Digitalisierte Arbeitsblätter: Deutschpop

Reinhard Donath hat auf seinem Blog Neues aus der MMF-Welt gelungene Beispiele für digitalisierte Arbeitsblätter aus dem MMF3/Frühjahrskurs verlinkt. U.a. Rammstein „Dalai Lama“ und Die Ärzte „Zu spät“. Aber auch die anderen sind sehr gut gemacht. Was leider fehlt, ist die Angabe, unter welcher Lizenz diese Arbeiten gestellt sind.

Mehr zum Thema: Musik und DaF hier ->


14 thoughts on “Digitalisierte Arbeitsblätter: Deutschpop

  1. Hallo,
    interessante Diskussion!
    Guter Punkt, bei seinen eigenen Präsentationen z.B. auch das Copyright/left hinzuzufügen.

    Darf ich euch anbieten, diese Diskussion morgen Abend, 17.11. in der DaF-Community weiter zu führen.
    „Zufällig“ haben wir Rüdiger Riechert zum Thema rechtlich Aspekte bei Multimediadateien am Programm: http://dafnet.web2.0campus.net/?p=437

    Würd mich freuen, wenn ihr dazu kommt!
    lg, Angelika

  2. Hier ist eine sehr interessante Diskussion entstanden. Ich habe bisher nicht wirklich auf das Urheberrecht beim verlinken von Songtexten und Videos geachtet, da ich aus meiner Studienzeit gelernt habe, dass bei der Angabe von Quellen nicht viel falsch gemacht werden kann.
    Oder verstösst das auch gegen das Urheberrecht?
    Zitieren darf man doch, oder nicht?

    Saludos
    Daniel

  3. @cornelia wir landen einfach immer wieder bei den falschen Fragen, weil Vielen die Probleme und auch Konsequenzen immer noch nicht klar sind. Andererseits werde ich ja bei Fortbildungen immer wieder gefragt ob man einen Link auf die Seite setyen dürfe… von daher kann man denke ich nicht oft genug drauf hinweisen…

  4. … und was ich noch vergessen habe: wenn wir selber, da wo wir können Lizenzen wählen, die eine möglichst einfache wiederverwendung gestatten (zum Beispiel CC-BY), dann ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Allerdings können wir halt nicht immer.

  5. Tja, ich habe den Eindruck, dass wir in regelmässigen Abständen immer wieder bei denselben Fragen landen …

    Ich selber handhabe es ähnlich wie Joachim und schaue mir an, wer was veröffentlicht hat, bevor ich drauflinke. Das ist viel Arbeit und nicht immer ist klar zu entscheiden, wie die Situation genau aussieht. Da kann man entweder Abwägungen vornehmen, wie Joachim sie beschreibt oder auf das Einbetten verzichten.

  6. Beim einbetten hast du die Pflicht die angebotenen Inhalte auf eventuelle Verletzungen des Urheberrechts zu überprüfen. Sonst machst du dich formal der Weiterverbreitung illegaler Inhalte schuldig. Ganz interessant der folgende Artikel zum Thema
    http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/62-Haftung-fuer-Video-Embedding-bei-youtube,-myvideo-Co.html

    Der Blog http://www.rechtzweinull.de ist sowieso sehr empfehlenswert!

    Ich handhabe es so, dass ich mir einerseits ansehe, wie die Bands selbst mit dem Thema umgehen – die Ärzte z.B fordern ja explizit dazu auf, usergenerierte Remix-Arbeiten bei youtube einzustellen.

    Auch Videos, die bereits länger als 6 Monaten bei youtube angeboten werden, da ich hier davon ausgehe, dass angesichts der Tools die es heute zur Sperrung gibt, eine Weitergabe toleriert wird.

    Zum zweiten Thema ausführlich und getrennt mehr🙂

    1. Danke für diesen sehr wertvollen Tipp. Ja, die Überprüfung ist sinnvoll, aber für einen normalen User ist es nicht immer eindeutig zu klären. Der Artikel sagt auch, dass die Rechtslage noch relativ unklar ist. Folgendes Zitat auf dieser Seite fasst das Thema noch einmal gut zusammen:
      „Auch im Zusammenhang mit der Einbettung von urheberrechtswidrigen Videos liegt das Risiko Anspruch genommen zu werden zunächst einmal bei der jeweiligen Videoplattform, da die Videos auf deren Servern gespeichert sind. Eine Unterlassung könnte aber auch gegenüber dem Homepagebetreiber geltend gemacht werden, welcher die Videos einbettet (auch wenn diese Unterlassung dann nicht die Quelle der Verletzung beseitigen würde).“

      Mir zeigt dieser Fall, dass noch viel Klärungsbedarf in dieser Frage besteht und es notwendig ist, nicht nur den Umgang mit Webtools zu üben, sondern dabei auch die Probleme des Urheberrechts unbedingt im Mittelpunkt stehen sollten. Wir haben leider nur das eine.😦

  7. Ja, Joachim, leider wird das oft vergessen, dass auch Songtexte dem Urheberrecht unterliegen. Ich musste hier auch schon konkrete Erfahrungen machen und kann nur jeden warnen, Liedtexte in seinem Blog zu verwenden.
    Ob man sich der illegalen Weiterverbreitung schuldig macht, wenn man YouTube-Videos benutzt,bin ich mir nicht sicher. Liegt das Problem nicht bei YouTube?

    Mich würde interessieren, wie du dir das mit dem Netzwerk vorstellst. Zurzeit gibt es viele, viele Linksammlungen auf unterschiedlichen Plattformen. Jeder werkelt für sich allein, aber einen zentralen Anlaufpunkt sehe ich nicht. Es müsste eine Art Suchmaschine für DaF-Inhalte geben.
    Gruß
    Ralf

  8. Klar wäre es besser die Arbeitsblätter durch Lizenzen zu kennzeichnen.
    Das Problem sind aber wahrscheinlich garnicht die Arbeitsblätter, sondern die Tatsache, dass in den Arbeitsblättern urheberlich geschützte Liedtexte verwendet werden.
    http://www.lehrer-online.de/469173.php
    Auch bei den Videos gilt genau zu prüfen, wer es hochgeladen hat und wie das Label mit illegal hochgeladenen Videos umgeht, denn auch hier macht man sich ggf. der illegalen Weiterverbreitung schuldig.
    Anders ist die Situation in der geschlossenen Lernumgebung, da hier die Klassenraumsituation nachgebildet wird.
    http://www.lehrer-online.de/469178.php?sid=14385849334968201025702650265860

    Den Gedanken mit der Tauschbörse finde ich seit langem Interessant, ich denke mit geschicktem Einsatz von einem bookmarks Netzwerk könnte man hier viel machen.

  9. Danke, ich dachte auch an eine Weiternutzung im Wiki oder in Moodle. Wenn aber die Lizenz fehlt (z.B.cc 2.0 oder 3.0) bewegt man sich auf unsicherem Gebiet. Besser gleich die Aufgaben, Texte oder das Blog kennzeichnen. Es sind wirklich tolle Arbeiten, die da bei euch entstehen.
    Langsam brauchen wir eine Web2.0-DaF-Tauschbörse.😉
    Herzliche Grüße aus Budapest
    Ralf

  10. Lizenz, ach ja: die digitalen Arbeitsblätter entstanden im Frühjahr 2009 im Rahmen des e-learning-Kurses „Multimedia-Führerschein D“ [htttp://www.goethe.de/mmf]: ich denke nicht, dass die KollegInnen etwas dagegen haben, dass ihre Arbeiten in meinem Blog veröffentlicht wurden, eher im Gegenteil: diese Projekte mögen Beispiele geben, wie man in Web2.0-Zeiten Arbeitsblätter auch mal ganz anders erstellen kann – sie mögen der Community also nützlich & dienlich sein🙂
    Schnellherzlich aus dem Friesenland
    Reinhard Donath
    http://www.reinhard-donath.de

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