Das andere Weihnachten


Unterrichtsstunden zum Thema Weihnachten müssen sich nicht immer um Traditionen, besinnliche Weihnachtslieder oder romantische Gedichte drehen. Dass es auch anders geht, dies möchte ich hier mit drei Dinge zeigen.

1. Die Web2.0 Weihnachtsgeschichte

Schon lange bekannt, aber mit viel Potenzial für UEs und Lehrerfortbildungen. Für Web2.0-Workshops ist diese Form für die Anwendungsphase ideal geeignet:

Hier eine aktuellere (deutsche) Version:

2. Zum Thema Musik

Auch hier lohnt es sich eine andere Perspektiven zu zulassen. Geeignet dafür sind folgende 3 Klassiker in neuem Gewand:

Die roten Rosen – „Stille Nacht Heilige Nacht“:

Die roten Rosen – „Ihr Kinderlein Kommet“:

Auch dieses Lied lässt die richtige Weihnachtsatmosphäre aufkommen: Die roten Rosen – Alle Jahre Wieder

Nachdem für die passende Stimmung 😉 gesorgt wurde, könnte man nun zur Textarbeit übergehen.

3. Das passende Weihnachtsgedicht

Hierfür eignen sich drei „Weihnachtslyriker“ der jüngsten Gegenwart (Leider schon verstorben.)

Text: Die Geburt von Robert Gernhardt

Aber Spaß beiseite. Hier mein aktuelles Lieblingsgedicht, welches, so meine ich, sehr gut in unsere Zeit passt:

 

Verwandte Themen im Blog:

Hier die Präsentation eines größeren Projekts, das ich als DaF-Lehrer in Budapest mit Schülern A2 bis C1 im DSD-Wiki durchgeführt habe: Weihnachten in Ungarn

Weihnachtliche Namen – Ein Weihnachtsrätsel


Alle Jahre wieder ein Weihnachtsrätsel. Diesmal habe ich mich von den Vorweihnachtstweets  von @Namenberatung (Namenberatungsstelle an der Universität Leipzig) inspirieren lassen. Thematisch soll es in folgenden Fragen um weihnachtliche Namen und Begriffe gehen. Hier nun die Fragen und Quellen, die zur Lösung beitragen können. Am Ende dann die Lösung.

1. Weihnachten gibt es zu jeder Zeit in Deutschland. Glauben Sie nicht? Hier eine Frage zu weihnachtlichen Ortsnamen in Deutschland: Welchen weihnachtlichen Ortsnamen gibt es nicht in Deutschland?

  • Krippen
  • Sack
  • Rute
  • Stern

Hehr dazu hier: „Deutschlandkarte mit GeoPDF-Funktionen und mit Details zu einer Auswahl von Orten, die an Weihnachten erinnern“

2. Aber auch Straßennamen oder Namen von Plätzen haben etwas mit dem Fest der Feste zu tun. Natürlich ist die beliebteste Straße die Hauptstraße, aber es gibt auch weihnachtliche Straßennamen. Welche Straße oder welcher Platz hat trotz des Namens eher etwas mit Philosophie als mit Weihnachten zu tun?

  • Christkindplatz
  • Engelsstraße
  • Betlehemstraße
  • Rentierstraße
    Auflösung

3. Der Nikolaus ist nicht nur als Heiliger bekannt, sondern auch als Namengeber vieler Familiennamen. So soll er zur Zeit der Entstehung von Familiennamen als Rufname ziemlich beliebt gewesen sein. Varianten waren Niko, Klaus, Klas, Niklas,… . Diese Vielfalt hat sich dann auch bei der Entstehung der Familiennamen niedergeschlagen.
Welcher Familienname stammt nicht von Nikolaus ab?

  • Klose
  • Nietzsche
  • Kohlas
  • Krause

Mehr dazu hier

4. Die Namen der 9 Rentiere des Weihnachtsmannes sind sehr unähnlich. Das bekannteste Tier dürfte Rudolph sein, aber wie heißen die anderen?
Einer von diesen 4 ist falsch. Welcher?

5. Eines der bekanntesten amerikanischen Weihnachtslieder “Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“ basiert auf einem Kindermalbuch. Unsere Frage: Welches andere Tier steckt im Namen Rudolph?

  • Fuchs
  • Wolf
  • Ente
  • Molch

Lösung hier

6. Vor drei Wochen bekam der Sohn einer jungen Kamerunerin, die zurzeit im brandenburgischen Eberswalde lebt, einen ungewöhnlichen Namen nach einem deutschen Politiker. Welcher war das?

