Wiener Kaffeehäuser – Lieblingsort der Literaten …


… und auch sehr beliebt als DaF-Thema. Deshalb dieser Verweis auf einen aktuellen Beitrag auf Spiegel-Online:

Tratschen und diskutieren, Zeitung lesen und philosophieren: Das Wiener Kaffeehaus ist schon immer mehr Club als Café gewesen, beliebt bei Literaten und Touristen. Noch heute werden Fiaker und Einspänner auf einem Silbertablett serviert.

Hier in diesem Blog gab es zu diesem Thema schon mal einen längeren Beitrag: Kaffee- und Kaffeehaus- Kultur in Wien und Budapest

Passionsspiele in Oberammergau


In regelmäßigen Abständen informiert das Goethe Institut auf seinen Seiten über wichtige Ereignisse aus der deutschen Kunstszene: Künste

Im Bereich >  Theater >  Institutionen, Bühnen, Festivals geht es u.a. um ein wichtiges landeskundliches Thema: Theater als Brauchtum – Die Passionsspiele in Oberammergau (Juli 2010).

Als Passionsspiel werden christliche geistliche Dramen um die Passion, das Leiden und Sterben des Jesus von Nazaret bezeichnet. Karfreitagsspiele, Passionsspiele und die sich thematisch häufig überschneidenden Osterspiele waren im Mittelalter und in der frühen Neuzeit in ganz Europa verbreitet. Sie sind oft als vielstündige oder mehrtägige Aufführungen unter Mitwirkung von zahlreichen Schauspielern angelegt. Aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Passionsspiel

Die Oberammergauer Passionsspiele sind die bekanntesten in Deutschland und finden nur alle 10 Jahre statt. Ihre Entstehung wird auf der Seite des GI so beschrieben:

1633 wütete die Pest im Ammertal. Um dem schwarzen Tod Einhalt zu gebieten, gelobten die Gemeindevorsteher „die Passions-Tragödie alle zehn Jahre zu halten“. Danach, so will es die Legende, ist kein einziger Oberammergauer mehr der Pest erlegen. 1634 wurde erstmals das Passionsspiel aufgeführt. 2010, fast drei Jahrhunderte später, steht etwa jeder zweite der 5.000 Oberammergauer auf der Bühne des Passionstheaters. Mitmachen darf, wer im Dorf von Geburt an gemeldet ist oder seit 20 Jahren dort lebt.

Hier das offizielles Informationsvideo Passion Oberammergau 2010:

Dieses einmalige Theatererlebnis wird heute aber auch kritisch gesehen. Die Begriffe Verkündigung, Spektakel und Geschäft zeigen die Spannweite möglicher Meinungen:

Tatsächlich ist die Passion für das Dorf bis heute ein gutes Geschäft. Doch allein mit der Gewinnsucht seiner Ausrichter lässt sich nicht erklären, wie sich das Spiel über all die Jahrhunderte hinweg behaupten konnte. Gestritten wurde im Dorf immer auch um die Sache; um die bestmögliche Darstellung des Heilsgeschehens. Aus:
http://www.goethe.de/kue/the/ibf/de6371278.htm

Auf den Seiten von BR-online kann man 5 Schlüsselszenen der aktuellen Aufführung Oberammergauer Passion 2010 in guter Qualität finden: Der Einzug in Jerusalem, die Vertreibung der Händler aus dem Tempel, das letzte Abendmahl, Jesu Verrat und Verhaftung, Kreuzweg und Kreuzigung

Interessant für den Unterricht ist es, die Neuerungen in der aktuellen Aufführung zu suchen und Gründe für diese Veränderung zu diskutieren. Einige Informationen dazu kann man auch der oben erwähnten Seite des GIs entnehmen. Auch die Deutsche Welle hat über das Ereignis berichtet (DW-TV Reporterin Elena Ern blickt hinter die Kulissen der Passionsspiele). Der Beitrag eignet sich ebenfalls für den Unterricht:

Links:

DaF-Landeskunde-Blick in das Jahr 2010


Ein neues Jahr steht vor der Tür. Ich möchte die Tradition fortsetzen zu fragen, welche Themen, Ereignisse und Jubiläen uns im DaF/Landeskundeunterricht erwarten. Einige möchte ich hier aufzählen und ich würde mich freuen, wenn ihr die Sammlung mit euren Ideen ergänzt.

