In den europäischen Institutionen spielt die deutsche Sprache nur eine Nebenrolle

Hier ein informativer Text von Ulrich Ammon gefunden auf den Seiten des Goethe Instituts:

Deutsch – eine weltweit gelernte, aber in Europa beheimatete Sprache

Eignet sich als Thema für die Vorbereitung auf die DSD-C1 Prüfung. Interessant fand ich vor allem folgende Passagen:

Deutsch ist auch anerkannte Minderheitssprache in mehreren EU-Mitgliedsstaaten, und zwar in Ostbelgien und Südtirol, wo es zugleich regionale Amtssprache ist, sowie in Dänemark (Nordschleswig), Polen (Oppeln, Schlesien), Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Weniger gesichert ist dagegen die Stellung von Deutsch als eine der internen Arbeitssprachen der Organe, die diese sich laut Artikel 6 der „Verordnung Nr. 1 des Rates zur Regelung der Sprachenfrage“ aus den Amtssprachen auswählen dürfen. Aller Voraussicht nach verfestigen diese Arbeitssprachen sich mit der Zeit zu den Regierungssprachen der zusammenwachsenden Gemeinschaft und durchdringen am Ende auch die Mitgliedsstaaten. Wenn Deutsch von dieser Entwicklung ausgeschlossen wird, verliert es auch einen Großteil seiner Attraktivität als Fremdsprache.

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