Lebensformen

Nach über einem Monat melde ich mich zurück. Eine neue Wohnung mit fehlendem Internetanschluss und die nun überstandenen DSD-Prüfungen waren Schuld an der Blog-Abstinenz. Ich möchte mich heute den „familialen Lebensformen“ widmen, die ich im alten Blog schon bearbeitet hatte, da es hier in Ungarn ein beliebtes Prüfungsthema im Landeskundeunterricht ist. Leider musste ich feststellen, dass viele Links nicht mehr funktionierten. Hier nun eine aktuelle Zusammenstellung interessanter Fakten und Links:

„Die meisten Menschen in Deutschland leben in familialen Lebensformen. Während mit rund 43 Millionen über die Hälfte der Bevölkerung als Eltern und Kinder in entsprechenden Zusammenhängen leben, lebt die andere Hälfte der Bevölkerung in Lebensformen ohne Kinder. Davon leben rund 23 Millionen Personen als Paare zusammen und rund 14 Millionen als Singles.

Lebensformen ohne Kinder haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Zahl von Singles und von Menschen, die in kinderlosen Paargemeinschaften leben, steigt. Dagegen nimmt die Bevölkerung ab, die in Lebensformen mit Kindern lebt.“ Fakten und folgendes Diagramm aus: bpb

Auf den Seiten der schader stiftung finden sich weitere Texte und Diagramme zum Thema: Familie

„Bis weit in die 60er Jahre hinein, dem „golden age of marriage“, war die sogenannte „Normalfamilie“ eine kulturelle Selbstverständlichkeit. Noch heute beträgt die Zustimmung der Jugendlichen zur Ehe 70 Prozent. Dennoch wächst der Anteil an Alleinerziehenden, wobei die „strukturelle“ Unvollkommenheit dieses Familientyps nicht unbedingt „funktionelle“ Unvollkommenheit zur Folge haben muss.“ aus: Familiale Lebensformen

Interessant der Fakt, dass sich Deutschland in der Frage alternativer Familienformen wieder mal nicht einig ist:

„Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben 2006 in den neuen Ländern alternative Familienformen einen Anteil von 42% an den Familien insgesamt erreicht. Zu den alternativen Familienformen zählen AlleinerziehendeLebensge­meinschaften mit Kindern. Im früheren Bundesgebiet lag deren Anteil nur bei 22%, bundesweit betrug er 26%. „ Aus: Im Osten ist der Anteil alternativer Familienformen höher als im Westen

Weitere Links des Statistischen Bundesamtes:

  • Sonderheft 1: Familien und Lebensformen Ergebnisse des Mikrozensus 1996-2004 (PDF)

Thema: Probleme einer Wochenendbeziehung

Lernforum Deutsch: Hörverstehen / Niveau: Mittelstufe – Oberstufe

Übung: Hören und Lückentext ausfüllen; Arbeitszeit: 60 Minuten

Link: Probleme einer Wochenendbeziehung

STIEFFAMILIEN

.„50 Prozent aller in Deutschland geschlossenen Ehen werden innerhalb der ersten sieben Jahre wieder geschieden. Mehr als die Hälfte aller geschiedenen Mütter und Väter haben nach einem Jahr wieder einen Partner: Eine Stieffamilie entsteht, in der mindestens ein Elternteil nicht der leibliche Elternteil eines Kindes ist. Patchwork-Familie heißt das bunte Familienleben neudeutsch, weil die Herkunft der einzelnen Teile ebenso unterschiedlich ist wie bei dem namensgebenden Flickenteppich.“

Patchwork – ein neues Familienmodell
Die Patchwork-Familie gilt vielen Familienforschern als das Familienmodell der Zukunft: Es steht zu erwarten, dass immer mehr Jugendliche nicht nur in einer, sondern in mehreren Familien aufwachsen werden.

HOTEL MAMA

Text und Video auf http://www.planet-wissen.de

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