  • Christ Merkel
  • Heiliger Gauck
  • Jesus Steinmeier
  • Engel Seehofer
    Lösung hier

7. Der 4. Dezember ist der Namenstag von Barbara (lat. ‘barbarus’ – fremd). 
Verbreitung fand der Name durch die heilige Barbara. Sie gehört zu den Vierzehn Nothelfern und ist unter anderem die Schutzpatronin

  • der Lehrer
  • der Bauern
  • der Bergleute
  • der Schauspieler

Lösung

8. Gleich zwei Inseln der Erde nennen sich Weihnachtsinseln. Die erste wurde erstmals von dem holländischen Seefahrer William Mynors am Weihnachtstag 1643 gesichtet. Die zweite ist rund 375 Quadratkilometer groß und hat etwa 5.000 Einwohner. Sie wurde ebenfalls Weihnachten entdeckt.
Wo liegen beide Inseln?

  • Die Weihnachtsinseln liegen im Indischen Ozean und im Pazifik.
  • Die Weihnachtsinseln liegen im Atlantischen Ozean und im Indischen Ozean.
  • Die Weihnachtsinseln liegen im Atlantischen Ozean und im in der Ostsee.
  • Die Weihnachtsinseln liegen im Indischen Ozean und in der Ostsee.

Lösung

9. Seit 2002 kann jeder in Deutschland die Namen von Hochs und Tiefs auf der Wetterkarte kaufen. So kann man zum Beispiel für 199 Euro ein Tief zum Nikolaus oder für 299 Euro ein Hoch zu Weihnachten verschenken.
Unsere Frage: Wie viele Hochs und Tiefs pro Jahr gibt es in Deutschland? Schätzen Sie!

  • etwa 110 Hochs und 110 Tiefs
  • etwa 50 Hochs und 150 Tiefs
  • etwa 60 Hochs und 120 Tiefs
  • etwa 30 Hochs und 190 Tiefs
    Lösung

10. Schnee wünschen sich die meisten Menschen zu Weihnachten. Aber Schnee ist nicht gleich Schnee. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es einige Sprachen gibt, die besonders viele Bezeichnungen für die weiße kalte Sache haben. Welche Sprache hat die meisten Wörter für Schnee?

  • die deutsche Sprache
  • die Sprache der Inuit
  • die schottische Sprache
  • die russische Sprache

Lösung
Gerade die Lösung der letzten Frage hat mich sehr überrascht, da ich immer an die gängige Erzählung von der Inuit Sprache mit den meisten Bezeichnungen für Schnee geglaubt habe. Aber wie dieser Artikel zeigt, haben Forscher der Universität Glasgow herausgefunden, dass das Schottische insgesamt 421 Wörter für Schnee kennt.

Lösung:

  1. Rute
  2. Engelsstraße (Friedrich Engels)
  3. Krause
  4. Faster
  5. Wolf
  6. Christ Merkel
  7. der Bergleute
  8. Die Weihnachtsinseln liegen im Indischen Ozean und im Pazifik.
  9. etwa 50 Hochs und 150 Tiefs
  10. die schottische Sprache

Verwandte Themen im Blog:

Hier die Präsentation eines größeren Projekts, das ich als DaF-Lehrer in Budapest mit Schülern A2 bis C1 im DSD-Wiki durchgeführt habe: Weihnachten in Ungarn

Unterrichtsmaterial zum Thema „Abi-Bräuche“


PASCH-net bietet ausführliches Material zum Thema „Abi-Bräuche – Abschied von der Schulzeit“ für das Niveau A2/B. Auf der Seite der Schüler findet man kurze Texte mit Bildern und passende Audiodateien zum Herunterladen (zip; 4,7 MB). Hier geht es auch um Abistreiche, Abi-T-Shirt und den Abiball. Das hat mich daran erinnert, vor Jahren eine ähnliche Idee im DSD-Wiki entwickelt zu haben. (Das hatte ich auch 2009 schon hier im Blog beschrieben.) Leider nicht ganz beendet, aber es war vor allem als Wiki-Baustein (DaF-Wiki Baukasten) für weitere Wiki-Aufgaben gedacht. Wer sich für das Thema interessiert findet hier den einen oder anderen interessanten Link zum Thema.

Hier noch einmal die Materialien im DSD-Wiki:

Abiturbräuche

  1. Einleitung
  2. Aufgabe 1 → Abitur
  3. Aufgabe 2 → Abibräuche in Deutschland
  4. Aufgabe 3 → Abistreich
  5. Aufgabe 4 → Abi-T-Shirt
  6. Aufgabe 5 → Abifeier (Abiparty)
  7. Aufgabe 6 → Abi-Geschenke im Wandel der Zeit. Ein kleiner Überblick
  8. Schluss → Abitur geschafft! Wie geht es weiter?

