Ältere DSD-Modellsätze


Wer ältere DSD-Modellsätze zum Üben sucht (LV) wird auf dieser Seite Erfolg haben: Instituto Austriaco Guatemalteco

Die Betreiber der Seite haben DSD II Prüfungen der Jahre 2004-2008 gesammelt und stellen diese als PDF zur Verfügung. Aber aufpassen! Diese Prüfungen entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen des DSD B2/C1.

Neuer Modellsatz DSD B2/C1


Der dritte Modellsatz für das Deutsche Sprachdiplom B2/C1 ist online:

Modellsatz ( Größe: 355 KB)

Handreichungen SK ( Größe: 356 KB

Hier können Sie die dazugehörigen Audiodateien herunterladen:

Hörverstehen Teil 1 ( Größe: 5 MB)

Hörverstehen Teil 2 ( Größe: 4 MB)

Hörverstehen Teil 3 ( Größe: 10 MB)
Jetzt gibt es auch den 5. Modellsatz:
Modellsatz 5 ( Größe: 175 KB)

Hier können Sie die dazugehörigen Audiodateien herunterladen:

Hörverstehen Teil 1 ( Größe: 6 MB)

Hörverstehen Teil 2 ( Größe: 7 MB)

Hörverstehen Teil 3 ( Größe: 15 MB)

Interessant dürften die Spezifische Hinweise zur Bewertung T2 2010 ( Größe: 343 KB) sein.

Aktualisierte Seiten für das Deutsche Sprachdiplom (DSD)


Die ZfA-Homepage wurde überarbeitet. Die Seite ist nun übersichtlicher und wurde mit vielen nützlichen Informationen ergänzt.  Neu ist zum Beispiel, dass die DASAN-Seiten mit integriert wurden. Für uns DSD-Lehrer ist es nun wieder möglich, aktuelle (offizielle) Informationen zur DSD-Prüfung abzurufen.

Der Bildungsserver bietet u.a. auch Seiten zum Deutschsprachigen Fachunterricht (DFU) und zu aktuellen

Wettbewerben und Projekten.

Auch die Suche nach einem Job als Auslandslehrer ist nun für Bewerber einfacher.

Aber nun zurück zum DSD. Endlich wieder online sind Modellsätze der DSD-Prüfung. Daneben gibt es die bekannten Handreichungen und das Handbuch. Diese Informationen sind auf dem neusten Stand und beschreiben die ab Herbst 2009 zu erwartenden Stufenprüfungen für die Kompetenzniveaus A2/B1 und B2/C1. Zitat aus dieser Seite:

Der Vorteil: Es wird ein Leistungsprofil des Schülers abgebildet, das sich ggf. über zwei Kompetenzstufen verteilt, was dem Fremdsprachenerwerbsprozess eher entspricht. Wer im Leserverstehen schon das Niveau B1 erreicht, aber in der Mündlichen Kommunikation noch auf dem Niveau A2 liegt, bekommt ein Diplom mit einer genauen Beschreibung der erreichten Kompetenzen. Das DSD weist die Niveaustufe in allen vier Fertigkeiten aus. Jedem Schüler wird so sein individuelles Sprachniveau bescheinigt.

Weitere Informationen zur neuen Stufenprüfung hier als Word-Datei: Neue Regelung und Stufenprüfung als PDF

Modellsatz B2/C1 (ZIP Größe: 277 KB)

Leseverstehen C1 Übung auf deutschlerner-blog.de


Vor wenigen Tagen hatte ich schon einmal über den Blog berichtet: Unbedingt mal besuchen: deutsch-lerner.blog

Nun gibt es dort eine C1 Übung zum Leseverstehen:


Über die Zukunft heutiger Lernplattformen


Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Was wird, was muss sich ändern? Welche Rolle werden die neuen Medien spielen?

Eine Voraussage, wie Computer, Internet und Schulen in 20 Jahren aussehen könnten,  wagt Werner Hartmann. Seine 10 Thesen findet man, kurz zusammengefasst, im Blog netzlernen.ch.

Interessant fand ich folgende dritte These:

In zehn Jahren spricht niemand mehr von den heutigen Lernplattformen.
Zitat: «Heutige Lernplattformen bilden gängige Schulstrukturen ab (…) Investitionen in starre, oft proprietäre und zentralistisch ausgerichtete Lernplattformen sollten deshalb heute kritisch hinterfragt werden.»

Dem kann ich nur zustimmen. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob in 20 Jahren dieses Problem gelöst sein wird.

Meiner Meinung nach spiegeln die heutigen Lernplattformen wirklich die Realität an unseren Schulen wider.  Eine Veränderung wäre also nur möglich, wenn sich eine grundlegende Neuorientierung in unserem (europäischen) Schulsystem vollzöge. Wer in diesem System arbeitet, dürfte dabei seine Zweifel haben.

Die aktuelle Tendenz sieht die “abgeschirmten” Lernplattformen als Sieger. Hier kann die Lehrkraft wie in seinem geschlossenen Klassenraum schalten und walten und muss keine störenden Beobachter fürchten.  Kein Lehrer lässt sich ja bekanntlich gern in die Karten sehen. Keiner möchte “die Kontrolle verlieren”. Unterstützt wird diese Tendenz von der übervorsichtigen Schulbürokratie, die, unter dem Vorwand Schüler vor den Gefahren des Internets schützen zu müssen, abgeschlossenen Plattformen den Vorzug gibt. Und natürlich wäre da auch das aktuelle Urheberrecht zu nennen, das offene Lernformen im Internet eher erschwert.

