Vortrag: Wiki im Fremdsprachenunterricht


Gestern Abend durfte ich für das Landesinstitut für Pädagogik und Medien in Saarbrücken einen online Fachvortrag zum Thema “Wiki im Fremdsprachenunterricht” halten.  Ich hatte versprochen, die PPT online zu stellen und möchte das hiermit tun:

Alle Links des Vortrags kann man auf dieser Wikiseite nachvollziehen.

Der Vortrag wurde auf dem Adobe Connect Pro Server des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) in Saarbrücken aufgezeichnet und ist unter folgender Adresse abrufbar: http://breeze.lpm.uni-sb.de/p29721459/

Mein Dank gilt Jürgen Wagner, der die Veranstaltung leitete und mich technisch darauf vorbereitete.

Wer möchte, kann noch weitere kostenlose Online-Fortbildungen des LPM besuchen. Informationen gibt es hier.

Als technische Voraussetzungen genügen ein DSL-Anschluss sowie ein Headset. Auf der Plattform Adobe Connect präsentieren die Referentinnnen und Referenten ihren Vortrag jeweils multimedial und in direktem Kontakt mit den Teilnehmenden.

Es lohnt sich.

Mehr hier im Blog:

Märchen aus aller Welt


Ängste, Träume, Wünsche und Wunder, das alles findet man weltweit in Märchen. Die Deutsche Welle präsentiert in einer neuen Multimedia-Reihe im Internet ein interessantes Projekt mit dem Titel “Märchen aus aller Welt”. Das Material stammt von Mitarbeitern des deutschen Auslandssenders aus Ländern wie Australien, Afghanistan, China, Dänemark, Indien und vielen mehr. Diese erzählen ihr Lieblingsmärchen in der Originalsprache.  Die Märchen werden in einer  animierten Version -von Ulla Schmidt (hier ein Porträt) – auf Deutsch präsentiert.

Den Text des Märchens gibt es mit Bildern aus der Animation in einer PDF-Datei. Ein Beispiel das Märchen aus Bangladesch: ‘Die sieben Champaka-Brüder’ als PDF / So klingt das Märchen auf Bengali!

Das Material eignet sich auch für den Unterricht, wobei ich die Möglichkeit zum interkulturellen Vergleich als wichtigsten Grund für einen Einsatz sehe. Natürlich ist diese Idee, Lieblingsmärchen aus aller Welt zu sammeln und mit anderen zu teilen, sehr gut für Projekte im Internet geeignet. Ich könnte mir vorstellen, dass Schüler zum Beispiel mit voicethread (Beispiel hier) ihre Märchen veröffentlichen. Sie könnten Bilder zeichnen, diese einscannen, Texte verfassen, mit Musik unterlegen und vielleicht auch in Zusammenarbeit mit Schülern aus unterschiedlichen Kulturkreisen kooperativ neue Märchen auf voicethread entstehen lassen. - Hier hatte ich das (eine kleine Weihnachtsgeschichte) gemeinsam mit einer Kollegin versucht. -

Die entstandenen Arbeiten lassen sich z. B. auf http://www.netvibes.com (Beispiel), auf Moodle oder auch im Wiki (Beispiel) einbinden. Hier kann man diese vergleichen und die besten Beiträge auswählen.

Ein Video der DW zum Thema Märchen:



und weiter Links:

Dass Märchen auch grausam sind, wissen wir natürlich aus “Hänsel und Gretel”, “Rotkäppchen” und weitern deutschen Märchen. Auch in anderen Ländern geht es nicht zimperlich zu, wie folgendes Zitat zeigt:

Da erzählten die Knaben ihm die Geschichte der grausamen sechs Königinnen.
Endlich verstand der König. Voller Zorn verbannte er die sechs Frauen, so viel
sie auch weinen und um Gnade betteln mochten, bat seine jüngste Gemahlin
demütig um Verzeihung und lebte danach glücklich und noch viele Jahre mit ihr
und den sieben Kindern.

