Vortrag: Wiki im Fremdsprachenunterricht


Gestern Abend durfte ich für das Landesinstitut für Pädagogik und Medien in Saarbrücken einen online Fachvortrag zum Thema “Wiki im Fremdsprachenunterricht” halten.  Ich hatte versprochen, die PPT online zu stellen und möchte das hiermit tun:

Alle Links des Vortrags kann man auf dieser Wikiseite nachvollziehen.

Der Vortrag wurde auf dem Adobe Connect Pro Server des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) in Saarbrücken aufgezeichnet und ist unter folgender Adresse abrufbar: http://breeze.lpm.uni-sb.de/p29721459/

Mein Dank gilt Jürgen Wagner, der die Veranstaltung leitete und mich technisch darauf vorbereitete.

Wer möchte, kann noch weitere kostenlose Online-Fortbildungen des LPM besuchen. Informationen gibt es hier.

Als technische Voraussetzungen genügen ein DSL-Anschluss sowie ein Headset. Auf der Plattform Adobe Connect präsentieren die Referentinnnen und Referenten ihren Vortrag jeweils multimedial und in direktem Kontakt mit den Teilnehmenden.

Es lohnt sich.

Mehr hier im Blog:

Märchen aus aller Welt


Ängste, Träume, Wünsche und Wunder, das alles findet man weltweit in Märchen. Die Deutsche Welle präsentiert in einer neuen Multimedia-Reihe im Internet ein interessantes Projekt mit dem Titel “Märchen aus aller Welt”. Das Material stammt von Mitarbeitern des deutschen Auslandssenders aus Ländern wie Australien, Afghanistan, China, Dänemark, Indien und vielen mehr. Diese erzählen ihr Lieblingsmärchen in der Originalsprache.  Die Märchen werden in einer  animierten Version -von Ulla Schmidt (hier ein Porträt) – auf Deutsch präsentiert.

Den Text des Märchens gibt es mit Bildern aus der Animation in einer PDF-Datei. Ein Beispiel das Märchen aus Bangladesch: ‘Die sieben Champaka-Brüder’ als PDF / So klingt das Märchen auf Bengali!

Das Material eignet sich auch für den Unterricht, wobei ich die Möglichkeit zum interkulturellen Vergleich als wichtigsten Grund für einen Einsatz sehe. Natürlich ist diese Idee, Lieblingsmärchen aus aller Welt zu sammeln und mit anderen zu teilen, sehr gut für Projekte im Internet geeignet. Ich könnte mir vorstellen, dass Schüler zum Beispiel mit voicethread (Beispiel hier) ihre Märchen veröffentlichen. Sie könnten Bilder zeichnen, diese einscannen, Texte verfassen, mit Musik unterlegen und vielleicht auch in Zusammenarbeit mit Schülern aus unterschiedlichen Kulturkreisen kooperativ neue Märchen auf voicethread entstehen lassen. - Hier hatte ich das (eine kleine Weihnachtsgeschichte) gemeinsam mit einer Kollegin versucht. -

Die entstandenen Arbeiten lassen sich z. B. auf http://www.netvibes.com (Beispiel), auf Moodle oder auch im Wiki (Beispiel) einbinden. Hier kann man diese vergleichen und die besten Beiträge auswählen.

Ein Video der DW zum Thema Märchen:



und weiter Links:

Dass Märchen auch grausam sind, wissen wir natürlich aus “Hänsel und Gretel”, “Rotkäppchen” und weitern deutschen Märchen. Auch in anderen Ländern geht es nicht zimperlich zu, wie folgendes Zitat zeigt:

Da erzählten die Knaben ihm die Geschichte der grausamen sechs Königinnen.
Endlich verstand der König. Voller Zorn verbannte er die sechs Frauen, so viel
sie auch weinen und um Gnade betteln mochten, bat seine jüngste Gemahlin
demütig um Verzeihung und lebte danach glücklich und noch viele Jahre mit ihr
und den sieben Kindern.

