Veröffentlicht am 27. Februar 2010 von landeskunde
Dieser Film dürfte die Schüler in Atem halten. Man sollte ab und zu eine Pause einlegen und über den Fortgang des Films spekulieren lassen. Beachtenswert, die Rolle der “Friedenstaube”
Aber der Film hat auch seine ernste Seite. Wie leicht zerbrechlich ist unser Frieden in atomarer Zeit? Eine Frage, die aktuell durch globale Klimaveränderung und Wirtschaftskrise in Vergessenheit geraten ist.
Veröffentlicht am 27. Februar 2010 von landeskunde
Man findet selten kompakt so nützliche Materialien für den Landeskunde-Unterricht. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb bietet seit dem 24.02.2010 “24 x Deutschland” in Form von Infografiken an. Die Grafiken stehen als PDF zum Download bereit und hervorzuheben ist: Alle Infografiken und Texte stehen unter der Creative-Commons-Lizenz by-nc-nd/3.0/de zur Verfügung, können also mit geringen Einschränkungen auch im Internet weiter verwendet werden.
Neben den 24 Infografiken im PDF-Format stehen auch ergänzende Texte zur Verfügung, die im Unterricht leicht angepasst werden können.
Veröffentlicht am 28. September 2009 von landeskunde
Der Ursprung der Farben Schwarz, Rot, Gold lässt sich bis in die Zeiten Napoleons zurückverfolgen. Damals kämpften viele Freiwilligenheere gegen die napoleonische Armee. Bei der Aufstellung des Lützower Freicorps fehlte das Geld für Uniformen …
Über die weitergehende Verwendung der Farben berichtet Friedrich Christoph Förster, der Kompaniechef der Eleonore Prochaska, in einem Brief, dass er Anfang April 1813 eine schwarz-rote Fahne mit goldenen Fransen in der Dresdner Werbestube der Lützower Jäger gesehen habe. Dabei dürfte es sich um eine von Berliner Frauen gestiftete Fahne aus roter und schwarzer Seide mit goldenen Fransen und der in Gold gestickten Inschrift „Mit Gott fürs Vaterland“ gehandelt haben. Der König lehnte es jedoch am 8. April 1813 ab, dass das Freikorps unter dieser Fahne in den Kampf zog.[7] Angeblich – wie man in der am Grab Theodor Körners gelegenen Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin erfahren kann – unter dem Wahlspruch Von schwarzer Nacht durch rotes Blut der goldenen Sonne entgegen. „Lützows Schwarze Jäger“ waren damals in der Bevölkerung sehr populär; sie verdankten ihre große Bekanntheit vor allem ihren vielen prominenten Mitgliedern, wie beispielsweise dem 1813 gefallenen Dichter Theodor Körner, der dem Freikorps das bekannte Lied Lützows wilde verwegene Jagd (Musik: Carl Maria von Weber) widmete, dem „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn und Joseph von Eichendorff.
Veröffentlicht am 26. September 2009 von landeskunde
Es ist Bundestagswahl und kurz nach Schließung der Wahllokale liegen bereits erste Hochrechnungen vor, die – verglichen mit dem amtlichen Endergebnis – erstaunlich präzise sind. Wie kann das sein?
Veröffentlicht am 17. September 2009 von landeskunde
Und wieder etwas zum Thema Wahl. Wer wissen möchte, werin Deutschland welche Partei wählt, kann auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung aktuelle Umfrageergebnisse zum Wahlverhalten finden. Es ist hier möglich, dieses Wahlverhalten nach bestimmten Kriterien zu selektieren. (Einfach das gewünschte Kriterium anklicken und auf das Diagramm ziehen.) Einige habe ich hier direkt verlinkt:
Gäbe es nur Erstwähler, hätte Schwarz-Gelb am 27. September keine Chance. Das lässt sich anhand zweier aktueller repräsentativer Umfragen erkennen. Laut Bundeszentrale für politische Bildung, die diese Woche eine hervorragend detaillierte Erhebung veröffentlichte, erhalten CDU/CSU bei den 18 bis 24-Jährigen 26 Prozent und die FDP 13 Prozent. Ebenfalls auf exakt 39 Prozent für das bürgerliche Lager kam das Umfrageinstitut emnid bei seiner Erstwählerbefragung im Juli 2009. Hier schnitt die FDP mit neun Prozent schlechter ab, die Union mit 30 Prozent etwas besser. Beide Umfragen zeigen: Union und FDP liegen bei den Erstwählern jeweils deutlich unter dem Parteidurchschnitt.
