Gute Manieren in Deutschland


Die Deutsche Welle hat in ihrer Folge Alltagsdeutsch einen bemerkenswerten Beitrag zu Begrüßungsritualen und dem sogenannten “Guten Benehmen” in Deutschland veröffentlicht:

Wie begrüßt und wie verabschiedet man sich in Deutschland? Wie verhält man sich im Restaurant? Bezahlt der Mann oder die Frau? Manche Formen des Benehmens sind geblieben, andere haben sich im Laufe der Zeit geändert.

Downloads:

Zum “typisch deutschen” Thema Pünktlichkeit ist zu lesen:

Die Deutschen sind weltweit bekannt für ihre Pünktlichkeit. Bei manchen Gelegenheiten wird aber das sogenannte akademische Viertel noch abgewartet. Der Begriff stammt aus der Hochschulsprache und bedeutet, dass man fünfzehn Minuten später kommen kann.

Die Musikszene der DDR auf Step into German


Die aktuelle Podcastausgabe von Step into German beschäftigt sich mit der Musikszene in der DDR. Zusätzlich gibt es ein Quiz zur  Die Musikszene der DDR  und den Music Podcast 2013/4 – als Transcript (PDF, 210 KB.

Für mich ist die “Sendung” leider etwas oberflächlich geraten. Es lohnt sich mit dem Thema intensiver auseinanderzusetzen. Auch viele der damals erschienen Texte laden dazu ein, mehr über das Leben in diesem Teil Deutschlands zu erfahren.

Einige Beispiele aus dieser Zeit:

Als ich fortging ist ein Lied der Gruppe Karussell, das 1987 veröffentlicht wurde. Komponist und Sänger des Songs ist Dirk Michaelis, der Text stammt von Gisela Steineckert.

Stern-Combo Meißen: “Der Kampf um den Südpol” (Mit original DDR-Einführung)

Das gab es auch: 1988 Feeling B – Artig - Hier ein Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm:Flüstern Und Schreien – Die Rockjugend der DDR (1988)

Wer hier genau aufgepasst hat, entdeckt Musiker, die heute hier mitspielen:

Natürlich darf Silly nicht fehlen. Der Text eignet sich auch heute noch ausgezeichnet für den Einsatz im Unterricht: Mont Klamott (1983)

Arbeitsblätter für DaF


Ich weiß, es ist ein schon etwas abgegriffenes Thema. Arbeitsblattsammlungen für DaF gibt es wie Sand am Meer. Trotzdem habe ich für die Vorbereitung einer Fortbildung erneut eine  zusammengestellt und bereits im November in das DaF-Wiki unformatiert eingefügt. Überraschenderweise gab es seit dem über 3000 Zugriffe, also scheint an dem Thema immer noch Interesse zu bestehen. Jetzt habe ich da gerade auf der Seite etwas Ordnung gemacht (Überschriften und Beschreibungen eingefügt). Vielleicht hat der eine oder andere Lust, an der Seite weiter zu basteln. Man braucht sich nur im DaF-Wiki anzumelden und auf der Seite auf [Bearbeiten] zu klicken.

Also keine Angst! Teilen macht Spaß! ;-)

Hier der Link zur Seite:
http://wikis.zum.de/daf/Arbeitsblätter_für_DaF

Natürlich kann auch jede andere Seite bearbeitet werden.

Warum ZUM?


Was ist das eigentlich – ZUM?

Eine kurze Erklärung bietet folgender Film von Lutz Berger (
http://www.lutzland.de
)

Den vorgebrachten Begründungen, warum man in der ZUM ist, kann ich  aus eigener Erfahrung nur zustimmen. Die “Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V.” (ZUM Internet e. V., ZUM, ZUM.de) gibt es seit 1997 unter der Adresse www.zum.de. Im DaF-Bereich gibt es seit längerer Zeit eine Reihe von erfolgreichen Projekten:

Die DaF-Seiten im ZUM-Wiki

Das DSD-Wiki (seit dem 23. April 2008 in der ZUM-Family)

Das Wiki Deutsch-Online und das sich im Aufbau befindende DaF-Wiki.