Aus: http://www.dw-world.de/popups/popup_pdf/0,,6237628,00.pdf

Vielleicht interessiert Sie auch das:

WikiMindMap mit FreeMind bearbeiten


Schon vor langer Zeit (Oktober 2007) hatte ich hier im Blog das Tool WikiMindMap vorgestellt. Es eignet sich sehr gut für die Planung von Projekten, Referaten etc. . Da es zu einem gesuchten Begriff alle verwandten Einträge der Wikipedia auflistet, kann es sehr unübersichtlich werden. Es besteht aber die Möglichkeit, das Mindmap als Freemind Datei herunterzuladen und in FreeMind zu bearbeiten. Hier kann man Begriffe löschen, ergänzen und umbenennen. Das Gleiche gilt für alle Knoten, die man dazu noch “falten oder entfalten” kann. So kann man nicht nur von den Anregungen des Tools: WikiMindMap profitieren, sondern sein eigenes “Projekt-Mindmap” erstellen.

Hier ein Beispiel mit dem Begriff “Frieden” und unten ein kleiner Hinweis, wo man den Link zum Download findet:

In die erzeugten Mindmaps lassen sich Hyperlinks, Symbole oder Bilder einfügen, auch grafische Verbindungen zwischen den einzelnen „Zweigen“ können dargestellt werden. Mit Exportfunktionen lassen sich die Ergebnisse unter anderem als XHTML oder im OpenOffice.org-Writer-Format abspeichern. Zudem ist die Integration interaktiver Mindmaps mittels Java-Applet und Flash in Webseiten und speziell in verschiedene Wikis möglich, z. B. MediaWiki und WikkaWiki. (…)
Die Beta-Versionen der 0.9.0-Reihe weisen unter anderem erweiterte Exportfunktionen auf, so ist beispielsweise das Erstellen von PDF-Dokumenten oder SVG-Grafiken möglich.

Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Freemind

Wiki im DaF-Unterricht


Nun ist schon mehr als ein Monat vergangen, dass ich folgenden Vortrag auf der IDT in Jena gehalten habe: IDT-Vortrag – Wiki im DaF-Unterricht

Hier ist eine kurze Zusammenfassung. Alle Vorträge in der Sektion E4 wurden in einem Blog IDT2009-E4 dokumentiert.

IDT

  1. Warum ein Wiki?
  2. Wiki-Family auf ZUM.de
  3. Technische Möglichkeiten
  4. Konkrete Beispiele der Anwendung
    1. Das Wiki als Projektplattform: DSD-Projekte
    2. Projekt – Freie Themenwahl
    3. Weihnachten in Ungarn
    4. Meine Lieblingsmusik
    5. Arbeit mit den Wiki-Bausteinen – Beispiel: WikiQuest Dresden
    6. Wettbewerbe und kleinere Projekte 2007-09
  5. Das Wiki kann noch mehr: DSD-Schulnetzwerk und Weiterbildung
  6. Wohin soll die Wiki-Reise gehen?

