Die Deutschen und ihre Gewohnheiten auf dem stillen Örtchen

Ende Mai berichtete ich hier über die Küchennutzung der Deutschen. Nun gibt es aktuelle Informationen zu den Gewohnheiten auf dem stillen Örtchen. So richtig überraschen kann die von einem großen Toilettenpapierhersteller in Auftrag gegebene Umfrage nicht. Männer verweilen an diesem Ort länger als Frauen und die Lieblingsbeschäftigung der Deutschen bei dieser unerlässlichen Sache ist Lesen. Interessant finde ich, dass Sachsen dabei gerne singen und Jugendliche simsen:

  • 34 Prozent der befragten Männer benötigen 5 bis 10 Minuten auf der Toilette (Frauen: 29 Prozent),
  • 49 Prozent der Frauen hingegen verlassen das Bad schon nach 2 bis 5 Minuten (Männer: 37 Prozent).

„Die deutschen Männer erweisen sich laut Zewa Umfrage als wahre Dauersitzer auf der Toilette:

  • 16 Prozent der Männer gaben an, 10 bis 15 Minuten auf der Toilette zu verweilen.
  • Bei den Frauen sind es hingegen nur 6 Prozent.“

Aber was machen die Dauersitzer denn die ganze Zeit auf dem Klo?

„Eine freudige Nachricht für das Land der Dichter und Denker: Die
deutliche Mehrheit der Deutschen – ganze 52 Prozent – liest auf dem
stillen Örtchen. Weit abgeschlagen dahinter mit 34 Prozent kommt das
süße Nichts-Tun. Interessant sind vor allem die unterschiedlichen
Lesegewohnheiten der Geschlechter: Während die Männer sich besonders
für Computerzeitschriften und das aktuelle Weltgeschehen der
Tageszeitungen begeistern, lesen die Frauen im Bad neben
Frauenzeitschriften besonders gerne Romane. Das Erstaunliche dabei:
Die Damen mögen es auf der Toilette spannend und weniger romantisch.
Der Liebesroman kam nur auf Platz 2 hinter dem Kriminalroman. Seine
Begeisterung für Technik zeigt das starke Geschlecht mit dem Lesen
von Gebrauchsanweisungen: Immerhin 18 Prozent der Männer studieren
Bedienungsanleitungen auf der Toilette. Frauen dagegen mögen es
knifflig: 10 Prozent beschäftigen sich gerne mit Quizfragen auf dem
Toilettenpapier.“

„Doch die Zewa Umfrage bringt nicht nur Geschlechterdifferenzen,
sondern auch Altersunterschiede in den Toilettengewohnheiten zutage.
Im Gegensatz zu der älteren Generation ab 40 Jahren ist bei jungen
Leuten im Alter von 14-29 Jahren auf der Toilette besonders angesagt:
Musik hören oder SMS schreiben (jeweils 26 Prozent). Der Favorit der
Generation 50Plus: Nichts tun (49 Prozent).“

„Bemerkenswert sind außerdem regionale Unterschiede: So hängen die Bewohner von Mecklenburg-Vorpommern besonders gerne ihren Träumen nach (49 Prozent). Die Sachsen hingegen vertreiben sich ihre Zeit herausragend oft mit fröhlichem Singen (10 Prozent gegenüber 2 bis 3 Prozent im Bundesdurchschnitt).“

Quelle:  http://www.presseportal.de/meldung/1012757 
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