Auch in diesem Jahr geht es um die Wiedervereinigung Deutschlands. Wir feiern am 3. Oktober den 20. Jahrestag. Auch interessant für Projekte (nicht nur in Ungarn), sind die beiden dann aktuellen Kulturhauptstädte Europas: Pécs (Ungarn) als Vertreter eines neuen EU-Mitgliedes  und das Ruhrgebiet.

Politisch ist zum Glück das “Superwahljahr” vorbei, aber der “Zieleinlauf der nicht unumstrittenen Agenda 2010″ steht an. Der Begriff Agenda 2010 verweist auf Europa: Im Jahr 2000 beschlossen die europäischen Staats- und Regierungschefs in Portugal, die EU nach der Lissabon-Strategie (Lissabon-Agenda) bis zum Jahr 2010 zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ zu machen. Auf das Fazit können wir gespannt sein.

Natürlich wird die  19. Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika (11. Juni–11. Juli) eine Rolle spielen. Auch zwei deutsche Fußballtraditionsvereine feiern in diesem Jahr: am 15. Mai FC St. Pauli (vor 100 Jahren) und am 17. Mai TSV 1860 München (vor 150 Jahre)n gegründet.

Historisch würde ich auch den 75. Jahrestag des offiziellen Starts des Fernsehens in Deutschland und Beginn eines regelmäßigen Versuchsprogramms am 22. März 1935 in Berlin nennen. Auch die Gründung des Berliner Krankenhauses Charité vor 300 Jahren heute  (eine der größten Universitätskliniken Europas) könnte ein Thema sein. Für die Deutsch-Polnischen Beziehungen ist bestimmt der 600. Jahrestag der Schlacht bei Tannenberg interessant. (Am 15.07.1410 besiegen Polen und Litauer unter König Wladislaw II. (Jagiello)  das Heer des Deutschen Ordens bei Tannenberg.)

Weiter bedeutende Ereignisse:

  • 200 Jahre: Humboldt-Universität zu Berlin
  • 6. Juni: 300. Jahrestag der Gründung der Meißener Porzellan-Manufaktur auf der Albrechtsburg, Meißen
  • 22. August 2010: 60. Jahrestag – Technisches Hilfswerk (THW) gegründet
  • 1810   legt der Arzt Christian Friedrich Samuel Hahnemann mit dem „Organon der Heilkunst” den Grund zu seiner Homöopathie.
  • 18. September–3. Oktober: 177. Oktoberfest in München seit 200 Jahren.
  • 175 Jahre: Deutsche Eisenbahnen Die erste deutsche Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth wird am 07.12.1835  eröffnet. Hierzu lieferte Stephenson die Lokomotive „Adler”

Und dann sind da noch die Geburts- und Strebejahre bekannter Persönlichkeiten. Hier eine kleine Auswahl:

  • 750. Geburtstag Meister Eckhardt, * um 1260 Hochheim, Gotha, f 1327 Köln, bedeutendster dt. Mystiker, Dominikaner
  • 8.04.1835      175. Todestag  Wilhelm von Humboldt, dt. Gelehrter  und Staatsmann, konzipierte die Berliner Universität und das neuhumanistische Gymnasium
  • 19.04.1560 450. Todestag Philipp Melanchthon, * 16.02.1497 Bretten/Pfalz; Humanist, reformatorischer Theologe und Hauptmitarbeiter Luthers
  • Robert-Koch-Jahr: 100. Todestag des deutschen Bakteriologen und Nobelpreisträgers am 27. Mai
  • Robert-Schumann-Jahr: 200. Geburtstag des deutschen Komponisten am 8. Juni
  • Arthur-Schopenhauer-Jahr: 150. Todestag des deutschen Philosophen am 21. September
  • 27.10.1760    250. Geburtstag Heinrich Reclam, dt. Verlagsbuchhändler
  • 21.12.1935 75. Todestag Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker

Weitere Daten und Ereignisse kann man hier finden:

Digizine – ein online Magazin für DaF-Lerner


In den Niederlanden gibt es seit knapp einem Jahr ein online Magazin, das sich an jugendliche DaF-Lerner richtet. Ich finde die Seiten sehr gut gelungen. Das Magazin ist multimedial konzipiert. Es ermöglicht die Einbindung von Videos und bietet viel Lesestoff. Die Texte sind nach Niveaustufen (3 – als gelbe Punkte) gekennzeichnet und die Themen motivierend für Schüler aufbereitet. Umweltschutz ist genauso vertreten, wie die aktuelle deutsche Musikszene. Ergänzt werden die Beiträge mit vielen externen Links. Die aktuelle dritte Ausgabe beschäftigt sich mit dem Fall der Mauer. Wer genau das Magazin macht, konnte ich mit meinen fehlenden Niederländisch-Kenntnissen nicht herausbekommen. Noch zu erwähnen wäre, dass es Übungen auf Niederländisch und Deutsch gibt.

Die Navigation ist einfach zu handhaben. Man kann wie in einem normalen Magazin blättern oder direkt Seiten ansteuern. Das verwendete Tool erinnert mich an ein Miki,das ich hier schon im Blog vorgestellt habe. Mikis können auch Schüler erstellen. So könnte zum Beispiel ein online Magazin als Projektergebnis hergestellt werden.

Weitere Digizine:

Über Miki im Blog:

DeutschLern.net startet Wettbewerb auf Twitter


dlnbanner-125-125-de DeutschLern.net zeigt, wie man Twitter auch mit Schülern nutzen kann. Zuerst war ich etwas skeptisch. Ein DaF-Wettbewerb zum Thema 20 Jahre Mauerbau auf Twitter? Wie soll das gehen? Ich muss ehrlich sagen, dass ich zwar Twitter mit meinen Schülern benutze, aber aktuell hier nicht besonders viel los ist. Gebraucht wird der Kommunikationskanal zurzeit nur, wenn es Probleme mit der Arbeit im Wiki gibt oder Schüler Fragen zu ihren Vorträgen haben. Vielleicht finden Schüler Twitter oft nicht so interessant, weil sie auf anderen Plattformen (in Ungarn iwiw) zu Hause oder im Internet eher passiv sind.
Jedenfalls verspricht das Gewinnspiel “Ein Graffiti an die Berliner Mauer malen und gewinnen ” von DeutschLern.net, dass auch Twitter den Schülern Spaß machen kann, denn ein virtuelles Graffiti auf die Berliner Mauer zu malen und dieses dann zu veröffentlichen, ist wirklich eine tolle Idee. Und gewinnen kann man auch noch etwas. Vom 30. Oktober bis zum 27. November werden  jeden Freitag tolle Preise für die schönsten Mauergraffiti verlost.

Wie funktioniert es?

Natürlich braucht man ein Konto bei Twitter. Danach geht es so weiter:

  1. Öffnen Sie das Graffititool
  2. Malen und schreiben Sie ein Graffiti
  3. Schreiben Sie einen kurzen Kommentar(maximal 100 Zeichen)
  4. Klicken Sie ‘Auf Twitter posten’, um ihr Bild abzuschicken

aus:
http://www.deutschlern.net/berlinermauer

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass man unbedingt die Schüler ermutigen sollte, die Kommentarfunktion des Graffititools oder über Twitter zu nutzen. Erst durch das gegenseitige Kommentieren der Arbeiten  kann das sprachliche Potenzial  des Mediums genutzt werden. Vielleicht entstehen dadurch neue Twitterfreundschaften. ;-)

Wichtige Links:

Zur Ausstellung | Ein Graffiti malen | Zum Gewinnspiel

Weiterhin sollte man auch die interaktiven Übungen “Die Berliner Mauer” auf  DeutschLern.net mit den Schülern nutzen.