Der Vortrag „Wiki im DaF-Unterricht“ beschäftigt sich mit dem Potenzial von Wiki im schulischen DaF-Unterricht, insbesondere für die Vorbereitung auf das DSD B2/C1. Dabei werden konkrete Einsatzszenarien des projektorientierten und kooperativen Lernens vorgestellt.
Das verwendete DSD-Wiki ist Teil der Wiki-Family auf ZUM.de (Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.) und basiert auf der Media-Wiki-Software, die sich durch einfache Handhabung und eine Reihe von technischen Erweiterungen auszeichnet. Es ist möglich, Seiten einfach und schnell zu editieren,  Bilder, Audiodateien, Videos und PowerPoint-Präsentationen einzubinden, Quizaufgaben zu erstellen und diese mit dem interaktiven Whiteboard zu nutzen. Die Lerner werden zu aktiven Gestaltern des Wikis. Deutsch ist dabei sowohl Arbeitssprache als auch Zielsprache.
Der Vortrag stellt konkrete Beispiele der Arbeit im und mit dem Wiki vor. Seit September 2007 nutzt das Gundel Károly Fachgymnasium Budapest das DSD-Wiki als Projektplattform zur Vorbereitung der Facharbeiten für die mündliche DSD-C1-Prüfung. Die Plattform ermöglicht den Schülern auch eine Zusammenarbeit über die Schule hinaus. Sie können von zu Hause aus, zu jeder Zeit, allein oder gemeinsam, die Aufgaben bearbeiten. Sie sammeln auf der Wiki-Seite die Ergebnisse ihrer Recherche, tauschen Meinungen aus und planen bzw. präsentieren ihre Vorträge. Die Projektseiten werden einheitlich nach festgelegten Vorgaben gestaltet, was planvolles arbeitsteiliges Arbeiten erleichtert.
Die Seiten wurden so angelegt, dass eine ständige Reflexion durch die Schüler selbst erfolgen kann. So ist sichergestellt, dass eventuell auftretende Schwierigkeiten zum Projektende nicht in Vergessenheit geraten und später auch in der Prüfung besprochen werden können.
Die Transparenz der Wiki-Seiten ist nicht nur für die Schüler wichtig, sondern auch für den Lehrer, der sich über den Fortgang der Projekte ständig informieren (über „Letzte Änderungen“), sowie über die “Diskussion(s)”-Seiten (der einzelnen Wiki-Seiten) helfend eingreifen kann.
Der Vortrag  verweist auf weitere Beispiele für schulinterne Wiki-Projekte und Wettbewerbe, die mit dem Wiki realisiert wurden. So diente das DSD-Wiki der Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen wie der Video-Livekonferenz mit dem Innenminister Niedersachsens Uwe Schünemann zum EU-Projekttag.
Auch Unterrichtseinheiten können hier geplant und durchgeführt werden. Gute Beispiele dafür sind die sogenannten Wiki-Bausteine, die in einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema Landeskunde entstanden sind.  Ein sehr erfolgreicher  Baustein ist  das WikiQuest „Klassenfahrt nach Dresden“, in dem Schüler mit Hilfe von Google-Maps selbstständig eine Reise planen und ihre Ergebnisse im Wiki präsentieren.
Ein wichtiger  Vorteil des Web2.0-Tools Wiki ist, dass Projekte und Wettbewerbe über Ländergrenzen hinweg bearbeitet werden können. Diese Möglichkeit besteht auch für DSD-Prüfungsthemen. So könnte das Potenzial des weltweiten Netzwerkes der DSD-Schulen für interkulturelles Lernen genutzt werden, wodurch auch DSD-Projekte eine neue Qualität gewinnen könnten.

Die Präsentation des Vortrags befindet sich hier: IDT-Vortrag – Wiki im DaF-Unterricht

Einige Arbeiten und Projekte:

Meine Lieblingsmusik

Aus einem Kommentar auf dem DaF-Blog zum Post Adventskalender 2008 entwickelte sich die Idee, etwas mehr über das Weihnachtsfest in unseren Ländern zu berichten. Cornelia war am schnellsten und erstellte den Post Weihnachten in der Schweiz, den sie mit einem Weihnachtsquiz und den leckeren Guetzli ergänzte: Weihnachten in Ungarn

Projekte:  “Themen die euch interessieren, die ihr spannend findet und über die ihr schon lange etwasmmehr wissen wollt!”  mehr

→ Beispiel: Projekt-Gruppe: Farben
→ Beispiel: Projekt-Gruppe: Religion2

Arbeit mit den Wiki-Bausteinen

Bild:Nuvola apps kivio.png
  1. WikiQuest Dresden | 12A-08/09/Dresden Gruppe 1 | Leitlinien für ein WikiQuest
  2. Glossar zum Buch “Am kürzeren Ende der Sonnenallee”

“Meine Gitarre”- Mein Lieblingsding; Weiterführung als Projekt: Wie leben Jugendliche in Deutschland und in Ungarn? | Beispiel: Werte in Ungarn

Video-Livekonferenz mit dem Innenminister Niedersachsens Uwe Schünemann Zum EU-Projekttag und Fotoaktion: “Europa in Budapest: Embleme und Flaggen”

Wettbewerb: Wir in Ungarn Quizaufgaben von Schülern für Schüler; MiniWebQuest von Schülern

Mein Lieblingsplatz ist ein Friedhof. mehr


Was ist ein MIKI?


In der Tool-Sammlung der Maschendraht-Community bin ich zum ersten Mal auf den Begriff “MIKI” aufmerksam geworden.  “MIKI” setzt sich zusammen aus Magazin und WIKI. Es ist ein Internet-Magazin zum Mit- und Selbermachen.

