen Probleme gelten universell.

Was mir vielleicht noch fehlt, ist die klare Trennung zwischen Universität und Schule. Viele Web2.0 Beispiele stammen aus dem universitären Bereich. In der Schule hat man oft mit anderen Voraussetzungen und Problemen zu kämpfen als dort.

Siehe auch: Wiki im DaF-Unterricht

Animierte Gifs aus Youtube Videos


Tolle Sache! Gefunden in Lothars Blog:

Naja, eigentlich ist im Titel bereits beschrieben, was man mit dieser Webseite machen kann. Einfach ein Youtube-Video auswählen und daraus wird dann ein animiertes Gif-Bild erzeugt.

Quelle: hier

Habe ich ausprobiert. Die Bilder sind 10 Sekunden lang. Wer es schafft, seine Informationen dort unterzubringen, kann tolle bewegte Bilder produzieren. Hier ein Experiment mit einem gerade sehr populären Film auf Youtube: Did You Know 4.0

Hm 😦 , im Vorschaufenster von WordPress (Gif hochgeladen) funktioniert es, aber hier …

did-you-know-4-0-o

Aber mein zweites Experiment mit HTML-Einbettungscode funktioniert:


Create Animated GIFs With GIFSoup.com

Hier der direkte Link: http://www.gifsoup.com/view/8425/did-you-know-4-0.html

Und hier das erste Bild eingebettet: Create Animated GIFs With GIFSoup.com

Nachtrag: 4.2.2010

Wie man sieht, ist das Einbetten nicht mehr möglich. Es steht nur noch „Premium Mitgliedern“ zur Verfügung. Ende einer schönen Spielerei.

Wiki im DaF-Unterricht


Aktuelle Dokumente zum Thema Wiki im DaF-Unterricht findet man hier im Blog auf der Seite: Über DaF-Wikis

Nun ist schon mehr als ein Monat vergangen, dass ich folgenden Vortrag auf der IDT in Jena gehalten habe: IDT-Vortrag – Wiki im DaF-Unterricht

Hier ist eine kurze Zusammenfassung. Alle Vorträge in der Sektion E4 wurden in einem Blog IDT2009-E4 dokumentiert.

IDT

  1. Warum ein Wiki?
  2. Wiki-Family auf ZUM.de
  3. Technische Möglichkeiten
  4. Konkrete Beispiele der Anwendung
    1. Das Wiki als Projektplattform: DSD-Projekte
    2. Projekt – Freie Themenwahl
    3. Weihnachten in Ungarn
    4. Meine Lieblingsmusik
    5. Arbeit mit den Wiki-Bausteinen – Beispiel: WikiQuest Dresden
    6. Wettbewerbe und kleinere Projekte 2007-09
  5. Das Wiki kann noch mehr: DSD-Schulnetzwerk und Weiterbildung
  6. Wohin soll die Wiki-Reise gehen?