Im DaF-Bereich scheint sich immer mehr Moodle durchzusetzen. Das Goethe-Institut, das die nötigen materiellen Ressourcen besitzt, bietet hierzu eine kompetente Weiterbildung an und hat dabei sicherlich ihr eigenes Klientel im Auge – das der Studenten bzw. Arbeitnehmer, die ja einen Großteil der GI-Deutschkursteilnehmer stellen.  Hier macht Blended Learning sicherlich Sinn und kann auch kommerziell genutzt werden. Ob eine wirkliche Verbesserung der Sprachkompetenz nachweisbar sein wird, werden zukünftige Studien zeigen müssen.

Und die Schule? Die Schule hat auch einen Bildungsauftrag zu erfüllen, der im DaF-Bereich neben der selbstverständlichen Sprachkompetenz, die kulturelle, soziale, auch die Medienkompetenz (natürlich noch einiges mehr) beinhaltet.

Ist Moodle wirklich die richtige Antwort auf die sich ständig verändernde Medienwelt? Kann man Medienkompetenz in einem geschützten Raum erwerben?

Betrachtet man einige Lernplattformen  in DaF, dann fällt auf, dass ein Großteil der Aufgaben nach altem Muster funktionieren: LV oder HV als Multiple Choice,  “Beantworte die Fragen”, “Schreib deine Meinung”, “Ordne zu!” – Manchmal fühlt man sich in Zeiten der audio-visuellen Methode zurückversetzt – natürlich mit anderen Mitteln. Daneben gibt es auch die eine oder andere Schreibaufgabe, wo sich Lerner aus unterschiedlichen Perspektiven zu bestimmten Themen äußern können. Die Aussagen bleiben aber meist unkommentiert. Die Auseinandersetzung mit den Gründen der unterschiedlichen Ansichten kommt nicht zustande, eine Reflexion des eigenen Standpunktes im Spiegel der anderen Meinung fehlt.  Vielleicht beginnt gerade hier das Spannende am Internet, der wirkliche Mehrwert.

Ich bin der festen Überzeugung, dass man das Potential des Internets nur dadurch nutzen kann, wenn man die Lerner aktiv an dessen Gestaltung beteiligt. Interkulturelle Projekte auf offenen (Lern)-Plattformen werden nicht nur die Lerner in ihrer Sprachkompetenz stärken, sondern sie auch befähigen, als kompetente und verantwortungsbewusste Persönlichkeiten die Zukunft zu meistern.

Siehe auch:

Moodle bietet mittlerweile sogar die Möglichkeit, dass oft kritisierte System Schule mit allen als verkrustetet empfundenen Lernstrukturen virtuell 1:1 nachzubauen.

In den europäischen Institutionen spielt die deutsche Sprache nur eine Nebenrolle


Hier ein informativer Text von Ulrich Ammon gefunden auf den Seiten des Goethe Instituts:

Deutsch – eine weltweit gelernte, aber in Europa beheimatete Sprache

Eignet sich als Thema für die Vorbereitung auf die DSD-C1 Prüfung. Interessant fand ich vor allem folgende Passagen:

Deutsch ist auch anerkannte Minderheitssprache in mehreren EU-Mitgliedsstaaten, und zwar in Ostbelgien und Südtirol, wo es zugleich regionale Amtssprache ist, sowie in Dänemark (Nordschleswig), Polen (Oppeln, Schlesien), Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Weniger gesichert ist dagegen die Stellung von Deutsch als eine der internen Arbeitssprachen der Organe, die diese sich laut Artikel 6 der „Verordnung Nr. 1 des Rates zur Regelung der Sprachenfrage“ aus den Amtssprachen auswählen dürfen. Aller Voraussicht nach verfestigen diese Arbeitssprachen sich mit der Zeit zu den Regierungssprachen der zusammenwachsenden Gemeinschaft und durchdringen am Ende auch die Mitgliedsstaaten. Wenn Deutsch von dieser Entwicklung ausgeschlossen wird, verliert es auch einen Großteil seiner Attraktivität als Fremdsprache.

Verwandte Themen:

So kommuniziert die Jugend! – 3sat Video


An die Zeiten, als man mit einem Kuli oder Füllfederhalter noch kunstvoll Briefe schrieb, können sich heute viele nicht mehr so recht erinnern. Droht dieses Schicksal bald auch der nun schon in die Jahre gekommenen Email?

So beginnt die Themenseite “@neues” des Fernsehsenders 3sat. Titel der provokanten These:

Email war gestern?

Hier äußern sich Schüler, Sprach- und Medienwissenschaftler in einem kurzen Film über die Auswirkungen der Instant Messenger-Programme auf die Allgemeinsprache. Für den Unterricht eignet sich nicht nur der Film (HV):

Den Beitrag in der Mediathek anschauen (04:02),

sondern auch die auf der Seite wiedergegebenen Aussagen der Interviewten (LV). Das Ergebnis dürfte für Sprachpessemisten überraschend ausfallen, denn “Jugendliche können ganz gut differenzieren zwischen Chat-Sprache und realem Leben.” Als Beispiel folgendes Zitat:

Die Sprache verändert sich nur unter Freunden. Zu Lehrern oder anderen Erwachsenen muss man dann schon vernünftig reden, damit sie einen auch verstehen. Das kann man auch gut trennen.
Sven Buley, 18 Jahre, Schüler