Was kann es besser als ein Wiki oder Blog?

Sieht man sich die erstellten Mikis an, so fällt die Ähnlichkeit mit Hochglanzbroschüren auf. Das Design scheint auf den ersten Blick wichtiger zu sein als der Inhalt. Die Magazinseiten sind Slides, die miteinander verknüpft sind. Bilder dominieren die Seiten, sie können in allen Größen, Formen beliebig platziert werden. Schrifttypen sind variantenreich einsetzbar und geben das richtige “Zeitschriftengefühl”. Der Text kann in jeder Position den Bildern zugeordnet werden. Es gibt die Möglichkeit, weitere Texte, Videos,  Audiofiles und Weblinks zusätzlich als Symbol (Bei Anklicken erscheint ein Popup-Fenster.) einzubinden. Auch eine Kommentarfunktion ist vorhanden.

Die Navigation unterscheidet sich vollkommen von Wikis. Man klickt die gewünschten Slides (Seiten) als Thumbs (kleine Bildchen) im unteren Bildrand an oder schiebt einfach, wie in einem Film, die Seiten in eine beliebige Richtung. Notwendig für das Erstellen und Lesen der Magazine ist ein Flashplayer. Das Angebot ist kostenlos.

Beispiele:

Die Zusammenarbeit an den Magazinen ist wie im Wiki unkompliziert. Für jedes MIKI lassen sich weitere Editoren benennen. Dazu muss die E-Mail-Adresse angegeben werden, mit der sich die anderen Autoren beim MIKI registriert haben.

Mein erster Test eine Seite zu erstellen, war nicht sehr erfolgreich. Aber das kann auch an mir liegen. Denn ich konnte die Werkzeuge nicht so intuitiv nutzen, wie von den Machern vorausgesetzt. Hier hätte ich mir eine genauere Anleitung gewünscht. So hatte ich Probleme mit dem Einfügen von Texten. Auch die Anzeige der fertigen Seite funktionierte (bei mir) nicht richtig. Der Spaßfaktor ist trotzdem groß. Man bemerkt beim “Herumspielen” kaum, wie die Zeit vergeht.

Wo könnte man ein Miki im Unterricht einsetzen.

Ich könnte mir vorstellen, dass Schüler gern mit diesem Tool arbeiten werden. Besonders Präsentationen und Dokumentationen von Projekten und Schülertreffen können visuell anspruchsvoll im Netz erstellt werden. Denkbar wäre auch die gemeinsame Erarbeitung eines „Magazins” (zum Beispiel zu einem landeskundlichen Thema) über Ländergrenzen hinweg.

Der erwähnte Spaßfaktor hat aber auch seine Tücken. Es besteht die Gefahr, dass sich die Schüler in Nebensächlichkeiten verlieren und der Inhalt (bzw. die Arbeit mit und an der Sprache) nicht wie gewünscht im Mittelpunkt steht.

Ein anderes Problem sehe ich hier in Ungarn, dass an Schulen aus Sicherheitsgründen nicht gern der Flashplayer installiert wird. Auch ist es fraglich, ob alle Rechner schnell genug sind.

Am Ende muss jeder für sich entscheiden, ob das Tool für seine Lerngruppe geeignet ist. Eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit mit Web2.0-Tools wird oft vergessen: Die Schüler müssen die  Anwendung so beherrschen, dass der Einsatz im DaF-Unterricht sinnvoll bleibt. Dafür benötigt man Zeit, die an anderer Stelle wieder fehlt.

Für mich ist Mediawiki einfacher zu handhaben, auch wenn das Design nicht an Miki heranreicht. Wichtiger für mich sind aber meine Schüler, die sich an die Arbeit im Wiki gewöhnt haben und die wichtigsten Funktionen beherrschen. Ich werde also fürs Erste von weiteren Experimenten absehen.

Trotzdem sehe ich Miki als eine interessante Anwendung. In bestimmten Kontexten würde ich sie auch empfehlen. Auf alle Fälle ist Miki einen Versuch wert.