Da stellt sich nur noch die eine Frage: Warum bist du noch nicht in der ZUM? ;-)

Weitere Links der ZUM:

in anderen Netzwerken

Wer wissen möchte, wie groß bereits die Wiki-Family ist, wird hier mehr darüber erfahren: Wikis auf ZUM.de

Filmempfehlung No.6


Hier gab es schon lange keine Filmempfehlung mehr. Der 3:37 Minuten kurze Trickfilm “MAN” von Steve Cutts kommt ohne Sprache aus und zeigt auf anschaulicher Weise, wie alles begann, was schief lief und läuft und wie es enden wird/ kann. Schaut einfach selbst:

Warum Open Educational Resources?


Warum Open Educational Resources? Presentation at DaF-Webinar, January 2013 von Martin Ebner

Rückblick 2012


Obwohl 2012 sehr wenig Zeit hatte, mich um meinen Blog zu kümmern, waren die Zahlen, die mir WordPress übermittelte, um so überraschender:

19.000 Personen passen in das neue Barclays Center um Jay-Z Veranstaltungen zu sehen. Dieser Blog wurde 2012 über 120.000 mal besucht. Wäre er ein Konzert im Barclays Center, würde es 6 ausverkaufte Vorstellungen benötigen, damit ihn so viele Personen sehen können.

2012 gab es 12 neue Artikel, damit vergrößerte sich das Archiv dieses Blogs auf 500 Artikel.

Mit 1.507 Besuchern war der 3. Dezember der geschäftigste Tag des Jahres.

Wie hat man das Blog gefunden?

Einige Besucher kamen über eine Suche, meistens nach wordle alternative, blumen, hörverstehen c1, musik im daf unterricht, und landeskunde.

Woher kamen die Besucher? Aus insgesamt 136 Ländern!
Die meisten Besucher kamen aus: Deutschland, Frankreich, und Österreich.

Den gesamten Report kann man hier nachlesen:
http://landeskunde.wordpress.com/2012/annual-report/

Neujahrswünsche in der deutschen Sprache


Als ich vor Jahren in Ungarn lebte, fand ich den Neujahrswunsch „BÚÉK“ ungemein praktisch. Dieser setzte sich aus den Worten „Boldog Ùj Èvet Kívánok!“ zusammen, was so viel wie „Glückliches neues Jahr (wünsche ich)“ bedeutet. Die kurze Form ermöglicht es auch Nicht-Ungarn, den Neujahrswunsch mehr oder weniger korrekt vorzutragen, auch wenn der Alkoholspiegel sich schon der kritischen Grenze nähert.

Eine Wunschformel für ein positives neues Jahr zum Beginn des neuen Jahres kennt natürlich auch die deutsche Sprache. Nur gibt es hier (wie so oft) regionale Unterschiede. Nachzulesen sind diese im  ”Atlas zur deutschen Alltagssprache” (www.atlas-alltagssprache.de). Ziel des Projektes ist es, „die aktuelle Vielfalt des Deutschen zu erfassen und anschaulich auf Karten darzustellen“.

Bei der Umfrage zu den Neujahrswünschen unterscheidet der Atlas zwischen dem Zeitpunkt des Neujahrswunsches: a) in der Silvesternacht um 0:00 Uhr, wenn man auf das neue Jahr anstößt und b) für den Wunsch am 1. Januar.

Die Varianten reichen in der Silvesternacht (von Nord nach Süd) von „Frohes neues Jahr“, „Prosit Neujahr“,  „Gesundes neues (Jahr)“ und „Gutes neues (Jahr)“ (Österreich). Genaueres kann man auf der folgenden Seite nachprüfen
http://www.philhist.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_8/r8_f1a_b/
, wo die unterschiedlichen Neujahrswünsche kartiert vorliegen.

Im zweiten Teil geht es um den Wunsch am 1. Januar. Hier gibt es vor allem für die Gebiete eine Veränderung, wo es in der Silvesternacht „Prost“/“Prosit“ (Wunschformel: „Es möge nützen“ bzw. „Es möge zuträglich sein“) heißt. Diese werden meist durch benachbarte Varianten, wie „Gesundes neues Jahr“, ersetzt.