Didaktisierungen auf PASCH-net

Auf der Lehrerseite von PASCH-net kann man nun zu den oben genannten Materialien der Schülerseite einen didaktisierten Unterrichtsvorschlag herunterladen. Hier die angebotenen Downloads:

„Abi-Taufe“ von Stiftung des Hennebergischen Gymnasiums
„Abi-Taufe“ von Stiftung des Hennebergischen Gymnasiums „Georg Ernst“ – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abi-Taufe.jpg#/media/File:Abi-Taufe.jpg

Siehe auch:

UPDATE

10.7.2015: SPIEGEL-ONLINE Artikel: Gymnasiasten: Die dämlichsten Abi-Streiche des Jahres

Film auf SPIEGEL.TV: http://www.spiegel.tv/filme/abischerz-koeln

Workshop zur B1-Prüfung – Maribor


„Prüfungen messen, was die Angst übriggelassen hat…“ 
        Unbekannt http://www.aphorismen.de

Morgen werde ich in Maribor/ Slowenien auf dem Seminar des NATIONALEN BILDUNGS-INSTITUTS SLOWENIENS  zur neuen B1-Prüfung an Berufsschulen einen Workshop halten. Dazu hier einige Links und Ideen.

Das Thema des Workshops ist das Goethe-Zertifikat B1 mit Schwerpunkt Mündliche Prüfung.
Die Teilnehmer erarbeiten sich gemeinsam einen Überblick über die Gesamtprüfung (PowerPoint Karaoke) und lernen den Ablauf des mündlichen Teils kennen (Video). Danach werden wir uns genauer mit den Kriterien der Prüfungsbewertung beschäftigen. Bei jedem Schritt der Fortbildung wird Bezug auf den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GeR) genommen.
Als Quelle dient die offizielle Seite des Goethe-Instituts zum Goethe-Zertifikat-B1:
http://www.goethe.de/lrn/prj/pba/bes/gzb/deindex.htm?wt_sc=gzb1
Hier findet man eine kurze Beschreibung der Prüfungsmodule sowie Übungs- und Informationsmaterial:

sowie die jeweiligen Hördateien.

Um sich einen Überblick über die mündliche Prüfung zu verschaffen, kann man sich eine vollständige Prüfung ansehen.

Auch als PDF kann man die Prüfungsordnung und Durchführungsbestimmungen einsehen. (In letzterem Dokument findet man auch detailierte Prüfungsziele.)

Das Sprachniveau der B(1)-Prüfung steht für Selbstständige Sprachverwendung. Zur Erinnerung: Mit dem A-Niveau weist man „Elementare Sprachverwendung“ nach und mit C „Kompetente Sprachverwendung“.
Die Prüfung ist dem kommunikativen und handlungsorientierten Lehr- und Lernansatz verpflichtet.
Dafür steht die Handlungs- bzw. Realitätsorientierung der Aufgaben und die Auswahl der Textsorten und Situierenden. Diese orientieren sich an des Lebensverhältnisse in D., Ö. und der Schweiz.
Empfohlen ist die Prüfung für Teilnehmer ab 12 Jahre. (Für 12 bis 16jährige gibt es eine Version für Jugendliche.)
Um die Prüfung ablegen zu können sollte man 350 bis 650 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten absolviert haben.

Insgesamt besteht die Prüfung aus 4 Modulen: 3 schriftlichen (HV, LV, Schreiben) und einem mündlichen Modul. Neu ist, das die Module auch einzeln, in Kombination oder alle zusammen abgelegt werden können.

Zu den PRÜFUNGSTEILEN:

A – SCHRIFTLICHE GRUPPENPRÜFUNG: (165 MINUTEN)

Leseverstehen:
Beispiele: Blog-Eintrag, kurze Sachtexte, Anzeigentexte, Leserbriefe und + realitätsnahe Aufgaben.

Hörverstehen:
Beispiele: Gespräche und Durchsagen, einen kurzen Vortrag, ein persönliches Gespräch und eine Radio-Diskussion

Schreiben:
Beispiele: E-Mail, einen Eintrag in ein Online-Gästebuch und eine (halb-)formelle E-Mail.

B – MÜNDLICHE PAAR- ODER EINZELPRÜFUNG (15 MIN.)

1. Thema des Alltags aushandeln (auf Fragen reagieren Meinung äußern, Vorschläge machen) (Dialog)

Beispiel online:

Sprechen Teil 1 – Gemeinsam etwas planen

2. Präsentation (Monolog) (Siehe Artikel PowerPoint-Karaoke)

Beispiel online:

Sprechen Teil 2A – Ein Thema präsentieren
Sprechen Teil 2B – Ein Thema präsentieren

3. Auf Rückmeldungen zu Ihrer Präsentation reagieren und selbst geben (Dialog)

Beispiel online:

Quellen:

  • Europarat (2001): Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Niveau A1-A2-B1-B2-C1-C2. Goethe-Institut et al. (Hg) Berlin et al.: Langenscheidt.
  • Glaboniat, Manuela et al. (2005): Profile deutsch A1–C2.Version 2.0. Berlin et al.: Langenscheidt.
  • http://www.goethe.de/lrn/prj/pba/bes/gzb/deindex.htm