Der Vortrag „Wiki im DaF-Unterricht“ beschäftigt sich mit dem Potenzial von Wiki im schulischen DaF-Unterricht, insbesondere für die Vorbereitung auf das DSD B2/C1. Dabei werden konkrete Einsatzszenarien des projektorientierten und kooperativen Lernens vorgestellt.
Das verwendete DSD-Wiki ist Teil der Wiki-Family auf ZUM.de (Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.) und basiert auf der Media-Wiki-Software, die sich durch einfache Handhabung und eine Reihe von technischen Erweiterungen auszeichnet. Es ist möglich, Seiten einfach und schnell zu editieren,  Bilder, Audiodateien, Videos und PowerPoint-Präsentationen einzubinden, Quizaufgaben zu erstellen und diese mit dem interaktiven Whiteboard zu nutzen. Die Lerner werden zu aktiven Gestaltern des Wikis. Deutsch ist dabei sowohl Arbeitssprache als auch Zielsprache.
Der Vortrag stellt konkrete Beispiele der Arbeit im und mit dem Wiki vor. Seit September 2007 nutzt das Gundel Károly Fachgymnasium Budapest das DSD-Wiki als Projektplattform zur Vorbereitung der Facharbeiten für die mündliche DSD-C1-Prüfung. Die Plattform ermöglicht den Schülern auch eine Zusammenarbeit über die Schule hinaus. Sie können von zu Hause aus, zu jeder Zeit, allein oder gemeinsam, die Aufgaben bearbeiten. Sie sammeln auf der Wiki-Seite die Ergebnisse ihrer Recherche, tauschen Meinungen aus und planen bzw. präsentieren ihre Vorträge. Die Projektseiten werden einheitlich nach festgelegten Vorgaben gestaltet, was planvolles arbeitsteiliges Arbeiten erleichtert.
Die Seiten wurden so angelegt, dass eine ständige Reflexion durch die Schüler selbst erfolgen kann. So ist sichergestellt, dass eventuell auftretende Schwierigkeiten zum Projektende nicht in Vergessenheit geraten und später auch in der Prüfung besprochen werden können.
Die Transparenz der Wiki-Seiten ist nicht nur für die Schüler wichtig, sondern auch für den Lehrer, der sich über den Fortgang der Projekte ständig informieren (über „Letzte Änderungen“), sowie über die „Diskussion(s)“-Seiten (der einzelnen Wiki-Seiten) helfend eingreifen kann.
Der Vortrag  verweist auf weitere Beispiele für schulinterne Wiki-Projekte und Wettbewerbe, die mit dem Wiki realisiert wurden. So diente das DSD-Wiki der Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen wie der Video-Livekonferenz mit dem Innenminister Niedersachsens Uwe Schünemann zum EU-Projekttag.
Auch Unterrichtseinheiten können hier geplant und durchgeführt werden. Gute Beispiele dafür sind die sogenannten Wiki-Bausteine, die in einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema Landeskunde entstanden sind.  Ein sehr erfolgreicher  Baustein ist  das WikiQuest „Klassenfahrt nach Dresden“, in dem Schüler mit Hilfe von Google-Maps selbstständig eine Reise planen und ihre Ergebnisse im Wiki präsentieren.
Ein wichtiger  Vorteil des Web2.0-Tools Wiki ist, dass Projekte und Wettbewerbe über Ländergrenzen hinweg bearbeitet werden können. Diese Möglichkeit besteht auch für DSD-Prüfungsthemen. So könnte das Potenzial des weltweiten Netzwerkes der DSD-Schulen für interkulturelles Lernen genutzt werden, wodurch auch DSD-Projekte eine neue Qualität gewinnen könnten.

Die Präsentation des Vortrags befindet sich hier: IDT-Vortrag – Wiki im DaF-Unterricht

Einige Arbeiten und Projekte:

Meine Lieblingsmusik

Aus einem Kommentar auf dem DaF-Blog zum Post Adventskalender 2008 entwickelte sich die Idee, etwas mehr über das Weihnachtsfest in unseren Ländern zu berichten. Cornelia war am schnellsten und erstellte den Post Weihnachten in der Schweiz, den sie mit einem Weihnachtsquiz und den leckeren Guetzli ergänzte: Weihnachten in Ungarn

Projekte:  „Themen die euch interessieren, die ihr spannend findet und über die ihr schon lange etwasmmehr wissen wollt!“  mehr

→ Beispiel: Projekt-Gruppe: Farben
→ Beispiel: Projekt-Gruppe: Religion2

Arbeit mit den Wiki-Bausteinen

Bild:Nuvola apps kivio.png
  1. WikiQuest Dresden | 12A-08/09/Dresden Gruppe 1 | Leitlinien für ein WikiQuest
  2. Glossar zum Buch „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“

„Meine Gitarre“- Mein Lieblingsding; Weiterführung als Projekt: Wie leben Jugendliche in Deutschland und in Ungarn? | Beispiel: Werte in Ungarn

Video-Livekonferenz mit dem Innenminister Niedersachsens Uwe Schünemann Zum EU-Projekttag und Fotoaktion: „Europa in Budapest: Embleme und Flaggen“

Wettbewerb: Wir in Ungarn Quizaufgaben von Schülern für Schüler; MiniWebQuest von Schülern

Mein Lieblingsplatz ist ein Friedhof. mehr


Gute, kostenlose Schwarzweiß-Fotos finden


Ich muss ja zugeben, dass ich eine Vorliebe für Schwarzweißfotografie habe. Im Post Stupeflix – ein kleiner Erfahrungsbericht hatte ich folgenden kleinen Film erstellt.