Laut Bundeszentrale für politische Bildung wollen 19 Prozent der Erstwähler die alte Ökopartei wählen, laut emnid sogar 21.
Veröffentlicht am 6. September 2009 von landeskunde
Bin gerade dabei, aus gegebenen Anlass, 2 Stunden zum Wahlsystem in Deutschland vorzubereiten. Um die Ziele der einzelnen Partein näher kennen zu lernen, bietet sich der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung an. Anhand von 38 vorgegebenen Fragen kann man dabei feststellen, welche der 24 Parteien (die mitmachen) der eigenen Meinung am nächsten kommen. Das alles ist alles nicht sehr komplizert, so dass es sich für Deutschlerner eignet.
Unter den Materialien für den Unterricht der bpb zur Bundestagswahl findet man Arbeitsblätter, Tafelbilder und Karikaturen, die auch in DaF-Landeskunde eingesetzt werden können.
Dank suggestiver Fragen kann viel belegt werden, auch, dass eine Mehrheit Netzsperren befürwortet. Werden die Fragen anders formuliert, ist das Ergebnis genau umgekehrt
Als dieses Thema im Unterricht angesprochen wurde, fiel mir auf, dass dies relativ selten passiert. Auch in DaF-Lehrwerken ist es kaum präsent. Warum? In der öffentlichen Diskussion Deutschlands dagegen spielt das Thema eine wichtige Rolle. Passt es vielleicht nicht in das offizielle Deutschlandbild, das man vermitteln möchte oder stecken einfach ökonomische Interessen dahinter, weil die Schulbuchverlage ihre Lehrwerke auch in Osteuropa verkaufen wollen?
In den letzten Wochen wurde viel über den Bund der Vertriebenen und deren Präsidentin diskutiert. Ein heikles Thema, besonders in den Beziehungen zu Polen. Nach langem Streit verzichtete im März der Bund der Vertriebenen auf die Nominierung seiner Präsidentin Steinbach für den Stiftungsrat des geplanten Vertriebenenzentrums. Der Posten bleibt unbesetzt.
Man werde die Position «demonstrativ unbesetzt lassen», um deutlich zu machen, dass sich das Präsidium «sein originäres Besetzungsrecht von niemandem vorschreiben lässt – weder von der SPD noch von sonst jemandem», hieß es in der Erklärung.
Das Problem wird uns also in Zukunft weiter begleiten. Ein Tabu-Thema im DaF-Unterricht? Das muss es nicht sein. Es gibt im Internet genügend Material, um sich von allen Seiten dem Problem zu nähern, auch wenn es manchmal schwer fällt, alles und alle zu verstehen. Ich habe daher hier einige Informationen zusammengestellt. Natürlich eignet sich die Problematik auch als DSD-C1-Thema.
Der Bund der Vertriebenen (BdV) ist der Dachverband der deutschen Vertriebenenverbände in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Er erhebt den Anspruch, die Interessen der von Flucht, Vertreibung und Aussiedlung betroffenen Deutschen, unabhängig von einer Mitgliedschaft, wahrzunehmen. Präsidentin des BdV ist seit 1998 die Politikerin Erika Steinbach (CDU).
Die Extra 3 Satire vom 11.9.2008 zeigt ein Treffen des Bundes der Vertriebenen 2008.
Der Bund der Vertriebenen wird staatlich gefördert, weil an der Erfüllung seiner Aufgaben ein Bundesinteresse besteht. Zu diesen Aufgaben gehören die Integration der Aussiedler und Spätaussiedler, die soziale und kulturelle Unterstützung der deutschen Volksgruppen und Minderheiten, die Verständigung und Zusammenarbeit mit den Nachbarvölkern und die Pflege des Kulturgutes der Vertriebenen und Flüchtlinge als Teil des deutschen und europäischen Erbes. Die Bundesregierung bedient sich hierzu auch der Einrichtungen der Vertriebenenverbände.