Weitere Links:

Weihnachten in Ungarn (Teil 2)


Endlich Ferien und höchste Zeit, auf den Abschluss des versprochenen Projekts “Weihnachten in Ungarn” hinzuweisen. Ein Woche lang hatten die Schüler der 10., 11. und 12 Klassen Zeit, auf die Frage von Cornelia (DaF-Blog) “Und, wie feiert man in Ungarn?” zu antworten. Dabei konnten sie, entsprechend ihrer Fähigkeiten, einen Beitrag im DSD-Wiki erstellen. Herausgekommen ist ein bunte Mischung verschiedener Anwendungsmöglichkeiten eines Wikis in DaF. Die Beiträge bieten interessante Einblicke in das “offizielle”, aber auch private ungarische Weihnachtsfest. So gibt es  “traditionelle” Texte, eingebettete Power Point-Präsentationen, Weihnachtsquiz, Befragungen in Text- und Audioform, auch eine Weihnachtsstatistik. Die Tonaufnahmen (mit Mp3-Player und Audacity) haben besonders Spaß gemacht und natürlich konnten alle (auch ich) davon lernen.

Wir möchten alle einladen, die mehr über Weihnachten in Ungarn erfahren wollen, unsere Wiki-Seite zu besuchen:

Weihnachten in Ungarn

Und natürlich wünsche ich allen Frohe Weihnachten und das gleich in 109 Sprachen:

weihnachten

oder einfach anklicken:

Siehe auch:

Weihnachten in Ungarn – Teil 1

Verwandte Themen:

Online Weihnachten feiern


Heute steigt die  internationale Weihnachtsfeier im Online-Raum der DaF Community.

3L Treffen Di, 16. Dez. 2008 – Internationale Weihnachten

  • Termin: 19.00-20.30 h MEZ
  • Ort: Community LiveOnline Raum – zum Login
  • Die internationalen Teilnehmer bringen etwas Weihnachtliches aus ihren Ländern mit und präsentieren es online. Ergänzend gibt es eine Wiki-Seite mit einem  internationalen Weihnachtsbuffet.

    Ich finde die Idee super und möchte allen eine schönes Fest und natürlich Frohe Weihnachten wünschen!

    Kooperatives Schreiben, Soundslides und Podcasts auf der Blog-Seite des IIK Düsselblog


    Der IIK Düsselblog ist ein gutes Beispiel, wie man Kooperatives Schreiben in einem DaF-Wiki umsetzen kann.

    Zitat aus den Zielen:

    Im Rahmen von Projektarbeit bzw. im Unterricht erstellen IIK-Teilnehmer in Gruppen von 2-4 Personen gemeinsam Texte zu vorgegebenen Themen im IIK Wiki. Dabei sollen sie vor allem im Unterricht kennengelernte Textsorten einüben und im Gegensatz zum regulären Unterricht nicht nur ein Lehrer-Feedback bekommen, sondern sich jederzeit selbst Feedback in Form von Korrekturen oder Erweiterungen geben. Zum herkömmlichen Trainingseffekt des Unterrichts wird die Arbeit im Wiki somit um die Ebene der Fremd- und Selbstreflexion erweitert und den Teilnehmern ein tieferer Einblick in ihre eigenen, aber auch die Schreibleistungen der Mitstudenten gewährt.

    Ganz konsequent wird das Wiki-Prinzip jedoch nicht durchgehalten. Die fertigen Texte werden im IIK Blog veröffentlicht. Das ist schade, da der Schreibprozess dadurch nicht transparent wird und die Ergebnisse nicht ahnen lassen, dass die Texte in einem Wiki entstanden sein sollen. Die Ideen für die vorgegebenen Themen finde ich sehr inspirierend. Mir gefällt ihr interkultureller Charakter. Sie fordern den Lerner heraus, eigene und fremde Perspektiven zu überdenken.(Beispiel: Deutsche: Problematisch oder problemlos?)
    Die Einbindung von Podcasts könnte ich mir auch gut für MediaWiki vorstellen. (Einführungstext, Bild, Audio-Datei und Kommentarfunktion)
    Alles in allem eine gelungene Umsetzung der Verbindung kooperativer Methoden und Web 2.0 Anwendungen. Also unbedingt auf der ZUM-Wiki-Seite: Blogs und Wikis für Deutsch als Fremdsprache verlinken und kommentieren.
    Hier einige Beispiele:
    • IIK Podcast
      • Beispiel: Freundschaft zwischen Männern und Frauen – Mythos oder Realität? Download
    • Beispiel: Rund ums Bier
  • Beispiel: Werbung – die Stimme des Unterbewusstseins
  • YouTube und DaF