Aus: http://www.dw-world.de/popups/popup_pdf/0,,6237628,00.pdf

Vielleicht interessiert Sie auch das:

Netzwerke im DaF-Unterricht einsetzen


Auch eine sehr schöne Idee für den DaF-Unterricht im Internet – Netzwerke (hier Ning) im Unterricht einsetzen – Beispiel:

“Wilhelm Tell goes Web 2.0″ – die Wilhelm Tell-Community

Gefunden über Twitter: @lisarosa

Hier die Beschreibung des Projekts:

Die Klasse 9b der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler versucht, die Inhalte und die Figurenkonstellation des Dramas “Wilhelm Tell” in Form einer modernen Community wiederzugeben.

Dazu melden sich die Schüler als eine von Schillers Figuren hier an, teilen sich der Öffentlichkeit mit, schließen “Freundschaften”, gründen Gruppen und bloggen über das, was sie als Figur im Drama “Wilhelm Tell” erleben, was sie bewegt und was sie bewegen wollen.

Zitat aus: http://wer-kennt-wilhelm.ning.com/

entwickelt von Ralf Breuer www.breuer-info.de

Ein schon bestehendes DaF-Projekt mit Ning ist das Portal Fin(n)de für

Finnlandfans, Leute die Deutsch lernen oder lehren, Deutschsprachigen in Finnland und deutschsprachigen Finnen

http://meinsuomi.ning.com/

Hier gibt es zum Beispiel die Online-Zeitung Besserwisseri für finnische Jugendliche mit:

…  interessante(n) Texte, Audiomaterial, Videos… Wir berichten dir interessantes über Deutschland, die deutsche Jugend, Trends, Events und Deutschprojekte in Finnland.

Beispiele:

Mode und Trends mit Texten, Bildern und einer Abstimmungsmöglichkeit oder diese interessante Aufgabenform: ABC des Lebens

Danke für den Tipp an Klaus im ZUM-Wiki: http://wiki.zum.de/Deutsch_in_Finnland

Was bist du in 20 Jahren?


Interessante Anregungen zum Schreiben oder Diskutieren findet man immer wieder im Blog  jetzt.de. Diesmal wird die Frage nach der Zukunft gestellt. Ich weiß, dass dies keine neue Idee im DaF- Bereich ist, möchte aber diese Anregung gerne weitergeben, weil sich die Aufgabenstellung sehr gut für die Arbeit im Internet eignet. So können die Lerner ihre Kommentare direkt bei jetzt.de einstellen oder man nutzt ein Blog oder ein Wiki (Wie das DSD-Wiki) zum Verfassen eines Textes, der dann wieder kommentiert wird. Daneben gefällt mir auch die Art und Weise von jetzt.de, wie sie an die Problematik herangehen. Nicht: “Schreibe auf, was du in 20 Jahren machen wirst”, sondern sie provozieren “Taxifahrer mit Halbglatze? Geschiedene Bachmann-Preisträgerin?” und sprechen  die Jugendlichen direkt an:

Denn in den kommenden zwanzig Jahren wird sich, ob man es darauf anlegt oder nicht, das Grundlegende entscheiden, das, was man irgendwann mal „meine Lebensumstände“ nennen wird. Das Anstrengende ist, dass man das Meiste davon selbst entscheiden oder erreichen muss. Das unterscheidet diesen Lebensabschnitt doch deutlich von den ersten zwanzig Jahren, in denen sich die Dinge noch oft wie von alleine oder fremdbestimmt ergeben.

Weiter Fragen findet man auf jetzt.de .

StepMap – (Land-)Karten online erstellen


Bei Lehrerfreund habe ich den Hinweis zu diesem wundervollen Tool gefunden:

Mit dem Tool “StepMap” kann man (interaktive) Landkarten in verschiedener Aufmachung von beliebigen Regionen/Nationen selbst erstellen und auf Arbeitsblättern, Webseiten usw. verwenden. Dies dürfte besonders Lehrer/innen der Fächer Geschichte und Geographie erfreuen, aber auch im Deutsch- bzw. fremdsprachlichen Unterricht kann man von dem Tool enorm profitieren. Sie finden hier eine Beschreibung von StepMap, einige Beispiele und Hinweise zur Verwendung im Unterricht.