Die Aufgabe für die Schüler kann darin bestehen, dass sie zu den Bildern eine kleine Weihnachtsgeschichte schreiben könnten.

Genutzt habe ich dabei Flickr-Fotos der Seite Die Commons. Die Fotos sind meistens frei nutzbar und viele haben eine sehr gute Qualität. Das Projekt wird auf der Flickr-Seite so beschrieben:

Das Commons-Projekt von Flickr hat zwei Hauptziele: Zum einen möchten wir Ihnen zeigen, welche verborgenen Schätze in den öffentlichen Fotoarchiven der Welt schlummern. Zum anderen möchten wir Ihnen demonstrieren, wie Sie diese Sammlungen durch Ihr Wissen mit von Ihnen geschriebenen Kommentaren bereichern können.

Im Post Stupeflix – ein kleiner Erfahrungsbericht hatte ich vergessen zu erwähnen, dass man auch Flickr-Dateien im direkten Link nutzen kann. Man muss nur auf die passende Lizenz achten.

Eine gute Suchmaschine um Dokumente und Werke unter freier Lizenz zu finden ist: http://search.creativecommons.org/

Im DSD-Wiki habe ich einige Hinweise zu diesem Thema verfasst: Bilder mit der passenden Lizenz finden und einfügen

Nachtragen möchte ich noch den Blogeintrag von Joachim Quandt zum Thema Multimedia Präsentationen. In seinem Schnelltest Web 2.0 Multimedia Präsentationen – Am Gardasee zeigt er die Möglichkeiten der Tools:

Animoto
Voicethread
Slideshare

Sein Ergebnis:

Animoto ist am besten für attraktive Foto-Videoclips geeignet, bei denen dieSynchronisierung zweitrangig ist, aber attraktive Übergänge gefragt sind. Voicethread hat seine Stärken darin, dass es komplett webbasiert ist und man keine Software installiert haben muss. Außerdem ist es besonders bei kooperativen Übungsformen ein interessantes Tool. Slideshare kann durch die Verwendung des weitverbreiteten Powerpoint als Editionstool punkten.

Über mein Lieblingsbuch schreiben


Zu einer Biografie gehören nicht nur Schulabschlüsse und Wohnorte, sondern auch die Produkte, Frisuren und Moden. Heute Philipp und seine Bücher.

so beginnt philipp-mattheis von jetzt.de (Süddeutsche Zeitung) eine Reise durch seine Lese-Biografie. Mir gefällt besonders die selbstironische Art, wie er seine „Leseentwicklung“ darstellt und an einigen Stellen habe ich  mich auch wiedererkannt.

Zur Seite: Produktbiografie: Meine Bücher

In diesem Schuljahr gab es ein ähnliche Aufgabe im DSD-Wiki. Leider kannte ich den Ansatz von Philipp noch nicht, sonst hätte ich diesen für meine Aufgabenstellung genutzt. Natürlich ist die Lesebiografie unserer Schüler noch nicht so umfangreich, aber eine eigene Entwicklung könnten sie schon (auch als DaF-Lerner) reflektieren. So blieb es bei der etwas hausbackenen Bearbeitung der Aufgabe: Stelle dein Lieblingsbuch vor.

Dabei sollten die Schüler die eigene Wahl begründen, wichtige Informationen des Buches (Entstehungsgeschichte, Autor, Ort/ Zeit des Schaffens nennen, eine kurze Zusammenfassung der Handlung geben, die Hauptpersonen kurz analysieren und die Hauptaussage des Werkes herausarbeiten.