Wer Lust auf mehr bekommen hat, der findet im „Atlas zur deutschen Alltagssprache“ eine kurzweilige Reise durch die Varianten der deutschen Sprache und wer aus den drei deutschsprachigen Ländern kommt, der kann an der neuen Umfrage (Neunte Runde) teilnehmen, indem er den Online-Fragebogen ausfüllt.

Ich wünsche allen Leser des Blogs, ein gesundes, glückliches und frohes neues Jahr!

Neujahr

Links:

Siehe auch im Blog:

Kurzanimationsfilme für DaF – Kurz und Gut macht Schule Teil 2


Nach dem großen Erfolg der Kurzfilmsammlung “Kurz und gut macht Schule” bietet das Goethe-Institut eine Fortsetzung. Diesmal sind es Kurzanimationsfilme, die auf einer DVD veröffentlicht werden. In den Bibliotheken des Instituts sollen diese ab Februar 2013 zur Ausleihe zur Verfügung stehen. Interessant ist das Prozedere, wie die Filme ausgewählt wurden: “Die endgültige Auswahl der Filme traf eine Jury aus Schülern und Collegestudenten.”

Diesmal finden sich 11 Kurzanimationsfilme auf der DVD, die zum größten Teil zwischen 2005 und 2011 entstanden sind. Ergänzt werden die einzelnen Filme durch didaktische Materialien, die sich auf der Projekt-Website befinden.

Ich bin gespannt, wie die Resonanz unter den DaF-Lehrenden sein wird. Einige Filme, wie zum Beispiel “Balance” hatte ich schon früher für den Unterricht in Betracht gezogen, aber dann wieder verworfen. Um so mehr freue ich mich auf die Ideen und Anregungen, die auf der Seite zu finden sind bzw. die daraus entstehen werden.

Teilweise findet man einige Animationsfilme der DVD seit längerer Zeit auf Youtube. Diese sind manchmal von schlechter Qualität und auch ist es nicht sicher, wie lange diese verfügbar bleiben.

Hier einige Beispiele:

1. Der schon erwähnte Film “Balance”:

Lernmaterialien Filmschule DaF:
Balance – Arbeitsblätter (PDF, 158 KB)
Balance – Hinweise für Lehrende (PDF, 47 KB)

2. “Kein Platz für Gerold”

3.Kater

Kater – Arbeitsblätter (PDF, 217 KB)
Kater – Hinweise für Lehrende (PDF, 50 KB)

4. “Das Rad” (Leider nicht mehr Deutsch)

Man erfährt von der Menschheitsgeschichte aus der Sicht sprechender Steine.

Hier fand ich interessant, dass zwei unterschiedliche Didaktisierungen entstanden sind: Alternative 1 wurde in Bangalore/Südindien mit indischen Kursteilnehmern entwickelt. Alternative 2 wurde in San Francisco mit amerikanischen Kursteilnehmern entwickelt. Begründet wurde dies mit dem Verweis aus “unterschiedliche, kulturell verschieden geprägte Herangehensweisen”

Diese Herangehensweise finde ich sehr sinnvoll und es wäre zu wünschen, dass es bald eine Möglichkeit gibt, interkulturell unterschiedliche Filmdidaktisierungen auf einer gemeinsamen Seite zu veröffentlichen.

Das Rad – Arbeitsblätter – Alternative 1 (PDF, 156 KB)
Das Rad – Hinweise für Lehrende – Alternative 1 (PDF, 33 KB)
Das Rad – Arbeitsblätter – Alternative 2 (PDF, 313 KB)
Das Rad – Hinweise für Lehrende – Alternative 2 (PDF, 40 KB)

Links:

Hinweis zum Thema “Kooperation durch Medien”


Ich wollte nur kurz auf eine Präsentation von Martin Ebner und Sandra Schön aufmerksam machen.
Vieles lässt sich daraus für Deutsch als Fremdsprache verwenden. (Besonders das Fragezeichen)