    In den letzten Tagen war ich im Urlaub und habe die internetfreie Zeit genossen. Die Insel Hiddensee war bestens dafür geeignet. Sonne, Strand, keine Autos und natürlich kein Computer…  Dafür viel Zeit zum Nachdenken.

    Hiddense

    Hiddensee

    Nun, da die Ferien langsam zu Ende gehen, möchte ich einige Ideen für das kommende Schuljahr sammeln.  Dabei geht es natürlich auch um die Arbeit im DSD-Wiki. Seit dem Umzug auf den Server von ZUM.de ist es möglich  YouTube-Videos direkt im Wiki einzubinden. Diese Funktion wurde von mir noch zu wenig genutzt. So zum Beispiel als Präsentation von kleineren Projekten (Hier wurden PPTs in Videos umgewandelt, auf  YouTube hochgeladen und im Wiki auf den Projektseiten der Schüler eingebunden. Leider gab es dabei einige technische Probleme. Aber aus Fehlern wird man ja bekanntlich klug. Einfache Übungen sollten die Schüler befähigen, das YouTube-Tool selbst anzuwenden. Sie konnten ihre Lieblings-Musik-Videos oder Trailer von Kinofilmen im Wiki verwenden.

    Einige Ideen, wie man Filme im DaF-Unterricht einsetzen könnte, habe ich schon vor Monaten in das ZUM-Wiki geschrieben:

    http://wiki.zum.de/Video_im_DaF-Unterricht

    Heute ergänzte ich diese Seite mit einigen Gedanken zu YouTube und DaF. Dies ist zunächst nur eine Sammlung und ich würde mich freuen, wenn daraus mit eurer Hilfe ein brauchbarer Artikel wird.

    Alle der folgenden Ideen sind im DSD-Wiki realisierbar.  Vielleicht findet sich die eine oder andere DSD-Schule, die mitmachen möchte.

    Über die Einbindung eines Videos in Media-Wiki (Beispiel ZUM-Wiki, DSD-Wiki)

    • “Filmbriefe” (“Videokonferenz” zwischen Gruppen oder Klassen)

      • Lehrer-Schüler usw.
      • Schüler-Schüler (Schüler produzieren kurze Beiträge, andere Schüler beantworten diesen Beitrag usw.)
      • Gedankenaustausch zu länderübergreifenden Projekten (DSD-Projekte)
      • Übersetzung :-(
      • neue Texte/Dialoge verfassen
      • neuer Text zu einem anderen Thema
      • andere Stimmen zu bekannten Persönlichkeiten
      • “ernstes” Landeskundethema in Videos einarbeiten
      • Kommentare auf Filme sprechen
      • Technik: Kurze Anleitung auf der Seite: http://www.hdtvtotal.com: Synchronisieren einer Audiospur; Programm unter GNU General Public License: VirtualDub; auch Windows Movie Maker (Gratis-Videobearbeitung ab Windows XP) eignet sich für das Hinzufügen von Audiokommentaren zu Filmen
    • YouTube als Projektplattform – Produktion kleiner landeskundlicher Filme

      • gemeinsames (landeskundliches) Thema – unterschiedliche (interkulturelle) Perspektiven
      • Kurzfilme produzieren
      • Gedichte interpretieren
      • thematische (Dokumentationen) Filme
      • Präsentationen: Umwandlung von PPT zu Video (siehe DSD-Wiki)
    • YouTube als Wortschatzübung

      • Lehrer produziert kurze Videos zu einem Thema/Wortfeld (Einheit von Bild-Schrift-Aussprache)
      • Schüler produzieren “Wortfilme”, ergänzen diese Beiträge durch selbst erstellte Wortquiz (sehr gut im Wiki möglich siehe Schüler-Wortquiz auf dem DSD-Wiki)