Alltag anders – eine interkulturelle Sendereihe


Über die „kleinen Dingen des Alltags“ zu berichten, ist das Ziel der Sendung „Alltag anders“ von Deutschlandradio Kultur. Die Sendung läuft jeden Freitag gegen 7.40 Uhr und ist im Internet nachzuhören. So erfährt man in kleinen Beiträgen vor knapp 4 Minuten, wie anders das Leben in Peking, Mexiko City, Nairobi, Moskau, Los Angeles, Rabat, Tel Aviv oder Tokio (auch aus anderen Städte wird berichtet.) verläuft. Es sind persönliche Erlebnisse und Erfahrungen der Korrespondenten, die in der Sendung mosaikartig vorgestellt werden.

Obwohl (oder gerade weil) Deutschland fehlt, möchte ich diese Sendereihe für den Unterricht, aber auch für den eigenen Gebrauch empfehlen. Hier kann man alltägliche Handlungen mit der eigenen bzw. der „erlernten“ der Zielsprache vergleichen. So sensibilisiert für verschiedene Konzepte der Alltagsbewältigung könnten Lerner eigene Beiträge erstellen, wie in ihrem Land bestimmte Alltagssituationen gemeistert werden.

Hier einige Beispiele:

Etikette
In den USA ist man im Umgang sehr viel höflicher als in Deutschland. In China muss der Besucher zunächst seine Schuhe ausziehen, bevor er in die Wohnung eingelassen wird. Und in Polen werden Damen noch mit Handkuss begrüßt

Emanzipation
In Italien wird das traditionelle Frauenbild hochgehalten. Chinesinnen sind durchsetzungsstark und Mexikanerinnen tougher als Männer. In welchem Land gilt es als ungeschriebenes Gesetz gilt, dass der Mann beim ersten Date bezahlt?

Weitere Themen sind: Freunde, Flirten, Fitness, Postämter, Fahrrad, Friedhöfe, Winter und vieles vieles mehr.

Es lohnt sich wirklich einmal reinzuhören.

Neujahrswünsche in der deutschen Sprache


Als ich vor Jahren in Ungarn lebte, fand ich den Neujahrswunsch „BÚÉK“ ungemein praktisch. Dieser setzte sich aus den Worten „Boldog Ùj Èvet Kívánok!“ zusammen, was so viel wie „Glückliches neues Jahr (wünsche ich)“ bedeutet. Die kurze Form ermöglicht es auch Nicht-Ungarn, den Neujahrswunsch mehr oder weniger korrekt vorzutragen, auch wenn der Alkoholspiegel sich schon der kritischen Grenze nähert.

Eine Wunschformel für ein positives neues Jahr zum Beginn des neuen Jahres kennt natürlich auch die deutsche Sprache. Nur gibt es hier (wie so oft) regionale Unterschiede. Nachzulesen sind diese im  „Atlas zur deutschen Alltagssprache“ (www.atlas-alltagssprache.de). Ziel des Projektes ist es, „die aktuelle Vielfalt des Deutschen zu erfassen und anschaulich auf Karten darzustellen“.

Nachtrag: Der Atlas zur deutschen Alltagssprache hat die Ergebnisse veröffentlicht. Die Karte findet ihr hier: http://www.atlas-alltagssprache.de/r8-f1a-b-2/

Bei der Umfrage zu den Neujahrswünschen unterscheidet der Atlas zwischen dem Zeitpunkt des Neujahrswunsches: a) in der Silvesternacht um 0:00 Uhr, wenn man auf das neue Jahr anstößt und b) für den Wunsch am 1. Januar.

Die Varianten reichen in der Silvesternacht (von Nord nach Süd) von „Frohes neues Jahr“, „Prosit Neujahr“,  „Gesundes neues (Jahr)“ und „Gutes neues (Jahr)“ (Österreich).

Im zweiten Teil geht es um den Wunsch am 1. Januar. Hier gibt es vor allem für die Gebiete eine Veränderung, wo es in der Silvesternacht „Prost“/“Prosit“ (Wunschformel: „Es möge nützen“ bzw. „Es möge zuträglich sein“) heißt. Diese werden meist durch benachbarte Varianten, wie „Gesundes neues Jahr“, ersetzt.

Wer Lust auf mehr bekommen hat, der findet im „Atlas zur deutschen Alltagssprache“ eine kurzweilige Reise durch die Varianten der deutschen Sprache und wer aus den drei deutschsprachigen Ländern kommt, der kann an der neuen Umfrage (Neunte Runde) teilnehmen, indem er den Online-Fragebogen ausfüllt.

Ich wünsche allen Leser des Blogs, ein gesundes, glückliches und frohes neues Jahr!