Dazu wurden Redemittel vorgegeben und geübt. Die Arbeiten wurden vor der Klasse präsentiert. Die Ergebnisse fielen sehr unterschiedlich aus. Abgesehen vom Sprachniveau war das größte Problem für einige Schüler, ein oder das Buch zu finden. Aber auch die Suche nach Zusatzinformationen und deren Verarbeitung war für einige nicht so einfach. Das reine kopieren aus dem Internet (Wikipedia, Amazon) hatte ich untersagt.

Die Ergebnisse findet man im DSD-Wiki hier: http://wikis.zum.de/dsd/index.php/Mein_Lieblingsbuch

Im nächsten Jahr werde ich die Aufgabenstellung verändern und die Anregung von jetzt.de mit einarbeiten. So richtig Spaß würde die Arbeit machen, wenn sich auch andere Lehrer mit ihren Schülern daran beteiligen würden. So könnte im Wiki ein reger Austausch über Lesetipps entstehen, wobei man sich ganz nebenbei besser kennen lernen könnte. Lust bekommen?

Dann meldet euch im DSD-Wiki an und arbeitet mit!

Wer mit jungen Schülern (10-13 Jahren-Niveaustufe A1) arbeitet, der kann folgendes Modul (als PDF) nutzen: Bücher, die wir lesen PDF

Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Lesen ist nicht ungefährlich, wie folgende Studie belegt: 😉

Studie: Lesen als Krankheit

4,5 Stunden täglich sind “krankhaft”

Die täglichen Lesestunden lagen bei etwas mehr als zwei Stunden täglich bei den nicht krankhaften Lesern. Gefährdete Personen würden sich im Durchschnitt über 4,5 Stunden täglich mit Lesen beschäftigen. Besonders hoch sei die Lesedauer bei abhängigen Lesern, diese würden an Schultagen etwa sechs Stunden täglich lesen, am Wochenende steige die Zahl auf durchschnittlich acht Stunden pro Tag.

aus dem Blog: Lernen heute

Weihnachten in Ungarn (Teil 2)


Endlich Ferien und höchste Zeit, auf den Abschluss des versprochenen Projekts „Weihnachten in Ungarn“ hinzuweisen. Ein Woche lang hatten die Schüler der 10., 11. und 12 Klassen Zeit, auf die Frage von Cornelia (DaF-Blog) „Und, wie feiert man in Ungarn?“ zu antworten. Dabei konnten sie, entsprechend ihrer Fähigkeiten, einen Beitrag im DSD-Wiki erstellen. Herausgekommen ist ein bunte Mischung verschiedener Anwendungsmöglichkeiten eines Wikis in DaF. Die Beiträge bieten interessante Einblicke in das „offizielle“, aber auch private ungarische Weihnachtsfest. So gibt es  „traditionelle“ Texte, eingebettete Power Point-Präsentationen, Weihnachtsquiz, Befragungen in Text- und Audioform, auch eine Weihnachtsstatistik. Die Tonaufnahmen (mit Mp3-Player und Audacity) haben besonders Spaß gemacht und natürlich konnten alle (auch ich) davon lernen.

Wir möchten alle einladen, die mehr über Weihnachten in Ungarn erfahren wollen, unsere Wiki-Seite zu besuchen:

Weihnachten in Ungarn

Und natürlich wünsche ich allen Frohe Weihnachten und das gleich in 109 Sprachen:

weihnachten

oder einfach anklicken:

Siehe auch:

Weihnachten in Ungarn – Teil 1

Verwandte Themen:

„Vergleichen Sie sich mit Deutschland“ – Statista in MediaWiki einbinden


Und wieder etwas Neues von Statista. Bei der Auseinandersetzung mit Diagrammen/ Statistiken wird oft zum Vergleich mit den eigenen Erfahrungen aufgefordert. Statista bietet jetzt die Möglichkeit sich  direkt mit allen Deutschen zu vergleichen.

