ÖSD – Prüfungsseiten


Ich bin gerade dabei, das DSD-Wiki zu aktualisieren. Die neue Stufenprüfung B2/C1 und die Veränderungen im Lese- und Hörverstehen erfordern es, diese Seiten grundlegend neu zu gestalten. Leider funktionieren viele Links nicht mehr. Diese werden in den nächsten Tagen gelöscht oder wenn möglich, durch neue ersetzt.

Bei dieser zeitraubenden Tätigkeit bin ich auf die überarbeitete Seite des ÖSD gestoßen. Die Modellsätze dort können auch für DSD-Lehrer interessant sein. Die wichtigsten Links sind:

Rahmenplan “Deutsch als Fremdsprache”


Auf der DASAN-Seite der ZfA ist jetzt der Rahmenplan “DaF” zugänglich – Zitat:

Der Unterricht ‘Deutsch als Fremdsprache’ an Deutschen Schulen im Ausland sowie an Schulen, die auf die Prüfungen des Deutschen Sprachdiploms der Kultusministerkonferenz hinführen, hat eine neue Grundlage: den Rahmenplan für ‘Deutsch als Fremdsprache’. Eine Expertenkommission unter der Leitung von Prof. Dr. Karl-Richard Bausch hat in intensiver Arbeit diesen Rahmenplan entwickelt, der zunächst mit dem Ziel einer systematischen zweijährigen schulpraktischen Erprobung und Evaluation vorgelegt wird.

Wiki im DaF-Unterricht


Nun ist schon mehr als ein Monat vergangen, dass ich folgenden Vortrag auf der IDT in Jena gehalten habe: IDT-Vortrag – Wiki im DaF-Unterricht

Hier ist eine kurze Zusammenfassung. Alle Vorträge in der Sektion E4 wurden in einem Blog IDT2009-E4 dokumentiert.

IDT

  1. Warum ein Wiki?
  2. Wiki-Family auf ZUM.de
  3. Technische Möglichkeiten
  4. Konkrete Beispiele der Anwendung
    1. Das Wiki als Projektplattform: DSD-Projekte
    2. Projekt – Freie Themenwahl
    3. Weihnachten in Ungarn
    4. Meine Lieblingsmusik
    5. Arbeit mit den Wiki-Bausteinen – Beispiel: WikiQuest Dresden
    6. Wettbewerbe und kleinere Projekte 2007-09
  5. Das Wiki kann noch mehr: DSD-Schulnetzwerk und Weiterbildung
  6. Wohin soll die Wiki-Reise gehen?