Neujahr

Links:

Siehe auch im Blog:

Wiener Kaffeehäuser – Lieblingsort der Literaten …


… und auch sehr beliebt als DaF-Thema. Deshalb dieser Verweis auf einen aktuellen Beitrag auf Spiegel-Online:

Tratschen und diskutieren, Zeitung lesen und philosophieren: Das Wiener Kaffeehaus ist schon immer mehr Club als Café gewesen, beliebt bei Literaten und Touristen. Noch heute werden Fiaker und Einspänner auf einem Silbertablett serviert.

Hier in diesem Blog gab es zu diesem Thema schon mal einen längeren Beitrag: Kaffee- und Kaffeehaus- Kultur in Wien und Budapest

Passionsspiele in Oberammergau


Als Passionsspiel werden christliche geistliche Dramen um die Passion, das Leiden und Sterben des Jesus von Nazaret bezeichnet. Karfreitagsspiele, Passionsspiele und die sich thematisch häufig überschneidenden Osterspiele waren im Mittelalter und in der frühen Neuzeit in ganz Europa verbreitet. Sie sind oft als vielstündige oder mehrtägige Aufführungen unter Mitwirkung von zahlreichen Schauspielern angelegt. Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Passionsspiel

Die Oberammergauer Passionsspiele sind die bekanntesten in Deutschland und finden nur alle 10 Jahre statt. Ihre Entstehung wird auf der Seite des GI so beschrieben:

1633 wütete die Pest im Ammertal. Um dem schwarzen Tod Einhalt zu gebieten, gelobten die Gemeindevorsteher „die Passions-Tragödie alle zehn Jahre zu halten“. Danach, so will es die Legende, ist kein einziger Oberammergauer mehr der Pest erlegen. 1634 wurde erstmals das Passionsspiel aufgeführt. 2010, fast drei Jahrhunderte später, steht etwa jeder zweite der 5.000 Oberammergauer auf der Bühne des Passionstheaters. Mitmachen darf, wer im Dorf von Geburt an gemeldet ist oder seit 20 Jahren dort lebt.

Hier das offizielles Informationsvideo Passion Oberammergau 2010:

Dieses einmalige Theatererlebnis wird heute aber auch kritisch gesehen. Die Begriffe Verkündigung, Spektakel und Geschäft zeigen die Spannweite möglicher Meinungen:

Tatsächlich ist die Passion für das Dorf bis heute ein gutes Geschäft. Doch allein mit der Gewinnsucht seiner Ausrichter lässt sich nicht erklären, wie sich das Spiel über all die Jahrhunderte hinweg behaupten konnte. Gestritten wurde im Dorf immer auch um die Sache; um die bestmögliche Darstellung des Heilsgeschehens. Aus: http://www.goethe.de/kue/the/ibf/de6371278.htm

Auf den Seiten von BR-online kann man 5 Schlüsselszenen der aktuellen Aufführung Oberammergauer Passion 2010 in guter Qualität finden: Der Einzug in Jerusalem, die Vertreibung der Händler aus dem Tempel, das letzte Abendmahl, Jesu Verrat und Verhaftung, Kreuzweg und Kreuzigung

Interessant für den Unterricht ist es, die Neuerungen in der aktuellen Aufführung zu suchen und Gründe für diese Veränderung zu diskutieren. Einige Informationen dazu kann man auch der oben erwähnten Seite des GIs entnehmen. Auch die Deutsche Welle hat über das Ereignis berichtet (DW-TV Reporterin Elena Ern blickt hinter die Kulissen der Passionsspiele). Der Beitrag eignet sich ebenfalls für den Unterricht:

Links:

PASCH Februar-Dossier zum Thema: Fasching


Die Seite der Partnerschulinitiative bietet in monatlichen Abständen Dossiers, die man sehr gut auch im Unterricht einsetzen kann. In diesem Monat beschäftigt sich das Dossier passend zur 5. Jahreszeit  mit den „tollen Tagen“.  Als Sprachniveau wird B1 angegeben. Es gibt viele Erklärungen, weiterführende Links und Hörbeispiele. Hier die Themen:

Wie sieht das Leben von Schülern in Deutschland aus?


Die aktuelle Sendung der DW „Deutsch im Fokus“ beschäftigt sich mit dem Thema: Aus der Schule geplaudert – Wie sieht das Leben von Schülern in Deutschland aus?

