Noch einmal zum Thema Genuss

Wie schon früher hier erwähnt, steht das Essen und Trinken bei den Deutschen hoch in Kurs. Eine neue Studie unter Eltern bestätigt diese Entwicklung:
„Dass „Essen und Trinken“ plötzlich so hoch in der Gunst der
Befragten rangiere, schreibt Lutz vor allem gegenwärtigen Trends zu:
„Noch nie zuvor erfolgte in Deutschland eine vergleichbare Exposition
von `Essen und Trinken´ als Genussevent. Allein im Fernsehen jagt
eine Kochshow die nächste. Man kann also wohl von einer
zeitgeistgerechten Prägung sprechen, wenn sich Deutsche nach ihren
Genussfavoriten befragt mehrheitlich spontan für `Essen und Trinken´
begeistern“, so Lutz“
/ (Dr. Rainer Lutz, Psychologe und Genussforscher an der
Philipps-Universität Marburg)
Aus: „So genießen Deutschlands Eltern“ / Artikel als PDF

Was ist Genuss?

"Genuss bezeichnet eine positive Sinneserfahrung, bei der

mindestens ein Sinnesorgan beteiligt ist und die mit körperlichem

und/oder geistigem Wohlbefinden verknüpft ist."

„Auf die offene, telefonisch gestellte Frage: „Was ist für Sie
Genuss?“

  • antwortete lediglich ein Drittel der deutschen Eltern: Urlaub“.
  • „Ruhe, Entspannung oder nichts tun“ landete mit 14 Prozent auf Platz drei.
  • „Keine Sorgen haben, Wohlbefinden oder Glück“ nannte nur jeder Siebte
  • und „Zeit mit der Familie verbringen“ gab nur jeder Zehnte als Genuss an.
  • „Draußen sein“ ist für 7 Prozent der Eltern Genuss,
  • „Lesen“ empfinden 6 Prozent als genussvoll,
  • „Freunde treffen“ nur überraschende 5 Prozent.
  • „Etwas besichtigen“ genießen 4 Prozent
  • und „Musik machen oder hören“ 3 Prozent der Befragten.
  • „Sport“ landet auf den hinteren Plätzen: Gerade 2 Prozent gaben ihn als Genuss an.“

Quelle (auch mit Schaubild) Presseportal

Auf die Frage:

"Wie viele Genussmomente gibt es für Sie?""

„Mehr als ein Drittel aller Befragten gönnt sich gleich mehrmals am Tag Genussmomente. Fast die Hälfte der Eltern genießt immerhin zwei- bis dreimal wöchentlich. 13 Prozent erleben pro Woche einen Genussmoment und nur 4 Prozent weniger als einen alle sieben Tage.“

Download des Textes unter http://www.suessefacts.de/frs_news.htm

Aus den Daten könnte man von den Schülern ein Diagramm erstellen lassen. Der umgekehrte Weg – von der Zahl zur Zeichnung – macht dabei die Funktionalität eines Diagramms bewußt. Gerade hier in Ungarn, wo der Umgang mit Diagrammen noch nicht selbstverständlich ist, erlernen die Schüler durch die „handwerkliche Umsetzung“, diese besser zu verstehen. Es wäre denkbar, das Diagramm als Schaubild (mit eigenen Zeichnungen, Fotos aus Zeitschriften usw.) auf einer Wandzeitung zu präsentieren. Als zweiter Schritt sollte dann die Arbeit an den Phrasen folgen. Daraus kann dann wieder ein neuer Text entstehen.

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