Der Vortrag „Wiki im DaF-Unterricht“ beschäftigt sich mit dem Potenzial von Wiki im schulischen DaF-Unterricht, insbesondere für die Vorbereitung auf das DSD B2/C1. Dabei werden konkrete Einsatzszenarien des projektorientierten und kooperativen Lernens vorgestellt.
Das verwendete DSD-Wiki ist Teil der Wiki-Family auf ZUM.de (Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.) und basiert auf der Media-Wiki-Software, die sich durch einfache Handhabung und eine Reihe von technischen Erweiterungen auszeichnet. Es ist möglich, Seiten einfach und schnell zu editieren,  Bilder, Audiodateien, Videos und PowerPoint-Präsentationen einzubinden, Quizaufgaben zu erstellen und diese mit dem interaktiven Whiteboard zu nutzen. Die Lerner werden zu aktiven Gestaltern des Wikis. Deutsch ist dabei sowohl Arbeitssprache als auch Zielsprache.
Der Vortrag stellt konkrete Beispiele der Arbeit im und mit dem Wiki vor. Seit September 2007 nutzt das Gundel Károly Fachgymnasium Budapest das DSD-Wiki als Projektplattform zur Vorbereitung der Facharbeiten für die mündliche DSD-C1-Prüfung. Die Plattform ermöglicht den Schülern auch eine Zusammenarbeit über die Schule hinaus. Sie können von zu Hause aus, zu jeder Zeit, allein oder gemeinsam, die Aufgaben bearbeiten. Sie sammeln auf der Wiki-Seite die Ergebnisse ihrer Recherche, tauschen Meinungen aus und planen bzw. präsentieren ihre Vorträge. Die Projektseiten werden einheitlich nach festgelegten Vorgaben gestaltet, was planvolles arbeitsteiliges Arbeiten erleichtert.
Die Seiten wurden so angelegt, dass eine ständige Reflexion durch die Schüler selbst erfolgen kann. So ist sichergestellt, dass eventuell auftretende Schwierigkeiten zum Projektende nicht in Vergessenheit geraten und später auch in der Prüfung besprochen werden können.
Die Transparenz der Wiki-Seiten ist nicht nur für die Schüler wichtig, sondern auch für den Lehrer, der sich über den Fortgang der Projekte ständig informieren (über „Letzte Änderungen“), sowie über die “Diskussion(s)”-Seiten (der einzelnen Wiki-Seiten) helfend eingreifen kann.
Der Vortrag  verweist auf weitere Beispiele für schulinterne Wiki-Projekte und Wettbewerbe, die mit dem Wiki realisiert wurden. So diente das DSD-Wiki der Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen wie der Video-Livekonferenz mit dem Innenminister Niedersachsens Uwe Schünemann zum EU-Projekttag.
Auch Unterrichtseinheiten können hier geplant und durchgeführt werden. Gute Beispiele dafür sind die sogenannten Wiki-Bausteine, die in einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema Landeskunde entstanden sind.  Ein sehr erfolgreicher  Baustein ist  das WikiQuest „Klassenfahrt nach Dresden“, in dem Schüler mit Hilfe von Google-Maps selbstständig eine Reise planen und ihre Ergebnisse im Wiki präsentieren.
Ein wichtiger  Vorteil des Web2.0-Tools Wiki ist, dass Projekte und Wettbewerbe über Ländergrenzen hinweg bearbeitet werden können. Diese Möglichkeit besteht auch für DSD-Prüfungsthemen. So könnte das Potenzial des weltweiten Netzwerkes der DSD-Schulen für interkulturelles Lernen genutzt werden, wodurch auch DSD-Projekte eine neue Qualität gewinnen könnten.

Die Präsentation des Vortrags befindet sich hier: IDT-Vortrag – Wiki im DaF-Unterricht

Einige Arbeiten und Projekte:

Meine Lieblingsmusik

Aus einem Kommentar auf dem DaF-Blog zum Post Adventskalender 2008 entwickelte sich die Idee, etwas mehr über das Weihnachtsfest in unseren Ländern zu berichten. Cornelia war am schnellsten und erstellte den Post Weihnachten in der Schweiz, den sie mit einem Weihnachtsquiz und den leckeren Guetzli ergänzte: Weihnachten in Ungarn

Projekte:  “Themen die euch interessieren, die ihr spannend findet und über die ihr schon lange etwasmmehr wissen wollt!”  mehr

→ Beispiel: Projekt-Gruppe: Farben
→ Beispiel: Projekt-Gruppe: Religion2

Arbeit mit den Wiki-Bausteinen

Bild:Nuvola apps kivio.png
  1. WikiQuest Dresden | 12A-08/09/Dresden Gruppe 1 | Leitlinien für ein WikiQuest
  2. Glossar zum Buch “Am kürzeren Ende der Sonnenallee”

“Meine Gitarre”- Mein Lieblingsding; Weiterführung als Projekt: Wie leben Jugendliche in Deutschland und in Ungarn? | Beispiel: Werte in Ungarn

Video-Livekonferenz mit dem Innenminister Niedersachsens Uwe Schünemann Zum EU-Projekttag und Fotoaktion: “Europa in Budapest: Embleme und Flaggen”

Wettbewerb: Wir in Ungarn Quizaufgaben von Schülern für Schüler; MiniWebQuest von Schülern

Mein Lieblingsplatz ist ein Friedhof. mehr


Informationen zur neuen DSD Stufenprüfung B2/C1


Ab  2009/2010 gibt es eine neue Bezeichnung für die DSD II-Prüfung: DSD II Stufenprüfung B2/C1

Warum Stufenprüfung?