Darauf antwortete einer der Befragten:

„Am normalen Schultag geht der Schultag um zehn nach acht los. Das heißt also, ich hab’ zehn Minuten Schulweg, steh’ ich so um sieben Uhr auf. Dann hat man sechs bis sieben Stunden Schule, so bis halb zwei, und dann kommen natürlich noch so ein bis zwei Stunden Hausaufgaben dazu.“

So ganz schrecklich klingt das nicht, wenn ich den Schulalltag meiner Schüler hier in Budapest damit vergleiche. Aber jede Schule sieht anders aus und diese Sendung eignet ich nicht nur für kontroverse Diskussionen, u.a. wie der ideale Schulalltag aussehen sollte, sondern vermittelt auch brauchbare Lexik rund um das Thema Schule. Dabei dominiert die aktuell von  Schülern gesprochene Sprache und erklärt die verwendeten Redensarten wie Unter aller Sau oder Sage und schreibe.

In dieser Sendung geht es auch um Abiturbräuche. Zu diesem Thema gibt es im DSD-Wiki einige Wikibausteine.

Karneval in der Zeit des Faschismus


Auch in diesem Jahr darf ein Beitrag zum Thema Fasching/Fastnacht/Karneval in Deutschland nicht fehlen. Diesmal möchte ich aus aktuellem Anlass auf ein geschichtliches Thema verweisen. Wie feierte man im „Dritten Reich“ die närrischen Tage?

Carl Dietmar und Marcus Leifeld haben diese Frage untersucht und in ihrem Buch „Alaaf und Heil Hitler. Karneval im Dritten Reich“. (Herbig, München 2010. 224 S., 24,95 Euro) veröffentlicht. In der taz findet man Ergebnisse dieser Recherche. Hier einige Auszüge:

Nicht nur drängte die NSDAP massiv darauf, den Frohsinn zu vereinnahmen und organisatorisch in die eigenen Hände zu bekommen. Viele der Spaßmacher beeilten sich in vorauseilendem Gehorsam, ihre schalen Witze den neuen Machthabern dienlich zu machen.

Auch gab es vereinzelt Beispiele für karnevalistischen Ungehorsam:

Der begnadete kölsche Büttenredner Karl Küpper wagte es etwa, den Hitlergruß zu verspotten: Er hob, am Rand der Bütt hockend, den rechten Arm zum Gruße, nur um das Publikum zu fragen: „Is et am rähne?“ (regnet es?).  Küpper erhielt unter anderem wegen „Verächtlichmachung des Deutschen Grußes“ ein lebenslängliches Redeverbot.

Leo Statz, Präsident der Düsseldorfer Karnevalsvereine und Anhänger der katholischen Zentrum-Partei, bekam wegen unbotmäßigem Verhalten eine eigene Akte bei der Gestapo und bezahlte seine Unangepasstheit schließlich mit dem Leben. Weil Statz 1943 in betrunkenem Zustand am Endsieg zweifelte, verurteilte ihn der Berliner Volksgerichtshof zum Tode.

Interessant auch folgende Aussage von Marcus Leifeld über den Einfluss der NS-Propaganda

WELT ONLINE: Dass Hitler die Psychologie der Masse für seine NS-Propaganda nutzte, ist bekannt. Aber konnte man auch die wirr durcheinanderwuselnden Menschen am Rosenmontagszug so beeinflussen?

Leifeld: Nein, die Nationalsozialisten haben das wilde Treiben des Straßenkarnevals eher gefürchtet. Deswegen haben sie ihre Symbolik davon ferngehalten. Die Mitglieder des Bundes Deutscher Mädel zum Beispiel durften nicht ihre Uniformen tragen. Aber man findet die Ideologie der Faschisten im organisierten und inszenierten Karneval. In den Umzügen gab es etliche propagandistisch genutzte Wagen. Einer der schlimmsten war sicherlich ein Wagen im Nürnberger Umzug des Jahres 1938. Dort sah man eine Puppe an einem Galgen hängen, die einen Juden darstellte. Überall in den Städten gab es Wagen und Fußgruppen, die „jüdische Devisenschieber“ anprangerten oder die Nürnberger Rassegesetze feierten. Gleichzeitig wurden in der Bütt die nationale Erhebung und die Nationalsozialisten verherrlicht.

Es verwundert nicht, dass mit Kriegsbeginn 1939  alle Karnevalsumzüge in Deutschland untersagt wurden.

Ein spannender Gegenstand für den Landeskundeunterricht, berühren sich doch hier das sonst so „heitere“ Thema der Bräuche in deutschsprachigen Ländern mit einem ernsten historischen Problem.

Weitere Links

Weitere Artikel zum Thema Karneval im landeskunde Blog:

    Elektronische Neujahrsgrüße


    Jeder dritte Deutsche wird zum Jahreswechsel per SMS seine Wünsche für 2010 übermitteln. Das geht aus einer gemeinsamen Befragung des Branchenverband Bitkom und Forsa hervor.

    • Jeder Vierte will dazu eine Mail schreiben.
    • Jeder neunte Befragte gab an, seine Botschaften in einem Blog oder sozialen Netzwerk zu versenden.

