Welche Vorurteile rufen Namen hervor?

Auf den online Seiten der SZ findet man zurzeit die ansprechende Aufbereitung einer Untersuchung von Psychologen der TU Chemnitz zur Frage, welche Vorurteile Namen hervorrufen.

Titel der Studie: „Ein Vorname sagt mehr als 1000 Worte“.

Namen und ihre Wirkungen sind in allen Kulturen ein Thema. Das Problem, wie ein Vorurteil entsteht und welche Wirkung es hat, ist nicht immer leicht zu vermitteln. Vorurteile am Beispiel der Vornamen bewusst zu machen, halte ich für sinnvoll, weil das Thema „Namen“ nicht so kompliziert scheint. Nebenbei werden eine Reihe Adjektive wiederholt oder eingeführt. Natürlich können die Lerner selbst aktiv werden, und eine Liste der ihnen bekannten Vorurteile einheimischer Vornamen erstellen und darüber diskutieren. Die Form der Fotostrecke sollte man beibehalten und im Klassen-/Seminarraum aushängen. Man kann selbst Bilder malen lassen oder Kinderfotos mitbringen.

Schon vor längerer Zeit habe ich auf die Idee hingewiesen, das „Vorurteil“ als Person sprechen zu lassen. Diese Anregung fand ich in einem Text von Anne Hähnig: Ich, das Vorurteil

Hier sind die Fragen aus dem Text. Diese eignen sich auch für ein Interview:

Wie entstehe ich?

Wozu nütze ich?

Wann verändere ich mich?

Wie bin ich?

Wie überlebe ich?

Wie tarne ich mich?

Wer hilft mir?

Was kann ich bewirken?

Wie könnt ihr mich loswerden?

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