Die Prüfung ist bestanden, wenn in jedem der vier Teile mindestens B2 – Niveau nachgewiesen wird. Ein Ausgleich ist nicht möglich. Auf dem Diplom wird für jeden Prüfungsteil die erreichte Kompetenzstufe ausgewiesen. In jedem Teilbereich sind maximal 24 Punkte zu erzielen. Dabei erfolgt eine Zuteilung nach folgendem Schema:

0 – 7 Punkte               nicht bestanden

8 – 11 Punkte                         SK       bestanden auf B2 – Niveau

8 – 11 Punkte                          MK      bestanden auf B2 – Niveau

8 – 13 Punkte                          LV       bestanden auf B2 – Niveau

8-13 Punkte                            HV      bestanden auf B2 – Niveau

12 – 24 Punkte                        SK       bestanden auf C1 – Niveau

12 – 24 Punkte                        MK      bestanden auf C1 – Niveau

14 – 24 Punkte                        LV       bestanden auf C1 – Niveau

14 – 24 Punkte                        HV      bestanden auf C1 – Niveau

Auch einzelne Prüfungsteile wurden verändert. Die Teile HV und LV haben je einen Prüfungsteil mehr und andere  Aufgabenstellungen. Die Bearbeitungszeit dieser Teile hat sich erhöht.

  • Leseverstehen: 75 Minuten (alt 60/70)
  • Hörverstehen: 40 Minuten. (alt 30)

MK und SK bleiben in der Aufgabenstellung unverändert, nur die Bewertungskriterien wurden ergänzt.

Hier gibt es weitere Informationen:

Und im DSD-Wiki:

http://wikis.zum.de/dsd/index.php/Hinweise_zum_Hörverstehen

http://wikis.zum.de/dsd/index.php/Hinweise_zum_Leseverstehen

Auf den Seiten der ZfA gibt es die offiziellen Modellsätze.

Einladung zum online Vortrag – Thema: An und mit Wikis arbeiten


Hiermit möchte ich alle Interessenten zu meinem Gastvortrag in der Web2.0 Community einladen:

Willkommen zur DaF-Wiki-Tour 2009

Willkommen zur DaF-Wiki-Tour 2009

Was erwartet euch?

Eine Bus-Tour durch drei Jahre Arbeit mit DaF-Wikis. Es wird eine Reise, die die Geschichte des DSD-Wikis erzählt und Beispiele für Einsatzszenarien von Wiki im Fremdsprachenunterricht aufzeigt.
Ich werde kurz über die ZUM-Wiki-Family sprechen und die technischen Möglichkeiten dieser Wikis vorstellen.

SAGT ES BITTE WEITER!

Wer möchte, kann sich ganz einfach  hier einloggen:

Ort: Community LiveOnline Raum – zum Login

Ein Bus-Ticket ist nicht notwendig.    :-)

Zeit: 19.00-20.30 h MEZ

Ich würde mich freuen, euch zum Vortrag begrüßen zu können und bin auf die sich anschließende Diskussion gespannt. Vielen Dank auch an Jürgen Wagner, der in seinem Blog über den Vortrag berichtet hat.

Thema Abiturbräuche im DaF-Wiki-Baukasten


Das Schuljahr nähert sich seinem Ende und die Schulabschlussfeiern rücken näher bzw. sind schon “überstanden”. Wenn ich im Unterricht über die Abiturbräuche in Deutschland berichte, sind die Schüler hier (in Ungarn) meist sehr überrascht. Abi-Bräuche in Ungarn sind sehr traditionell. Wir würden in Deutschland “brav” dazu sagen. Auch ist erstaunlich, dass über die Vielfalt der Bräuche kaum etwas bekannt ist.