    Insgesamt planen 46 Prozent, sich anlässlich des neuen Jahres elektronisch bei Freunden und Verwandten zu melden. Dagegen greifen drei Viertel der Senioren zum Telefonhörer.
    Insgesamt werden nach dieser Befragung knapp 21 Millionen Deutsche an Silvester rund 290 Millionen SMS mit Neujahrsgrüßen verschicken.

    Dabei stehen Freunde mit 33 Prozent ganz oben auf der Liste für gute Wünsche, gefolgt von den Eltern mit 19 Prozent, Geschwistern mit 10 Prozent oder den eigenen Kindern mit 8 Prozent. Dagegen plant nur jeder Zwanzigste, die erste SMS des neuen Jahres an den Partner zu senden.

    Vor allem bei Jugendlichen sind die Handy-Textnachrichten beliebt.

    Aus: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/multimedia/aktuell/2169082_Neue-Medien-im-Vormarsch.html

    Passende Wünsche und Sprüche, auch für den Unterricht geeignet,  findet man hier:

    Ich bin auf die Neujahrs-Twitter-Sprüche gespannt. 🙂

    Was machen die Deutschen zwischen Weihnachten und Neujahr?


    Was man zwischen Weihnachten und Neujahr unternimmt, ist eigentlich auch eine interessante interkulturelle Frage. Hier eine Befragung des Forsa-Instituts zu diesem Thema, die ich auf Statista gefunden habe.  Sie wurde am 18. November 2009 veröffentlicht, Mehrfachnennungen waren möglich. Im Original wurde erfragt: „Welche der folgenden Dinge haben Sie sich für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr vorgenommen?“

    Obwohl die Antworten  vorgegeben waren, finde ich die Daten als landeskundliche Informationsquelle gut geeignet.

    Wer möchte, kann folgende Aussagen nach ihrer wahrscheinlichen Häufigkeit ordnen und dann mit dem Diagramm auf Statista (Link am Ende des Artikels) vergleichen.

    1. Ich weiß es nicht.
    2. Ich werde mich zwischen Weihnachten und Neujahr über Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge informieren.
    3. Ich werde zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten.
    4. Ich werde zwischen Weihnachten und Neujahr die Steuererklärung ausfüllen.
    5. Ich werde zwischen Weihnachten und Neujahr einen Einkaufsbummel machen oder Geschenke umtauschen.
    6. Ich werde zwischen Weihnachten und Neujahr einen entspannten Urlaub zu Hause verbringen.
    7. Ich werde zwischen Weihnachten und Neujahr eine Silvesterfeier vorbereiten.
    8. Ich werde zwischen Weihnachten und Neujahr in den Urlaub fahren.
    9. Ich werde zwischen Weihnachten und Neujahr mit Freunden und Verwandten zusammen sein.
    10. Ich werde zwischen Weihnachten und Neujahr nichts davon machen.

    Diagramm auf Statista: Welche der folgenden Dinge haben Sie sich für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr vorgenommen?

    Verwandte Themen:

    Frohe Weihnachten


    Auch in diesem Jahr geht der Wunsch in über 100 Sprachen an alle Leser des Landeskunde-Blogs.  Diesmal ist das Wordle etwas verständlicher, da ich nun endlich weiß, wie man Sätze in Wordle anzeigen kann. Wer mehr dazu wissen möchte, findet hier im Blog noch einmal die Erklärung und einige Wordle Ideen für DaF:

    (Zum Vergrößern auf das Bild klicken.)

    Wordle: Frohe Weihnachten in über 100 SprachenWordle: Frohe Weihnachten in über 100 Sprachen Übrigens habe ich die 109 Sprachen hier gefunden.

    Verwandte Themen:

     

    Nikolaus, Weihnachtsmann oder Christkind?


    Hier in Ungarn ein bekanntes Problem: Was ist der Unterschied zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann? Um so glücklicher bin ich, dass ich folgendes Video von Rolf Zuckowski gefunden habe:

    Noch komplizierter wird es, wenn das Christkind ins Spiel kommt. Vollkommen verwirrt war ich durch die Information, dass die Tradition des Christkinds auf Martin Luther zurückgeht. Wie jetzt? Warum gibt es heute das Christkind im katholischen Süden Deutschlands und den Weihnachtsmann im evangelischen Norden? Eine Erklärung fand ich in der SZ:

    Mit Martin Luther aber wurde es kompliziert. Der große Reformator schaffte um das Jahr 1535 die Bescherung am Nikolausabend für die deutschen Protestanten ab.

    Statt dessen sollte nun der „Heilige Christ“ – später als Christkind verniedlicht und als kindlicher Jesus missverstanden – an Weihnachten Geschenke bringen. Anhänger fand dieser demnach ursprünglich protestantische Brauch in Deutschland seit 1900 dann auch unter den Katholiken.