Quelle: http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/stepmap-land-karten-online/3636

Ich habe das gleich mal ausprobiert und eine kleine landeskundliche Reise durch Sachsen angelegt. Das geht überraschend unkompliziert. Schnell sind die Icons eingefügt und beschrieben. Diese können dann mit Dokumenten, Seiten oder Videos verknüpft werden. Auch die Einbindung in WordPress funktioniert problemlos. Ich habe nur schnell etwas zusammengestellt und werde es, wenn mehr Zeit ist weiter ausprobieren.

Es ist absolut DaF-tauglich!

Selbst Schüler könnten hier eigene “Karten-(Sprach)Reisen” planen und ins Netz stellen. Wichtig für DaF: Das Tool ist auf Deutsch! Ich kann mir vor allem eine Art Webquest mit Karten vorstellen, Präsentationen von Ländern bzw. Regionen oder eine “Dialektreise” durch deutschsprachige Länder. Vergessen habe ich noch zu erwähnen, dass die erstellten Karten auch in Arbeitsblätter eingefügt (Natürlich dann ohne Video) oder auf dem eigenen Computer gespeichert werden können. Weiteres zur Beschreibung von StepMap, einige Beispiele und Hinweise zur Verwendung im Unterricht finden sich auf der zitierten Seite von Lehrerfreund.

Also los, ich lade euch zu einer kleinen Reise durch Sachsen ein. Klickt auf die Karte, seht euch die Videos an und beantwortet die Fragen:   ;-)

Sachsen
Landkarten erstellen mit StepMap

Nachtrag (1. Februar 2010)

Aktuell gibt es neue Posts zum Thema StepMap. So beschreibt Literatenmelu sehr ausführlich das Tool.  Sie kommt auch zu dem Schluss, dass sich der Einsatz im Unterricht lohnt, kritisiert aber,”dass sich Schüler bei solchen Diensten anmelden müssen, um sie entsprechend nutzen zu können.” Auch René Scheppler vom Blog http://blog.initiatived21.de geht in seinem Post Kollaborative Kartenarbeit auf StepMap ein. Wie der Titel schon sagt, favorisiert er die kollaborative Kartenarbeit und dafür, findet er, sei das Tool nicht geeignet. Ich finde die Idee, dass Schüler gemeinsam Karten bearbeiten, natürlich sehr gut. Ich denke aber, dass StepMap auch dies (mit Einschränkungen) möglich macht. Interessant seine Alternative: uMapper. Leider besitzt das Tool nur eine englische Oberfläche. Es soll aber trotzdem leicht zu bedienen sein und noch andere Möglichkeiten besitzen, die auch für DaF interessant sein dürften. Ich zitiere ihn aus seinem Kommentar:

Ich möchte noch ergänzen, dass man bei uMapper natürlich auch eigene Karten hochladen und nutzen kann (Bilddateien werden akzeptiert). Damit wird das Tool natürlich über die Fachgrenzen von Erdkunde interessant:
- Man lade ein Bild des menschlichen Körpers hoch und lasse mit dem Geo-Game menschliche Körperteile bestimmen.
- Man lade ein Bild des Sonnensystems hoch und lasse Planeten bestimmen.
- Man lade eine Wordle-Wolke (http://www.wordle.net) hoch und lasse Wortarten bestimmen (Nomen, Verben, Adjektive usw.). Über die Komplexität der Wordle-Wolke lässt sich der Schwierigkeitsgrad ändern.

Da sind sicher noch einige Szenarien denkbar. Nur, ich vergaß im Artikel diese individuelle Uploadmöglichkeit zu erwähnen.

Die Idee mit der Wordle-Wolke werde ich auf alle Fälle ausprobieren. Aber auch die Möglichkeit Bilder mit Lexik beschreiben zu können, klingt für die Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht sehr verheißungsvoll.