Da bleibt mir nur noch “Viel Spaß!” zu wünschen.

Fußball als Geburtshelfer der Bundesrepublik


Bin gerade bei der Unterrichtsvorbereitung für das Fach Civilizáció (Landeskunde). Aus aktuellem Anlass möchte ich in diesem Jahr mit dem Thema 60 Jahre Bundesrepublik beginnen. Dabei nutze ich die schon früher im Blog besprochene Seite der dpa: “60 deutsche Jahre – Geschichte(n) in den deutschen Medien”. Hier findet man eine Reihe guter Texte geordnet nach den 6 Jahrzehnten. Folgenden Text habe ich für den Unterricht gewählt, weil er nicht nur die interessante These äußert, dass der 4. Juli 1954 die eigentliche Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland war, sondern es hier auch einen Bezug zu Ungarn gibt.

Ja, wir wissen es. Rahns Treffer war die 3:2-Führung in der 84. Minute des WM-Finales am 4. Juli 1954 im Berner Wankdorf-Stadion gegen die damals als unschlagbar geltenden Ungarn. 360 Sekunden später waren „wir“ zum ersten Mal Fußball-Weltmeister. Neun Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation stellte dieser Triumph den Urknall der deutschen Sportgeschichte dar, dessen Eruptionswellen weit über die seligen Seelen der Fans hinausreichten. Die von den Siegermächten kontrollierte Wiederbelebung eines demokratischen Staatsgebildes lag damals schon fünf Jahre zurück, doch heute herrscht unter Historikern und Zeitzeugen weitgehend Konsens, dass der 4. Juli 1954 die eigentliche Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland war, mit Bundestrainer Sepp Herberger als dem „heimlichen“ Zweit-Kanzler neben Konrad Adenauer.

aus Kieler Nachrichten

Hier die entscheidenden Minuten der historischen Radiosendung:

Der kleine Held von Sopron


19. August 1989: Zu Hunderten drängen Menschen aus der DDR über die ungarisch-österreichische Grenze. Arpad Bella müsste sie aufhalten. Aber der Offizier zieht seine Waffe nicht. 20 Jahre später erzählt er von dem Tag, der auch sein Leben verändert hat.

www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/20_jahre_mauerfall/der_fall_der_mauer/& oder http://www.dpa.de/Detailansicht.530+M51a7b77560a.0.html

Dieser Text der FR-Online eignet sich ausgezeichnet für den Landeskundeunterricht hier in Ungarn. Passend dazu auch folgendes Video der DW:

Weitere Links:

Video erklärt die innerdeutsche Grenze


Das Video ist sehr gut für den Civilizáció-Unterricht geeignet:

Weingarten – Blutritt oder Blutfreitag


Weingarten Blutritt

Weingarten Blutritt

Seit Jahrhunderten feiert Weingarten in Baden-Württemberg am Freitag nach Himmelfahrt ein Fest, das Ausdruck tiefer Volksfrömmigkeit ist: den sogenannten Blutritt oder Blutfreitag. Dabei versammeln sich rund 2800 Wallfahrer in Frack und Zylinder zu Pferde, um die Heilig-Blut-Reliquie zu ehren.

“Der Blutritt im oberschwäbischen Weingarten ist die größte Reiterprozession der Welt zu Ehren einer Blutreliquie und findet am Freitag nach Christi Himmelfahrt, dem so genannten Blutfreitag, statt. Er wurde 1529 erstmals schriftlich erwähnt und bereits damals als Brauch von alt her bezeichnet. Traditionell dürfen nur Männer als Reiter teilnehmen.” aus WP

Ursprung

“Die Reliquie in Weingarten enthält der Legende nach einen mit Erde vermischten Blutstropfen Jesu Christi. Dieser Blutstropfen soll von einem römischen Legionär aufgefangen worden sein, der später als Longinus bekannt wurde. Mit seinen Gebeinen kam die Reliquie nach Mantua. Von dort kam ein Teil der Reliquie über Kaiser Heinrich III., Graf Balduin V. von Flandern und dessen Tochter, Stieftochter oder Halbschwester (je nach Quelle) Judith zu den Welfen und schließlich nach Weingarten.” aus: WP

Links:

Bund der Vertriebenen


Als dieses Thema im Unterricht angesprochen wurde, fiel mir auf, dass dies relativ selten passiert. Auch in DaF-Lehrwerken ist es kaum präsent. Warum? In der öffentlichen Diskussion Deutschlands dagegen spielt das Thema eine wichtige Rolle. Passt es vielleicht nicht in das offizielle Deutschlandbild, das man vermitteln möchte oder stecken einfach ökonomische Interessen dahinter, weil die Schulbuchverlage ihre Lehrwerke auch in Osteuropa verkaufen wollen?

In den letzten Wochen wurde viel über den Bund der Vertriebenen und deren Präsidentin diskutiert. Ein heikles Thema, besonders in den Beziehungen zu Polen. Nach langem Streit verzichtete im März der Bund der Vertriebenen auf die Nominierung seiner Präsidentin Steinbach für den Stiftungsrat des geplanten Vertriebenenzentrums. Der Posten bleibt unbesetzt.

Man werde die Position «demonstrativ unbesetzt lassen», um deutlich zu machen, dass sich das Präsidium «sein originäres Besetzungsrecht von niemandem vorschreiben lässt – weder von der SPD noch von sonst jemandem», hieß es in der Erklärung.

Aus: Netzzeitung

Das Problem wird uns also in Zukunft weiter begleiten. Ein Tabu-Thema im DaF-Unterricht? Das muss es nicht sein. Es gibt im Internet genügend Material, um sich von allen Seiten dem Problem zu nähern, auch wenn es manchmal schwer fällt, alles und alle zu verstehen. Ich habe daher hier einige Informationen zusammengestellt. Natürlich eignet sich die Problematik auch als DSD-C1-Thema.

Folgende Zitate stammen aus der Wikipedia.

Der Bund der Vertriebenen (BdV) ist der Dachverband der deutschen Vertriebenenverbände in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Er erhebt den Anspruch, die Interessen der von Flucht, Vertreibung und Aussiedlung betroffenen Deutschen, unabhängig von einer Mitgliedschaft, wahrzunehmen. Präsidentin des BdV ist seit 1998 die Politikerin Erika Steinbach (CDU).

Die Deutsche Welle berichtet:

Die Extra 3 Satire vom 11.9.2008 zeigt ein Treffen des Bundes der Vertriebenen 2008.

Der Bund der Vertriebenen wird staatlich gefördert, weil an der Erfüllung seiner Aufgaben ein Bundesinteresse besteht. Zu diesen Aufgaben gehören die Integration der Aussiedler und Spätaussiedler, die soziale und kulturelle Unterstützung der deutschen Volksgruppen und Minderheiten, die Verständigung und Zusammenarbeit mit den Nachbarvölkern und die Pflege des Kulturgutes der Vertriebenen und Flüchtlinge als Teil des deutschen und europäischen Erbes. Die Bundesregierung bedient sich hierzu auch der Einrichtungen der Vertriebenenverbände.

Siehe auch:

Und hier eine Statistik:

Leider kann Ihr Browser diese Grafik nicht anzeigen. Direkter Link zur Statistik “Gehört Ihre Familie zu den Vertriebenen, also zu Familien, die durch den Zweiten Weltkrieg ihre ursprüngliche Heimat verloren haben und woanders hinziehen mußten?”