Die Revolution hat stattgefunden. Und keiner war dabei.

so beginnt ein lesenswerter Artikel in der taz: Das Ende des Frontalunterrichts -Bildung im Web 2.0.

Zitiert wird Michael Wesch, in den USA „Professor of the Year“:

Das Konzept „Text“ hat sich verändert. Was bedeutet das für unser Leben, Lehren und Lesen?

und weiter:

Der Experte dehnt nicht, wie an deutschen Universitäten üblich, das monotone 20-Minuten-Referat zu einer einschläfernden One-Man-Show aus, nein, die Experten speisen ihr Wissen in das eigens für das Projekt eröffnete Internetportal ein. Andere Studenten bedienen sich der Informationen, um ihre Erkenntnisse zu vertiefen und auszudifferenzieren. Fachjournale und Online-Bibliotheken werden einbezogen, auch Facebook und Twitter finden sich auf dem Portal.

Mir hat vor allem das Ende des Artikels zu denken gegeben:

Doch Deutschland liegt im Winterschlaf. Weder die Nutzung der Medien in Schulen noch die Aussagen der Medienwissenschaftler vermögen der Gesellschaft das Ausmaß dieser Neuerungen nahe zu bringen. Webgenies wie James Harris erheben Datenverwertung zu virtueller Kunst. Wir sollten sichergehen, dass uns niemand Äpfel für Birnen verkauft – doch dafür müsste man sich mit beidem auskennen.

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