Einen guten Überblick, wie StepMap funktioniert, findet man auf den Seiten des Netzcheckers:

StepMap Sachsen

Wiki im DaF-Unterricht


Nun ist schon mehr als ein Monat vergangen, dass ich folgenden Vortrag auf der IDT in Jena gehalten habe: IDT-Vortrag – Wiki im DaF-Unterricht

Hier ist eine kurze Zusammenfassung. Alle Vorträge in der Sektion E4 wurden in einem Blog IDT2009-E4 dokumentiert.

IDT

  1. Warum ein Wiki?
  2. Wiki-Family auf ZUM.de
  3. Technische Möglichkeiten
  4. Konkrete Beispiele der Anwendung
    1. Das Wiki als Projektplattform: DSD-Projekte
    2. Projekt – Freie Themenwahl
    3. Weihnachten in Ungarn
    4. Meine Lieblingsmusik
    5. Arbeit mit den Wiki-Bausteinen – Beispiel: WikiQuest Dresden
    6. Wettbewerbe und kleinere Projekte 2007-09
  5. Das Wiki kann noch mehr: DSD-Schulnetzwerk und Weiterbildung
  6. Wohin soll die Wiki-Reise gehen?

Der Vortrag „Wiki im DaF-Unterricht“ beschäftigt sich mit dem Potenzial von Wiki im schulischen DaF-Unterricht, insbesondere für die Vorbereitung auf das DSD B2/C1. Dabei werden konkrete Einsatzszenarien des projektorientierten und kooperativen Lernens vorgestellt.
Das verwendete DSD-Wiki ist Teil der Wiki-Family auf ZUM.de (Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.) und basiert auf der Media-Wiki-Software, die sich durch einfache Handhabung und eine Reihe von technischen Erweiterungen auszeichnet. Es ist möglich, Seiten einfach und schnell zu editieren,  Bilder, Audiodateien, Videos und PowerPoint-Präsentationen einzubinden, Quizaufgaben zu erstellen und diese mit dem interaktiven Whiteboard zu nutzen. Die Lerner werden zu aktiven Gestaltern des Wikis. Deutsch ist dabei sowohl Arbeitssprache als auch Zielsprache.
Der Vortrag stellt konkrete Beispiele der Arbeit im und mit dem Wiki vor. Seit September 2007 nutzt das Gundel Károly Fachgymnasium Budapest das DSD-Wiki als Projektplattform zur Vorbereitung der Facharbeiten für die mündliche DSD-C1-Prüfung. Die Plattform ermöglicht den Schülern auch eine Zusammenarbeit über die Schule hinaus. Sie können von zu Hause aus, zu jeder Zeit, allein oder gemeinsam, die Aufgaben bearbeiten. Sie sammeln auf der Wiki-Seite die Ergebnisse ihrer Recherche, tauschen Meinungen aus und planen bzw. präsentieren ihre Vorträge. Die Projektseiten werden einheitlich nach festgelegten Vorgaben gestaltet, was planvolles arbeitsteiliges Arbeiten erleichtert.
Die Seiten wurden so angelegt, dass eine ständige Reflexion durch die Schüler selbst erfolgen kann. So ist sichergestellt, dass eventuell auftretende Schwierigkeiten zum Projektende nicht in Vergessenheit geraten und später auch in der Prüfung besprochen werden können.
Die Transparenz der Wiki-Seiten ist nicht nur für die Schüler wichtig, sondern auch für den Lehrer, der sich über den Fortgang der Projekte ständig informieren (über „Letzte Änderungen“), sowie über die “Diskussion(s)”-Seiten (der einzelnen Wiki-Seiten) helfend eingreifen kann.
Der Vortrag  verweist auf weitere Beispiele für schulinterne Wiki-Projekte und Wettbewerbe, die mit dem Wiki realisiert wurden. So diente das DSD-Wiki der Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen wie der Video-Livekonferenz mit dem Innenminister Niedersachsens Uwe Schünemann zum EU-Projekttag.
Auch Unterrichtseinheiten können hier geplant und durchgeführt werden. Gute Beispiele dafür sind die sogenannten Wiki-Bausteine, die in einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema Landeskunde entstanden sind.  Ein sehr erfolgreicher  Baustein ist  das WikiQuest „Klassenfahrt nach Dresden“, in dem Schüler mit Hilfe von Google-Maps selbstständig eine Reise planen und ihre Ergebnisse im Wiki präsentieren.
Ein wichtiger  Vorteil des Web2.0-Tools Wiki ist, dass Projekte und Wettbewerbe über Ländergrenzen hinweg bearbeitet werden können. Diese Möglichkeit besteht auch für DSD-Prüfungsthemen. So könnte das Potenzial des weltweiten Netzwerkes der DSD-Schulen für interkulturelles Lernen genutzt werden, wodurch auch DSD-Projekte eine neue Qualität gewinnen könnten.