Im DSD-Wiki habe ich einige mögliche Aufgaben zusammengefasst, wie man das Thema im Unterricht behandeln könnte. Die Aufgaben sind nach den Kritierien des hier schon erwähnten DaF-Wiki-Baukastens gestaltet. Es ist kein Webquest, sondern ein “Steinbruch” zur weiteren Bearbeitung. Über Ideen und vielleicht Mitarbeit im Wiki würde ich mich freuen!

http://wikis.zum.de/dsd/index.php/Beispielaufgabe_Abitur

  1. Einleitung
  2. Aufgabe 1 → Abitur
  3. Aufgabe 2 → Abibräuche in Deutschland
  4. Aufgabe 3 → Abistreich
  5. Aufgabe 4 → Abi-T-Shirt
  6. Aufgabe 5 → Abifeier (Abiparty)
  7. Aufgabe 6 → Abi-Geschenke im Wandel der Zeit. Ein kleiner Überblick
  8. Schluss → Abitur geschafft! Wie geht es weiter???

Bund der Vertriebenen


Als dieses Thema im Unterricht angesprochen wurde, fiel mir auf, dass dies relativ selten passiert. Auch in DaF-Lehrwerken ist es kaum präsent. Warum? In der öffentlichen Diskussion Deutschlands dagegen spielt das Thema eine wichtige Rolle. Passt es vielleicht nicht in das offizielle Deutschlandbild, das man vermitteln möchte oder stecken einfach ökonomische Interessen dahinter, weil die Schulbuchverlage ihre Lehrwerke auch in Osteuropa verkaufen wollen?

In den letzten Wochen wurde viel über den Bund der Vertriebenen und deren Präsidentin diskutiert. Ein heikles Thema, besonders in den Beziehungen zu Polen. Nach langem Streit verzichtete im März der Bund der Vertriebenen auf die Nominierung seiner Präsidentin Steinbach für den Stiftungsrat des geplanten Vertriebenenzentrums. Der Posten bleibt unbesetzt.

Man werde die Position «demonstrativ unbesetzt lassen», um deutlich zu machen, dass sich das Präsidium «sein originäres Besetzungsrecht von niemandem vorschreiben lässt – weder von der SPD noch von sonst jemandem», hieß es in der Erklärung.

Aus: Netzzeitung

Das Problem wird uns also in Zukunft weiter begleiten. Ein Tabu-Thema im DaF-Unterricht? Das muss es nicht sein. Es gibt im Internet genügend Material, um sich von allen Seiten dem Problem zu nähern, auch wenn es manchmal schwer fällt, alles und alle zu verstehen. Ich habe daher hier einige Informationen zusammengestellt. Natürlich eignet sich die Problematik auch als DSD-C1-Thema.

Folgende Zitate stammen aus der Wikipedia.

Der Bund der Vertriebenen (BdV) ist der Dachverband der deutschen Vertriebenenverbände in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Er erhebt den Anspruch, die Interessen der von Flucht, Vertreibung und Aussiedlung betroffenen Deutschen, unabhängig von einer Mitgliedschaft, wahrzunehmen. Präsidentin des BdV ist seit 1998 die Politikerin Erika Steinbach (CDU).

Die Deutsche Welle berichtet:

Die Extra 3 Satire vom 11.9.2008 zeigt ein Treffen des Bundes der Vertriebenen 2008.

Der Bund der Vertriebenen wird staatlich gefördert, weil an der Erfüllung seiner Aufgaben ein Bundesinteresse besteht. Zu diesen Aufgaben gehören die Integration der Aussiedler und Spätaussiedler, die soziale und kulturelle Unterstützung der deutschen Volksgruppen und Minderheiten, die Verständigung und Zusammenarbeit mit den Nachbarvölkern und die Pflege des Kulturgutes der Vertriebenen und Flüchtlinge als Teil des deutschen und europäischen Erbes. Die Bundesregierung bedient sich hierzu auch der Einrichtungen der Vertriebenenverbände.