    In den folgenden 30 Jahren wechselten Christkind und Nikolaus zunehmend die Seiten, sodass Kinder im überwiegend katholischen Süden und Westen schließlich dem Christkind den Vorzug gaben, im Osten und Norden dagegen dem Nikolaus – allerdings in seiner neuen Gestalt: dem Weihnachtsmann.

    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/588/426345/text

    Die genaue Verteilung, wo man nun Christkind bzw. Weihnachtsmann benutzt, findet man auf folgender Dialektkarte.

    Die Seite der SZ erklärt auch, wie es dazu kam, dass aus dem Nikolaus der Weihnachtsmann entstand:

    Der Weihnachtsmann hatte sich während des 19. Jahrhunderts entwickelt. Der ursprünglich als Bischof dargestellte Nikolaus verschmolz zunehmend mit seinem Begleiter und Gehilfen (zum Beispiel Knecht Ruprecht oder Krampus) und übernahm dessen Stiefel, den Sack und die Rute, behielt jedoch den Mantel und den – allerdings zunehmend abgewandelten – Bischofshut.

    Konkret war ein Getränk beteiligt:

    Als in den zwanziger Jahren Coca Cola den Weihnachtsmann für die Werbung einsetzen wollte, konnten die Designer demnach auf eine bereits sehr erfolgreiche Vorlage zurückgreifen.

    Also muss man ehrlicher Weise gestehen, dass der Nikolaus früher da war (älter ist):

    Um 1820 entstanden die ersten aus massiver Schokolade gefertigten Nikolausfiguren mit der Darstellung des Bischofs mit Mitra und Stab. Etwa 20 Jahre später wurden sie erstmals in der heute gewohnten Form als Hohlkörper hergestellt. Die Darstellung wechselte mit dem Aufkommen der Weihnachtsmannfigur recht schnell zur heute vorherrschenden Form.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsmann#Schokoladenweihnachtsmann

    Leider gilt:

    Die Figur des Schokoladenweihnachtsmannes hat mittlerweile in Deutschland fast vollständig den eigentlich traditionellen Schokoladennikolaus verdrängt.

    Weitere Informationen hier im Blog:

    Noch interessant:

    Wer Bilder (in der richtigen Lizenz) zu dieser wichtigen Persönlichkeit sucht, wird hier fündig: Commons: Weihnachtsmann – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien

    Nachtrag:

    Ich habe gerade auf Lothars Blog (übrigens immer sehr lesenswert) gefunden, dass es einen Verein Pro-Christkind gibt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Christkind zu retten. Hier gibt es auch:

    Informationen zum Christkind, zu Nikolaus, Krampus, Hl. Drei Könige, Weihnachtsgestalten aus aller Welt, Bräuche und Traditionen vor, an und nach Weihnachten

    Es wäre auch eine Unterrichtsidee, eine kleine Werbekampagne für das Christkind zu entwickeln 😉

    Hier nun noch 2 Erklärvideos zu diesem Thema:

    1. Eine kindliche Variante:

    2. Ein Film der Deutschen Welle:

    Und noch eine ganz „praktische“ Frage, die beruhigt: 99% der Deutschen füllen die Stiefel zum Nikolaustag.

    Infografik: Der Nikolaus kommt fast in jedes Haus | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

    Ob Knecht Ruprecht zum Nikolaus-Brauch gehört, ist dagegen umstritten. Ich würde auch auf „keinen Fall“ tippen.

    Verwandte Themen:

    Wer war Sankt Nikolaus?


    Eine gute Erklärung findet sich heute auf ZEIT-ONLINE:  Adventskalender – Türchen 6

    Interessant wie sich die Dualität Nikolaus – Krampus herausgebildet hat:

    Das ursprüngliche Nikolausfest geht auf ein Rollenspiel in spätmittelalterlichen Klosterschulen zurück. Je ein Schüler durfte in die Rolle des Bischofs schlüpfen, ein weiterer seinen Gehilfen spielen. Die zweite Figur entwickelte sich dabei zum Kinderschreck – je nach Region hat er unterschiedliche Namen bekommen: Im Deutschen „Knecht Ruprecht“, in Österreich und Osteuropa „Krampus“ und in den Niederlanden „Zwarte Piet“, der schwarze Peter.

    Quelle: http://www.zeit.de/wissen/2009-12/adventskalender-nikolaus

    Es ist überhaupt ein sehr schöner Adventskalender: Serie: „Schlaue Weihnachten“

    Zum Beispiel:

    Wer hat den Nussknacker erfunden? und Woher kommt der Adventsbrauch?

    Weiter Kalender und Links finden sich auf Arnabas Weblog: Adventskalender und Weihnachten

    und natürlich der Adventskalender zum Deutschlernen – 2009 von DeutschLern.net

    Siehe auch im Blog:

    Verwandte Themen im Blog: