Endlich Wiki und twittern im Duden

Habe ich zwar schon getwittert, aber hier sind noch einmal die Links:

u.a. twittern, Wiki, Web 2.0, Internetfernsehen und entpacken.

Und ergänzend aus einem kritischen Artikel der SZ:

Jenseits von Duden

Details sind auch die 5000 Wörter, die dem „Duden“ für die jüngste Ausgabe hinzugefügt wurden. Wer braucht eine Schreibung für „twittern“, wenn doch gleichzeitig das nicht minder häufige „aufstellen“ – in Sinne von: „wir sind gut aufgestellt“ – gar nicht vorkommt, dafür aber die „Flurhüterin“ und die „Agioteurin“? Nein, auch der „Duden“ dokumentiert nur einen Ausschnitt der deutschen Sprache. Deren Grenzen sind letztlich willkürlich gewählt – und Stilvorschriften sind nicht Aufgabe eine Wörterbuchs. Gleichzeitig wird aber durch diese Auswahl deutlich, worauf es der Redaktion ankommt: auf die Durchsetzung oder auch Wiederherstellung einer Autorität. Demselben Zweck dient offenbar die scheinbare Überwindung des Variantenreichtums, den die Rechtschreibreform hinterlässt, durch die Vorlieben der Redaktion. An Autorität hat der „Duden“ tatsächlich viel verloren. Aufrechterhalten lässt sie sich eigentlich weniger mit dem Buch als mit dem damit verknüpften Korrekturprogramm für Computer: also dann, wenn man die Rechtschreibung nicht mehr dem eigenen Kopf, sondern einem Automatismus überlässt.

Zitat aus: http://mobil.sueddeutsche.de/inm/sz/10lujaglg73rb

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