Siehe auch:

Und hier eine Statistik:

Leider kann Ihr Browser diese Grafik nicht anzeigen. Direkter Link zur Statistik “Gehört Ihre Familie zu den Vertriebenen, also zu Familien, die durch den Zweiten Weltkrieg ihre ursprüngliche Heimat verloren haben und woanders hinziehen mußten?”

Google-Maps in WebQuests nutzen – Beispiel: Klassenfahrt nach Dresden


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In diesem “Lernabenteuer” habe ich versucht, ein landeskundliches Thema mit Hilfe von Google-Maps zu erarbeiten. Entgegen kam mir die Tatsache, dass für viele Schüler der Umgang mit Google selbstverständlich ist. Sie nutzen nicht nur die Suchmaschine, sondern auch Angebote wie G-Maps.

Thema unserer Unterrichtseinheit war die Stadt Dresden. Die Schüler hatten folgende Aufgaben -  Sie sollten:

  • Bahnverbindungen im Internet suchen
  • mit Hilfe von Google-Maps sich in einer Stadt orientieren
  • wichtige Informationen gezielt aus einer deutschsprachigen Website finden
  • mit diesen Seiten eine Power Point Präsentation erstellen
  • mit einem Quiz die erarbeiteten Informationen abfragen
  • einen Reiseplan für eine Klassenfahrt gemeinsam (mit der gesamten Klasse) zu erstellen

Die Aufgabenstellung habe ich im DSD-Wiki vorbereitet. Auch die Bearbeitung und ein Teil der Präsentation erfolgte hier. Als Medien standen uns für jede Gruppe ein Laptop mit W-LAN-Internet sowie für den Lehrer ein Laptop mit Beamer zur Verfügung.

Jede Gruppe sollte über unterschiedliche Sehenswürdigkeiten berichten. Einige Aufgaben, wie Bahnverbindung, Wegbeschreibung und Suche nach einem passenden Restaurant, waren bei allen Gruppen gleich. Hier ein Beispiel:

Gemeinsame Aufgabe für alle Gruppen

Aufgabe 1. Sucht einen passenden Zug für folgende Tage

  • Hinfahrt: 03.12.08
  • Rückfahrt: 06.12.08

Link: Bahn.de

Aufgabe 2. Wie kommen wir in die Jugendherberge?

  • Beschreibt den genauen Weg (Welche Straße – rechts – links usw.)
  • Sucht den Weg über Google Maps

Aufgabe 3. Sucht ein passendes Restaurant in der Nähe der Jugendherberge.

Hilfe: Google Maps nutzen

(Interessant war zu beobachten, wie unterschiedlich die Schüler Google-Maps nutzten.)

Gruppe 1 Der Zwinger

Zwinger Google Maps

Aufgabe

  1. Stellt den Zwinger kurz vor! (Geschichte, besondere Sehenswürdigkeiten usw.)
  2. Sucht Informationen zu folgenden Punkten:
  1. Weg/Anfahrt von der Jugendherberg Google Maps
  2. Öffnungszeiten
  3. Eintrittspreise für unsere Klasse
  4. Welche Führungen oder Veranstaltungen sind für uns möglich?

Zusatzaufgabe: Plant eine kleine Führung durch den Zwinger: Ort → Reihenfolge → Zeitangabe → Kurzinformationen

Diese Links helfen euch

Als Lehrer konnte ich mich fast vollständig zurücknehmen. Nur selten musste ich helfend eingreifen. Angenehm überrascht wurde ich von der Begeisterung, mit der die Schüler die Aufgaben bearbeiteten. Von ihnen selbst kam der Vorschlag, auch mal selbst ein Webquest erstellen zu wollen.