        Weiterführende Links:

    • Wer ist Muzzy? (Langsam gesprochene Texte)

    Der König: Guten Tag! Ich bin der König. Ich bin der König von Gondoland.
    Die Königin: Guten Tag! Ich bin die Königin.
    Die Prinzessin Sylvia: Hallo! Whee! Ich bin Prinzessin Sylvia.
    Der Gärtner Bob: Ahh, Sylvia, Sylvia… Hallo! Ich bin Bob. Ich bin der Gärtner.
    Corvax: Guten Tag! Ich bin Corvax.
    Der König: Danke, Corvax.
    Muzzy: Hallo! Ich bin Muzzy. Der große Muzzy.
    Norbert: Guten Morgen!
    Der König: Guten Morgen!

    DaF-Projekte im Internet:(Filme)

    auf: http://de.youtube.com/user/genialFR
    • Kaufsucht – Geni@l B1 Einheit 5

    Drei Schüler kamen bei der Einheit 5 genial B1 auf diese Idee und drehten in Freiburg eine Fiktion über die Kaufsucht.

    • Sport macht Spass – Geni@l A2 Einheit 6

    Film von der Klasse 2B OS Marly 2007/08 zum Thema Sport geni@l A2, Einheit 6

    • “Verein Deutsche Sprache: Der Klügere spricht Deutsch!”:

    Kurzvortrag zum Thema: DSD C1-Projekte


    Gestern konnte ich mit drei Schülern unsere Projektarbeit zur Vorbereitung der (neuen) DSD C1-Prüfung auf einer DSD-Fortbildung in Velence/Ungarn vorstellen. Dabei standen nicht die Ergebnisse (Präsentation, Projektmappe), sondern die Organisation, Durchführung und Reflexion des Projektunterrichts im Mittelpunkt. Die Besonderheit war, dass wir für die Projekte das DSD-Wiki nutzten.

    Folgende Erfahrungen haben wir gemacht:

    • Wiki eignet sich als Sammelmappe für Suchergebnisse, Inhalte und Ideen (von allen genutzt)
    • Die einheitlichen Vorgaben für die Planung und Durchführung des Projekts haben sich bewährt.
    • Die Zwischenreflexion und die Reflexion am Ende der Projekte waren meist ausführlich und sinnvoll.
    • Die Ergebnisse (Präsentation, Projektmappe) waren gut bis sehr gut
    • Nur teilweise wurde die Moderation über die Diskussionsseite angenommen (dagegen ein gutes Beispiel: DSD-Gruppe:Sterbehilfe)
    • Kooperatives Arbeiten im Wiki gab es nur ansatzweise
    • Das Wiki wurde nicht als Präsentationsmedium genutzt (was auch nicht gefordert war)
    • Die Hauptprobleme lagen auf der Projektebene (Zeitmanagement, Kompromissfähigkeit)

    Ein wichtiger Grund für die aufgetretenen Probleme war die fehlende Zeit für die Kompetenzbildung der Schüler.

    Interessant war die Diskussion mit den Schülern darüber, wie sie die Arbeit sprachlich gemeistert haben. Sie berichteten von ihrer eigenen Projektsprache (Interlanguage, hierzu auch Lernkorpora), die sich im Laufe des Projektes, mit dem tieferen Verständnis des Themas, veränderte.

    Daraus entstand ein fruchtbarer Diskurs, über die Frage, ob nicht Projekte in einem DaF-Wiki dieser Besonderheit Rechnung tragen müssten (spezielle Projektsprache), um kooperatives Lernen zu unterstützen (oder vielleicht erst möglich zu machen).

    Ich habe mir darüber noch keine abschließende Meinung gebildet.

    Im Vortrag auf dem DSD-Wiki gibt es ausführliche Reflexionen und Schlussfolgerungen für die zukünftige Arbeit.

    Zum Kurzvortrag (Kurzinfo)

    Zum Schluss noch “meine Visionen”, wie ich mir E-Learning (Wiki) im DSD-Bereich vorstelle. Grundlage dieser Überlegungen sind die Potenzen, die das weltweite Netzwerk von mehr als 428 Schulen in mehr als 50 Ländern hat:

    Visionen