Die Präsentation des Vortrags befindet sich hier: IDT-Vortrag – Wiki im DaF-Unterricht

Einige Arbeiten und Projekte:

Meine Lieblingsmusik

Aus einem Kommentar auf dem DaF-Blog zum Post Adventskalender 2008 entwickelte sich die Idee, etwas mehr über das Weihnachtsfest in unseren Ländern zu berichten. Cornelia war am schnellsten und erstellte den Post Weihnachten in der Schweiz, den sie mit einem Weihnachtsquiz und den leckeren Guetzli ergänzte: Weihnachten in Ungarn

Projekte:  “Themen die euch interessieren, die ihr spannend findet und über die ihr schon lange etwasmmehr wissen wollt!”  mehr

→ Beispiel: Projekt-Gruppe: Farben
→ Beispiel: Projekt-Gruppe: Religion2

Arbeit mit den Wiki-Bausteinen

Bild:Nuvola apps kivio.png
  1. WikiQuest Dresden | 12A-08/09/Dresden Gruppe 1 | Leitlinien für ein WikiQuest
  2. Glossar zum Buch “Am kürzeren Ende der Sonnenallee”

“Meine Gitarre”- Mein Lieblingsding; Weiterführung als Projekt: Wie leben Jugendliche in Deutschland und in Ungarn? | Beispiel: Werte in Ungarn

Video-Livekonferenz mit dem Innenminister Niedersachsens Uwe Schünemann Zum EU-Projekttag und Fotoaktion: “Europa in Budapest: Embleme und Flaggen”

Wettbewerb: Wir in Ungarn Quizaufgaben von Schülern für Schüler; MiniWebQuest von Schülern

Mein Lieblingsplatz ist ein Friedhof. mehr


Der Einfluss von Schreibwerkzeugen auf den Sprachgebrauch


Interessanter Artikel auf den Seiten des Goethe Instituts:

Der Einfluss von Schreibwerkzeugen auf den Sprachgebrauch

Das Deutsche verkümmert, beklagen Sprachwächter seit Jahren. Schuld ist der Computer. Wirklich? Macht es sprachlich einen Unterschied, mit welchem Schreibwerkzeug ein Text geschrieben wird: mit Stift, Schreibmaschine oder am Computer?

unfertig und schnell hingewischt

„Es ist ein Trugschluss der Computerschreiberei, zu denken, dass man schnell etwas hinschreibt und es später korrigiert“, sagt er. „Das tun die wenigsten.“ Da er auf Papier schreibt, überlege er länger und begnüge sich nicht mit der erstbesten Formulierung. Stereotypen wie „eine nachdenkliche Miene“ oder „ein verschmitztes Lächeln“ könne er durch diese Arbeitsweise vermeiden. „Solche Standard-Formulierungen fließen beim flotten Schreiben am Rechner schnell ein“, sagt Prosinger, auf den Texte, die am Computer geschrieben sind, oft „unfertig und schnell hingewischt“ wirken. „Der Computer verführt dazu.“

Und im Wiki????

