Gap Year – Ergänzung zum landeskundlichen Thema „Abitur“

Das Thema des sogenannten „Gap Year“ passt sehr gut zum letzten Beitrag Unterrichtsmaterial zum Thema “Abi-Bräuche” hier im Blog. Es beschreibt die Zeit, die zwischen Abi und Studium oder eine Pause zwischen Bachelor und Master, wenn diese länger ausfällt als normal. Wikipedia definiert den Begriff so: „Gap Year (englisch) bedeutet wörtlich übersetzt „Lückenjahr“ und bezeichnet den Zeitraum zwischen zwei wichtigen Lebensabschnitten junger Menschen.“
Besonders nach dem Abitur wird diese Pause von immer mehr Abiturienten in Deutschland aus den unterschiedlichsten Gründen genommen.
Spricht man darüber mit Kollegen in Deutschland, so ist die Meinung weit verbreitet, dass der Grund für die Zunahme dieser Auszeit in der Umstellung auf das sogenannte G8 liege, weil die Schüler dadurch in immer kürzerer Zeit den gleichen Stoff aufnehmen sollen und so die notwendige Zeit für eine Reflexion oder Orientierung fehle. Egal was nun als Grund für diese Entwicklung herhalten muss, für den Fremdsprachenunterricht ist dieses Thema gerade aus landeskundlicher Sicht interessant. Da das Lernen der deutschen Sprache zumeist an Schulen erfolgt, dürfte dieses Thema für die Lerner besonders vor Beendigung ihrer Schulzeit Relevanz besitzen. Die Frage, was kommt nach der Schule und wie gehen die Gleichaltrigen in Deutschland oder in anderen Ländern damit um, enthält spannendes interkulturelles Potential.
Auf den aktuellen Onlineseiten der Süddeutschen Zeitung findet man sechs Ideen für eine Auszeit und eine Antwort auf die Frage „…warum „Lücken“ im Lebenslauf sinnvoll sein können.“

Auf den Seiten von ZEIT-ONLINE findet man Hinweise, wie man ein Gap Year planen solle. Der Text eignet sich sehr gut, um daraus ein Rollen- oder Planspiel zu entwickeln.

Quellen:

http://www.sueddeutsche.de/bildung/gap-year-jetzt-aber-mal-raus-hier-1.2409985
http://www.sueddeutsche.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Gap_Year

Information aus der Wikipedia:

„Das Gap Year dient in erster Linie dazu, Neues auszuprobieren, zu reisen, Sprachen zu lernen, die Welt zu erforschen und Erfahrungen zu sammeln, bevor man sich auf seine längerfristige berufliche Laufbahn fokussiert. Der Art und Weise, sein Gap Year zu gestalten, sind kaum Grenzen gesetzt. Von einem Au-Pair-Aufenthalt über Praktika bis hin zu Work & Travel oder einem Freiwilligen Sozialen Jahr ist alles möglich. Auch der Zeitraum ist nicht zwingend auf ein Jahr festgelegt.

Weitere Weblinks:


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