Warum nicht mal wieder ein Gedicht?

Ich muss gestehen, dass ich früher öfter Gedichte im Unterricht genutzt habe. Ob beim kreativen Schreiben, als Gesprächsanlass für landeskundliche Themen oder nur bei phonetischen Übungen,  Gedichte sind vielseitig einsetzbar. Warum das etwas eingeschlafen ist, kann ich nicht genau sagen. Jetzt bin ich auf eine Seite gestoßen, die mich  motiviert hat, auch mal wieder ein Gedicht zu verwenden. Es ist der Schülerwettewerb für Dichter mit Klasse. 😉

Bild 02 … ist nicht nur ein Wettbewerb der PASCH-Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ , wo Schüler eigene Werke zu einem bestimmten Thema veröffentlichen können.

Zitat:

„lyrix“ ist ein gemeinsames Projekt vom Deutschlandfunk, dem Deutschen Philologenverband, der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) und dem Verlag Das Wunderhorn.

Besonders gefallen hat es mir die dazugehörige Seite des Senders Deutschlandfunk. Hier finden sich seit 2008 Unterrichtsmaterialien  für das Fach Deutsch (auch DaF) zum kostenfreien Download. Die Materialien werden vom Deutschen Philologenverband und seit 2009 (mit Didaktisierung für das Fach „Deutsch als Fremdsprache“) von der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ zur Verfügung gestellt.

Hier das Beispiel für November: Der Mond

lyrix im November mit der „Schönen Mondfrau“ von Hugo Ball. Schöne Mondfrau könnt ihr euch auch als MP3-Datei anhören.lyrix-November-PDF-Deutsch als Fremdsprache

Man kann einen „lyrix“-Newsletter abonnieren, um kein neues Gedicht zu verpassen. Sehr schön die Möglichkeit, alle Unterrichtsmaterialien von 2008 (Zwölf Jahresgedichte) kostenfrei als PDF herunterzuladen.

Zu lyrix gibt es auch ein Online-Portal, wo man  „Teil der lyrix-Community werden“ kann. Hier: Online-Portal von lyrix.

Was gibt es sonst noch zum Thema Lyrik zu berichten?

Da wäre eine Suchmaschine für Reime, von der ich aber nicht so überzeugt bin. Die Masse der Treffer ist für DaF-Lerner nicht unbedingt geeignet. Eine Idee zum kreativen Schreiben findet man hier: Wie bringe ich LernerInnen dazu, mit Lust Gedichte zu lesen und dabei kreativ zu sein? Wer es theoretisch mag, dem hilft folgendes PDF-Dokument:  Metrik als Hilfsmittel des Unterrichts Deutsch als Fremdsprache.

Cornelia hat in ihrem Daf Blog die Seite Lyrikline vorgestellt:

Bei Lyrikline findet man zeitgenössische Gedichte in 49 Sprachen, die von ihren Autoren in der Originalsprache gesprochen werden. Neben der Audioaufnahme gibt es auch den Originaltext zum Mitlesen. Inzwischen sind es mehr als 5000 Gedichte von 565 Autoren. Zu vielen Gedichten gibt es Übersetzungen, zum Teil in mehrere Sprachen. Inzwischen sind es schon 6160.

Weitere Gedichte findet man natürlich im Projekt Gutenberg (Hier alle Gedichte im Überblick), aber auch in der Freiburger Anthologie. (Hier die Autorenliste)

Wie man Gedichte auch präsentieren kann, zeigt das Filmprojekt POEM (DVD muss käuflich erworben werden). Ein Zitat aus der offiziellen Website:

Gedichte haben die Macht zu beflügeln, verfügen über die Magie der Begeisterung und die Stärke der Wahrheit. POEM ist ein Film, der diese Kraft aufgreift und erlebbar macht. Meret Becker, Luise Rainer, Klaus Maria Brandauer, Jürgen Vogel, David Bennent u.v.a.m. standen für Ralf Schmerbergs Spielfilmprojekt vor der Kamera.

Auch eine sehr ergiebige Seite ist  Der Hör-Conrady: SWR2 Lauter Lyrik . Hier findet man viele gelesene und kurz kommentierte Gedichte: Gedichte zum Nachhören –  täglich ein ausgewähltes Gedicht des Hör-Conrady – das Gedicht des Tages – im Podcast. Hier der Link zu den Einführungen zu den Gedichten – Alphabetisch sortiert nach Autorennamen.

Und zum Abschluss noch einmal ein Gedicht aus lyrix: Joachim Ringelnatz‘ Gedicht „Die Ameisen“ Hier kann man es hören:MP3-Datei. Hier ein selbst gemachtes Wordle. Die Lerner haben die Aufgabe, das Gedicht wieder in die richtige Reihenfolge zu bringen.
Im DSD-Wiki habe ich eine kleine Zuordnungsübung erstellt. (Wie das geht, dazu demnächst hier mehr.)
Hier der Link zu Übung und ein kleines Vorschaubild:
Ameisen zo
Dort findet man auch folgendes Gedicht: 😉

Na ja 🙂  ich weiß, dass es nicht perfekt ist. Hergestellt habe ich den Film mit Stupeflix –Hier ein kleiner Erfahrungsbericht.

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