Es ist jedenfalls ein ernstzunehmendes Argument, das man beim kreativen kooperativen Schreiben beachten sollte. Auch hier gilt: Die richtige Mischung machts!

Einladung zum online Vortrag – Thema: An und mit Wikis arbeiten


Hiermit möchte ich alle Interessenten zu meinem Gastvortrag in der Web2.0 Community einladen:

Willkommen zur DaF-Wiki-Tour 2009

Willkommen zur DaF-Wiki-Tour 2009

Was erwartet euch?

Eine Bus-Tour durch drei Jahre Arbeit mit DaF-Wikis. Es wird eine Reise, die die Geschichte des DSD-Wikis erzählt und Beispiele für Einsatzszenarien von Wiki im Fremdsprachenunterricht aufzeigt.
Ich werde kurz über die ZUM-Wiki-Family sprechen und die technischen Möglichkeiten dieser Wikis vorstellen.

SAGT ES BITTE WEITER!

Wer möchte, kann sich ganz einfach  hier einloggen:

Ort: Community LiveOnline Raum – zum Login

Ein Bus-Ticket ist nicht notwendig.    :-)

Zeit: 19.00-20.30 h MEZ

Ich würde mich freuen, euch zum Vortrag begrüßen zu können und bin auf die sich anschließende Diskussion gespannt. Vielen Dank auch an Jürgen Wagner, der in seinem Blog über den Vortrag berichtet hat.

HV-B2 Übung: Wann ist man erwachsen?


Wieder eine sehr gute Übung auf dem IIK Düsselblog:

Wann ist man erwachsen?: Wie gewohnt mit sehr guten Aufgaben auf einem Arbeitsblatt (PDF) und dem Podcast Link von WDR5. (B2-Niveau)

TIPP: Es lohnt auch der Blick auf die Ergebnisse des IIK Wikis:

Im Rahmen von Projektarbeit bzw. im Unterricht erstellen IIK-Teilnehmer in Gruppen von 2-4 Personen gemeinsam Texte zu vorgegebenen Themen im IIK Wiki.

Beispiel: Wie die Deutschen leben

Schreibt eine zweite Strophe für die deutsche Nationalhymne!


Eine Unterrichtsidee, die mir beim Lesen eines ZEIT-ONLINE Artikels kam. Hier stellt man folgende Fragen zur Diskussion:

Soll die Bundesrepublik zum 60. Geburtstag eine zweite Strophe für ihre Nationalhymne bekommen? Wäre der Text der DDR-Hymne geeignet?

Der Vorschlag stammt vom SZ-Autor Heribert Prantl, der zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik die Nationalhymne um eine zweite Strophe ergänzen möchte. Zitat:

Schon 1990, bei den Verhandlungen zum Einigungsvertrag, hatte Lothar de Maizière, der letzte, der demokratisch gewählte DDR-Ministerpräsident darum gebeten, “Einigkeit und Recht und Freiheit” mit dem “Auferstanden aus Ruinen” zu verbinden”. Aber damals galt im Westen alles als schlecht, was sich mit der DDR verband. Der Westen lehnte brüsk ab, im Gestus: Was wollen wir mit eurer Hymne? Es war der Überheblichkeitsgestus: Ihr könnt froh sein, dass ihr nicht mehr die alten Lieder singen müsst.  aus SZ

Nun möchte ZEIT-ONLINE darüber eine Debatte führen, ob dies politisch machbar sei. Auch eine Karaoke-Version zur alten Melodie kann man aufzeichnen und als Dateianhang MP3 hochladen.

Ich würde vorschlagen, ein neue Strophe von unseren Schülern (DaF) schreiben zu lassen. Stellt euch vor, aus der ganzen Welt werden neue Strophen eingesandt, die den unterschiedlichen Blick auf unser Land thematisieren. Die Ergebnisse könnten im Internet gesammelt und kommentiert werden. Also, dann mal los!

Weitere Links: