Rechtsextremismus in Deutschland

WikiMindMap: Zivilcourage

Heute zu einem ernsten Thema. Als ich letzte Woche auf SPIEGEL ONLINE las „Rechtsextremismus vertreibt Touristen“, fragte ich mich, wie diese Meldung wohl im Ausland ankommt. Hier in Ungarn (ein Land mit mehreren sehr aktiven rechtsradikalen Parteien und einer rechten Jugendkultur ähnlich der in Deutschland) hat man diese Reaktion kaum nachvollziehen können. Bei der Wahl eines Urlaubsziels spielen rechtsradikale Aktivitäten kaum eine Rolle. Aber die Studie, die von SPIEGEL ONLINE zitiert wird, spricht ja nicht von ausländischen Touristen, sondern von Deutschen, die immer weniger Lust hätten, ihren Urlaub in Sachsen und Sachsen-Anhalt zu verbringen. Die Gründe seien die rechtsextreme Gewalt, fremdenfeindliche Übergriffe und Wahlerfolge rechter Parteien.

Quelle: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,516729,00.html

Diese unterschiedliche Sensibilität brachte mich auf den Gedanken, dieses Thema genauer zu beleuchten. Im Mittelpunkt stand die Frage, warum Deutsche anders auf rechtsextreme Entwicklungen reagieren als zum Beispiel Ungarn.

Wir sammelten mögliche Gründe, wie zum Beispiel (Zeit des Nazionalsozialismus, unterschiedlicher Umgang nach dem Krieg mit diesem Problem, fehlendes Demokratiebewusstsein, unterschiedliche Tabuthemen in D und Ungarn usw.)

Bald stellten wir aber fest, dass wir sehr wenig über den heutigen Rechtsextremismus wissen.

Also habe ich recherchiert und folgende Informationen im Internet gefunden, die ich in der nächsten Stunde einsetzen möchte:

Zuerst ein Film auf dem Onlineangebot der Wochenzeitschrift Die Zeit/ Ressort Video.

Moderne Neonazis:Von René Dettmann und Björn Schwentker

Film: „Die NPD knüpft optisch immer stärker an die Jugendkultur an. Inhaltlich greift sie die Ängste vieler Bürger auf »

Dann ein Blog (auch unterstützt von der Zeit) Störungsmelder. „Hier geht es um Neonazis. Wo sie auftreten, was sie dabei sagen und vor allem: Was man gegen sie unternehmen sollte.“

NPD-Blog: Verweise und Links über Rechtsextremismus in Deutschland

„Die kritische Dokumentation über die rechtsextreme NPD und deren Umfeld bietet neben nach Bundesland kategorisierten Beiträgen eine ausführliche Liste mit weiterführenden Links zum Thema NPD und Rechtsextremismus.“ Aus rbb online

Eigentlich auch ein sehr gutes Thema für die DSD-Projektarbeit, da man zu den landeskundlichen Informationen leicht Bezüge zum eigenen Land herstellen kann. Und die Frage, wie man mit Rechtsextremen umgehen soll, ist ideal für die geforderte Problematisierung. Hierzu findet man viel Material unter dem Thema „NPD Verbot“.

Abgerundet wird das Thema durch die aktuelle Diskussion über die Ereignisse in „Mügeln, Halberstadt und Mittweida – drei Orte mit den gleichen Problemen: rechtsradikales Gedankengut und rechte Schläger. Und auch mit den gleichen Fragen, die es zu beantworten gilt: Wie steht es um Zivilcourage, wie greift die Polizei und die Politik ein?“ Hierzu eignen sich die Hör- und Videobeiträge des Regionalsenders MDR Sachsen. Dort wird über ein weiteres wichtiges Problem diskutiert:

„Eines ist klar: Zivilcourage muss sein, hat aber Grenzen.“

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