Die Ergebnisse kann man hier sehen:

Vor der Bearbeitung sollte man folgende Punkte beachten:

  • Welche Kenntnisse im Umgang mit Wiki sind bei den Schülern vorhanden?
  • Ist differenziertes Arbeiten möglich? (unbedingt nutzen)
  • Erlaubt die vorhandene Technik die Arbeit am Webquest? (Sicherheitseinschränkungen der Schule, Schnelligkeit der Internetverbindung oder der Rechner usw.)

Das Webquest funktioniert im Wiki nach dem Baukastenprinzip: Kopieren – Verändern ist nicht nur erlaubt sondern auch notwendig. So kann man leicht die Aufgaben der eigenen Lerngruppe anpassen,  relevante Inhalte auswählen, kürzen oder ergänzen. (Die Aufgaben stehen unter der CC-3.0-Lizenz) Auch das Übertragen auf geschlossene Lernplattformen (wie Moodle) oder in Blogs funktioniert problemlos und wurde von mir ausprobiert.

Über weitere Beispiele aus dem Wiki-Baukasten werde ich in nächster Zeit hier im Blog berichten.

Link zur Wiki-Aufgabe: Dresden

Aktualisierte Seiten für das Deutsche Sprachdiplom (DSD)


Die ZfA-Homepage wurde überarbeitet. Die Seite ist nun übersichtlicher und wurde mit vielen nützlichen Informationen ergänzt.  Neu ist zum Beispiel, dass die DASAN-Seiten mit integriert wurden. Für uns DSD-Lehrer ist es nun wieder möglich, aktuelle (offizielle) Informationen zur DSD-Prüfung abzurufen.

Der Bildungsserver bietet u.a. auch Seiten zum Deutschsprachigen Fachunterricht (DFU) und zu aktuellen

Wettbewerben und Projekten.

Auch die Suche nach einem Job als Auslandslehrer ist nun für Bewerber einfacher.

Aber nun zurück zum DSD. Endlich wieder online sind Modellsätze der DSD-Prüfung. Daneben gibt es die bekannten Handreichungen und das Handbuch. Diese Informationen sind auf dem neusten Stand und beschreiben die ab Herbst 2009 zu erwartenden Stufenprüfungen für die Kompetenzniveaus A2/B1 und B2/C1. Zitat aus dieser Seite:

Der Vorteil: Es wird ein Leistungsprofil des Schülers abgebildet, das sich ggf. über zwei Kompetenzstufen verteilt, was dem Fremdsprachenerwerbsprozess eher entspricht. Wer im Leserverstehen schon das Niveau B1 erreicht, aber in der Mündlichen Kommunikation noch auf dem Niveau A2 liegt, bekommt ein Diplom mit einer genauen Beschreibung der erreichten Kompetenzen. Das DSD weist die Niveaustufe in allen vier Fertigkeiten aus. Jedem Schüler wird so sein individuelles Sprachniveau bescheinigt.

Weitere Informationen zur neuen Stufenprüfung hier als Word-Datei: Neue Regelung und Stufenprüfung als PDF

Modellsatz B2/C1 (ZIP Größe: 277 KB)

Studie zur deutschen Identität


Eine Studie die belegen soll: Wir sind wieder gerne deutsch. Die Autoren der Studie teilen die Befragten in vier Typen ein: die “Distanzdeutschen”, die “Herzdeutschen”, die “Kulturdeutschen” und die “Grunddeutschen”. Und zu welcher Gruppe gehört ihr?

Wie deutsch sind wir eigentlich? Dürfen wir stolz auf unser Land sein? Oder nur ausnahmsweise, während einer Fußballweltmeisterschaft? Eine repräsentative Studie, die Soziologen der Universität Hohenheim im Auftrag der Identitiy-Stiftung durchgeführt haben, zeigt, dass etwa 60 Prozent der Deutschen stolz sind auf ihr Heimatland. Über 80 Prozent fühlen sich deutsch.

Die Studie im Überblick:  ZEIT ONLINE