Beispiel:

Leider kann Ihr Browser diese Grafik nicht anzeigen. Direkter Link zur Statistik „Fernsehkonsum werktags (Montag bis Freitag)“

Nach dem Eintrag der persönlichen Auswahl hier:

erhält man bei einer Stunde Fernsehkonsum:

Leider kann Ihr Browser diese Grafik nicht anzeigen. Direkter Link zur Statistik „Fernsehkonsum werktags (Montag bis Freitag)“

In allen Fällen können Sie auch Filter auf der rechten Seite auswählen, um das Ergebnis nur für eine bestimmte Gruppe errechnen zu lassen.

Hier kann man zum Beispiel das Alter wählen:

Somit können die Schüler ihre eigenen Ergebnisse mit den Sehgewohnheiten ihrer Altersgenossen in Deutschland vergleichen.

Ergebnis:

Leider kann Ihr Browser diese Grafik nicht anzeigen. Direkter Link zur Statistik „Fernsehkonsum werktags (Montag bis Freitag)“

Es bietet sich an, den Text: Fernsehen in Zukunft nur noch im Netz? mit den Lernern zu besprechen. Gerade für Schüler ist folgende Frage interssant:

  • Erreicht das klassische Programm-TV die Generation WWW noch?

Dazu folgendes Zitat:

Aber es spricht einiges dafür, dass die Ansprüche der an Interaktivität gewöhnten Generation WWW durch das Medium Fernsehen nicht mehr ausreichend befriedigt werden.

Über die Probleme von WordPress, Statista im Blog direkt einzubinden, habe ich hier schon viel geschrieben:

Eine Alternative bietet das DSD-Wiki.  Als Teil der Wiki-Family auf ZUM.de können hilfreiche Erweiterungen für MediaWiki schnell und unbürokratisch  genutzt werden. Mehr Informationen dazu findet man hier:

Technische Möglichkeiten des DSD-Wikis

Bei Statista war die Einbindung relativ unproblematisch. Sie erfolgt als „iframe“, und muss daher nur freigeschaltet werden. (Genau das, was der WordPress-Server seinen Nutzern verweigert.)

Die DSD-Schüler haben das Potential dieser Daten rasch erkannt und nutzen die Diagramme für ihre DSD-Projekte. Natürlich kann diese Erweiterung noch mehr. Übungen zum Verstehen von Diagrammen sind denkbar (zusammen mit dem Quiz-Tool), aber auch Diagramme als Schreibimpulse für gemeinsam verfasste Erörterungen kann ich mir gut vorstellen.

Noch sind das „nur“ Ideen. Auf der Seite Diagramme im DSD-Wiki werden hoffentlich bald einige Beispiele veröffentlicht.

Warum bei WordPress folgende Meldung kommt?


Leider kann Ihr Browser diese Grafik nicht anzeigen. Direkter Link zur Statistik „Meinung zum Verfall der deutschen Sprache“

Heute habe ich beim Support von WordPress nachgefragt, warum iframe von Statista nicht angezeigt wird.
Hier die (wirklich!) schnelle Antwort:

The code will not work because we remove javascript, flash, iframe, form and input tags for security reasons.
Review the following FAQs:
http://faq.wordpress.com/2006/05/07/javascript-can-i-use-that-on-my-blog/
http://faq.wordpress.com/2006/10/23/can-i-add-flash-video-embed-other-media/

Statista Grafiken lassen sich also nicht auf wordpress.com-Blogs einbinden. 😦    Man müsste auf einen anderen Server umziehen. Wie es mit dem WordPress-Editor funktioniert, erklärt Cornelia vom DaF-Blog:

Statistiken von Statista.org – Sie hat auch entdeckt, dass man sich einige Statistiken vorlesen lassen kann:

Zu vielen Statistiken gibt es auch Kommentare und erläuternde Texte, zum Teil gibt es sogar Texte für Text-to-Speech-Programme. 

Ergänzung zum Post:   Statista – Statistiken kostenlos einbinden und verlinken